1_023_a_generelleKommunikation+prepräv_Entlastung_116117

Update Samstag 15:15 Uhr

Probleme

Problem 1:

Die 116117 Hotline ist überlastet. Viele Menschen haben die, vor einigen Jahren eingeführte Telefonnummer nun verstanden und sind bereit sie zu nutzen. Die Werbung in den vergangenen Tagen ist sehr gut angenommen worden. Nun ist das System ein bisschen überlastet, dies wird auch zukünftig länger Wartezeiten für die Betroffenen bedeuten.

Problem 2:

Die Hotline wird oft durch unnötige Fragen belastet, die schnell und allgemein beantwortet werden könnten. Lange Wartezeiten fördern zudem den Stresslevel beim Anrufer. Dieser ruft jedoch bereits gestresst an und findet vielleicht seine Antwort schneller und besser über einen anderen Fluss der Informationen.

Problem 3:

Viele Menschen sind mit der Pflege und dem korrekten Auskurieren einer Erkältung oder eines grippalen Infektes überlastet. Schnupfen und Husten sind die neuen Angstmacher der Gesellschaft, den Betroffenen droht Ausgrenzung und Ablehnung in der Öffentlichkeit. Bisher haben wir völlig anders gedacht und gehandelt. Husten und Schnupfen waren kein Grund für einen Krankenschein oder viel Aufmerksamkeit. Jetzt hat sich das geändert! Die Menschen müssen nun schnell lernen, wie man Erkältungskrankheiten ernst nimmt und behandelt.

Lösungen

  1. Ein Flyer, der die wichtigsten Informationen für besorgte Bürger bündelt und erste und einfache Handlungshinweise bietet. Der Flyer kann von den Stadt- und Kreisverwaltungen eigenständig downgeloadet werden und mit dem eigenen Logo ausgestattet werden. Eine Verteilung ist über die Stadtspiel und Stadtanzeiger, sowie über die Post und Freiwillige verteilbar. Kosten entstehen in Höhe der Druck- und Vertriebskosten pro Zeitungsverteilung ungefähr 4.000,-€ (abhängig von der Menge, der Druckqualtität, der Größe des Flyers und der Anzeigenkosten der Wochen oder Tagesblätter). Eine Verteilung über die Tageszeitungen ist ebenfalls möglich, würde jedoch nur einen Bruchteil der Zielgruppe erreichen.

  2. Eine Website (Landing Page), der im gleichen Design wie der Flyer die Menschen abholt und zusätzlich vertiefende Infos und Verlinkungen anbieten kann. Eine Integration in die Websiten der 116117 wäre sinnvoll.

Themen zur grundsätzlichen Entlastung der Hotline:

  • Wie gehe ich mit Erkältungen um? Was mache ich bei Husten, Schnupfen, Heiserkeit?
  • Ab wann ist ein Fiebermittel angebracht, ab wann sollte ich mit einem Kind das Fieber zum Arzt fahren?
  • Was mache ich, wenn mein Kind vom Baumhaus fällt?
  • Was mache ich, wenn wir einen schmutzigen Kratzer am Knie haben?
  • Wie verhalte ich mich, wenn ich Luftnot bekomme?

Insbesondere gehen wir auf Kinder ein:

  • Sind die Symptome bei Kindern anders?
  • Können Kinder das Virus Bekommen?
  • Wie isoliere ich mein Kind, wenn es krank ist?

Hallo Zusammen, Unser Thema ist prepräventive Entlastung der 116117 Hotline in verschiedenen Formen. Dazu gehört z. B. ein Flyer, der an alle Haushalte versandt wird und die „häufig gestellten Fragen“ der ANRUFER beantwortet.

Es soll ggf. eine Art Fragebogen oder Abfrage geben, die es dem ANRUFER erlaubt zu entscheiden, ob er weitere Hilfe über die 116117 nötig hat und wenn ja, welche Leistung er nun erwartet. (z.B. eine Menüführung, die zu chronischen Krankheiten, Fragen zur Schwangerschaft oder speziell für Corona Fragen leitet)

Die Infos können auch im Rahmen von Websites oder Apps zum Bürger gelangen.

*Ziel ist es:

  • Die Telefonnummer 116117 von unnötigen und überflüssigen Fragen zu entlasten, da die „meist gestellten Fragen“ online einsehbar sind

  • eine vernünftige Selbsteinschätzung zu erlauben, die dem ANRUFER die Panik vor einer ungewöhnlichen Situation nimmt

Zielgruppe: Familien, bei niemand oder nur eine Person medizinische Grundkenntnisse hat in der Versorgung von Patienten mit Erkältungen und anderen leichten Verletzungen.

Dazu gehören z. B. viele überforderte Eltern nach einigen Wochen „Homeschooling“. Die Kinder werden ausgelassener werden und sich leichter verletzen.Die Gefahr im Krankenhaus mit Corona infiziert zu werden, wollen sicher viele vermeiden, wenn es umgänglich ist!

Die Entscheidung, „wann muss ich Handeln“ soll den ANRUFERN der 116117 leichter fallen, und in der Folge die Nummer entlasten.

  • Es wäre toll, wenn Leute mit und ohne medizinische Kenntnisse ihre „allgemeinen Fragen“ einbringen, die üblicherweise einen Anruf auslösen.

  • Menschen, die einen Flyer oder eine Broschüre gestalten können und ggf. Kontakte zu Druckereien mitbringen.

  • Die Infos müssten auch auf den Websites der Städte und Kreise findbar sein und barrierefrei Für Mitmenschen mit Seh- und Hörproblemen.

Über Eure Hilfe würde ich mich freuen.

https://devpost.com/software/1_023_a_generellekommunikation-preprav_entlastung_116117/joins/kAYzTt3Yr0su_kMKAIVzLg

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Updates

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Update vom 22.03.2020 Aufgabe: Die Telefonnummer 116117 des ärztlichen Bereitschaftdienstes bietet vielfältige Services. Aktuell ist die Hotline überbelastet. Viele Fragen zu Corona versperren die Zuflüsse zu anderen wichtigen Bereichen des Patientenservice.

Wie kann man den Zufluss reduzieren? Lösung: Informationen, die häufig im Notfall nachgefragt werden, stehen Haushalten ca. 10 Tage vor Infektionsausbruch zur Verfügung. Mittel: Informationsbroschüre die alle wichtigen Infos, insbesondere zur Pflege von Kindern mit Erkältungskrankheiten und Fieber enthält und weitere Infos, Tipps und Tricks zu leichten Verletzungen und Hausmitteln gibt. (Inhalte stehen von renomierten Partnern, wie der Apothekenumschau, DGKJ, der Ärztekammer und der 116117 bereits vielfältig zur Verfügung)

Zielgruppe: Gemeinden und Gesundheitsämter

Weg: Die Gesundheitsämter erfahren frühzeitig von Neuinfektionen. Steigt die Zahl der Neuinfizierten, werden in der Folge mehr Menschen in der Gegend krank. Genau hier setzt unser Tool ein. Die Gesundheitsämter können über die Gemeinden den Flyer in einer ortsnahen Druckerei drucken lassen und so die regionale Wirtschaft stärken. Eigene Inhalte und Logos können eingefügt werden Der Flyer wird an die Haushalte durch Postwurfsendung oder Beilage in den kostenlosen Stadtspiegel/Stadtanzeigern verteilt Das Tool dient auch als „Warnsignal“. Kommt die Broschüre in die Briefkästen, können die Haushalte sich vorbereiten auf eine vielleicht gastierende Welle. Informationen aus der Broschüre kommen aus sicheren Quellen, weitere Infos gibt es auf der zugehörigen Website.

Nötig: Kontakt mit den Infogebern, die Verantwortung für die Inhalte übernehmen können. Kontakt mit Gemeinden, die das Tool einsetzen möchten.

Kosten: Werden von den Gemeinden übernommen, Je nach Bürgerzahl ca. 5.000,-€ á 100.000 Einwohner, abhängig von der Kooperation der Vertragspartner.

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Schaut auf Euch, rettet Leben!

Wann bin ich krank? Antwort: Wenn ich mich krank fühle! Was mache ich dann? Antwort: Fieber messen! Checkliste abarbeiten

Symptom Beschreibung To Do:

FIEBER: Das Kind kriegt rote Backen und glänzende Augen. Manchmal wirkt es fahrig, manchmal aber auch nur träge und müde. Wir werden aufmerksam und messen Fieber.

Das Kind kriegt rote Backen und glänzende Augen. Manchmal wirkt es fahrig, manchmal aber auch nur träge und müde. Wir werden aufmerksam und messen Fieber.

Bis 37,5°C ist alles okay

Bis ca. 38,5°C kann man weiter beobachten, ob das Kind sich schlecht fühlt oder noch munter ist.

Ab 39°C gehört das Kind ins Bett oder auf die Couch zum Ausruhen, ab jetzt gibt man Fiebersenker! Hält das Fieber

Trockener Husten Trockener Husten hört sich ein wenig quälend an. Um ihn zu lösen gibt es verschiedene pharmazeutische Mittel, aus der Industrie und der Natur Thymian Aufguss: In die Nähe des Betts stellen und die Dämpfe zum Einschlafen einatmen Hustenlöser Pflanzlich Hustenlöser Mucosolovan etc. Verstopfte/laufende Nase Meerwassernasenspray Rezept für hausgemachtes Nasenspray Meerwasser – Nasenspray Schnupfen Spray

Halsschmerzen Halsschmerzen können ganz verschiedene Ursachen haben, von zu lautem Schreien angefangen bis zum Frosch im Hals ist vieles möglich. Hustenbonbon Dolodobedan

Gliederschmerzen
Geschmacksverlust
Durchfall
Allgemeine Schwäche
Schwerer Verlauf

Symptom Covid-19 Grippe/Influenza Erkältung Fieber +++++ +++++ ++ trockener Husten +++++ +++++ ++++ Atemnot ++ + - verstopfte/laufende Nase + +++ +++++ Halsschmerzen ++ +++++ +++++ Kopfschmerzen ++ +++++ +++ Gliederschmerzen ++ +++++ +++ Geschmacksverlust +++ + + Durchfall + + + allgemeine Schwäche ++++ ++++ ++ schwerer Verlauf ++ + - Was ist ein Fieberkrampf? Etwa drei Prozent aller Kinder im Alter von etwa sechs Monaten bis fünf Jahren erleiden mindestens einmal einen Fieberkrampf. Dazu genügen schon mäßige Temperaturanstiege, ab etwa 38 °C, meist bei einem Virusinfekt wie Grippe oder Dreitagefieber. Es kommt zu Entladungen bestimmter Nervenverbände im Gehirn. Manchmal steigt die Temperatur auch erst nach dem Ereignis an. Symptome: Das Kind verdreht dabei die Augen, atmet für kurze Zeit nicht, bekommt blaue Lippen und ist nicht mehr ansprechbar. Arme, Beine und Gesichtsmuskeln können zucken (in der Fachsprache: generalisierter Krampf) und erschlaffen anschließend. Kurz danach kommt das Kind langsam wieder zu Bewusstsein. Der Krampf dauert normalerweise höchstens Sekunden bis fünf Minuten. Das erscheint den Eltern, besonders wenn sie es das erste Mal erleben, wie eine Ewigkeit, in der sie sich sehr hilflos fühlen. Dennoch: Fieberkrämpfe, die so verlaufen, stufen Ärzte im Allgemeinen als unkompliziert ein. Wichtig zu wissen: • Einfache Fieberkrämpfe sind normalerweise ungefährlich. Sie beeinträchtigen die spätere geistige Leistungsfähigkeit des Kindes in der Regel nicht und sind auch nicht automatisch Vorläufer eines späteren Krampfleidens (Epilepsie). Natürlich ist darauf zu achten, dass das Kind sich nicht verletzt. • Die meisten Kinder bekommen nur einmal einen Fieberkrampf. Im Schulalter ist überwiegend Schluss damit. • Die Veranlagung zu Fieberkrämpfen ist genetisch bedingt. Das Risiko für einen Fieberkrampf ist erhöht, wenn auch von den Eltern oder Geschwistern jemand schon einmal einen Fieberkrampf hatte. • Ein erhöhtes Wiederholungsrisiko besteht möglicherweise, wenn der erste Krampf im Alter unter achtzehn Monaten aufgetreten ist und das Fieber dabei nicht hoch war. • Manchmal dauert ein Fieberkrampf deutlich länger als fünf Minuten oder wiederholt sich während einer Fieberperiode beziehungsweise innerhalb von 24 Stunden. Es kann zu Krampferscheinungen in Teilen des Körpers, zum Beispiel nur auf einer Seite (fokaler Krampfanfall), kommen. Auch diese Anfälle klingen meist problemlos ab. Jedoch kann hier das Risiko für eine Epilepsie leicht erhöht sein. So helfen Sie Ihrem Kind: • Bewahren Sie Ruhe, schützen Sie Ihr Kind vor einer Verletzung, in dem Sie es weich lagern, vor allem den Kopf. • Noch besser: Bringen Sie es in die stabile Seitenlage (siehe Foto), damit der Speichel und eventuell Erbrochenes abfließen können. Hat das Kind einen Gegenstand im Mund, entfernen Sie ihn vorsichtig, damit der Atemweg frei bleibt. • Lockern Sie die Kleidung des Kindes. • Rufen Sie umgehend den Notarzt oder Kinderarzt, wenn ein Fieberkrampf das erste Mal auftritt. • Alarmieren Sie den Notarzt unverzüglich, wenn der Krampf länger als fünf Minuten dauert, wenn der Nacken des Kindes steif wirkt (und es den Kopf beständig nach hinten überstreckt), wenn es stark erbricht oder apathisch wirkt. Oder wenn der Krampf weniger als fünf Minuten dauert, das Kind sich danach aber nicht richtig zu erholen scheint. • Rufen Sie den Arzt im Wiederholungsfall auch, wenn der Krampf länger als fünf Minuten anhält. • Möglicherweise verschreibt der Arzt ein Fieberzäpfchen, um dem Kind Erleichterung zu verschaffen, wenn der Infekt es sehr plagt. Dass fiebersenkende Mittel Fieberkrämpfen vorbeugen, ist allerdings nicht belegt. Halten Sie sich stets an die angegebene Dosis. Bei hohem Fieber können Sie Ihrem Kind gegebenenfalls Wadenwickel anlegen. • Dauerte der erste Fieberkrämpf etwas länger, kann das bei einem Wiederholungsfall wieder so sein. Möglich, dass der Arzt einem Kind, das zu längeren (oder innerhalb von 24 Stunden wiederholt auftretenden) Fieberkrämpfen neigt, vorbeugend ein bestimmtes Mittel für die nächste Fieberepisode verschreibt. Am besten bei der Erstuntersuchung des Kindes nach einem Fieberkrampf mit dem Arzt besprechen. Normalerweise ist ein solches Medikament nicht nötig. • Besteht der Verdacht auf eine ernste Infektion und / oder ist das Kind bei einem Fieberkrampf noch keine sechs Monate alt, sollte es in einer Klinik behandelt werden. • Wann der Arzt ein Kind mit Fieber im Allgemeinen sicherheitshalber sehen sollte, steht im Kapitel "Fieber – Was das Symptom bedeutet (Überblick)".

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Corona wird durch Deutschland rasen und viele Bürger werden nur leicht krank. Mit dem flauen Gefühl der Virus Angst im Bauch werden viele Familien unsicherheiten empfinden und Fragen haben, die sich zwar konkret anfühlen, für einen Arzt aber absolute Routine sind. Diese Fragen wollen wir sammeln und so beantworten, dass die Familien Sicherheit empfinden und vertrauensvoll weiter ihre liebsten daheim betreuen.

Viele Unsicherheiten entstehen schon im Umgang mit Fiebersenkern, Hustensaft und Kopfschmerzen. Sicherlich möchten Ärzte jeden Fall einzeln prüfen, uns geht es an dieser Stelle jedoch darum, die Menschen die keine Arzt benötigen so sicher im Umgang mit kleinen Krankheitssorgen zu machen, dass sie die 116117 weniger anrufen.

Planung für Gemeinden: Auf Grund der Meldesysteme des Gesundheitsamts kann jede Stadt und jeder Kreis die gemeldeten Infektionsfälle seiner Gegend beurteilen. Steigen die Infektionen ist es ratsam den Menschen zeitnah eine Info über die "üblichen Hilfesteistugen für Kranke" nach Hause zu senden. Sie können dann besser und qualifizierter Entscheiden, ob sie die 116117 oder ihren Arzt anrufen müssen oder das System eigenständig ein wenig entlasten, indem sie z.b. die Website der 116117 besuchen

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Insbesondere geht es um die Leistungen des ärztlichen Bereitschaftsdienstes. Dort werden die Leistungen allzuoft mit Fragen blockiert, die eine Vielzahl von Menschen sich stellen.

Inbesondere bei Erkältungssymptomen wird schnell die Sorge groß: Ist das Verhalten meines Körpers wirklich normal oder hab ich Corona?

Die Ärzte haben einfache Möglichkeiten zu entscheiden: Ist ein Mensch als Risikopatient zu sehen, muss er stärker überwacht werden, vielleicht auch getestet. Einfache Fälle mit Fieber, Husten und Schnupfen bleiben daheim und kurieren sich mit den üblichen Hausmitteln aus.

Ab wann geb ich einem fiebernden Kind Fiebersenker? Welche Fiebersenker gibt es eigentlich? Wie wirken die? Und was mache ich, wenn die Medis leer sind und der Nachschub fehlt? Helfen Zwiebelwickel wirklich?

Und was sind ärztlich empfohlene Hausmittel, wann muss ich in Sorge über den Husten geraten und wann ist der Moment, indem man den ärztlichen Bereitschaftsdienst anruft!

Und was will der Arzt eigentlich wissen? Welche Fragen sollte ich mir vorher selber stellen?

Viele Fragen wiederholen sich, oft sind es die simplen Erklärungen, die vergessen werden, wenn die Panik einen überwältigt. Und in Zeiten von Corona und einer kleinen Überforderung in der ungewohnten Pflegetätigkeit ist völlig okay.

Die Überforderung soll durch einen Flyer abgeholt werden, der mit verschiedenen Informationen versehen ist und auf die Menüführung der Hotline 116117 und die zughörige Website mit Infos verweist.

Der Flyer soll als Beilage in allen Stadtspiegel und Stadtanzeigern beigelegt werden, um jeden Haushalt auch offline zu informieren!

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