Schaut auf Euch, rettet Leben!
Wann bin ich krank? Antwort: Wenn ich mich krank fühle! Was mache ich dann? Antwort: Fieber messen! Checkliste abarbeiten
Symptom Beschreibung To Do:
FIEBER: Das Kind kriegt rote Backen und glänzende Augen. Manchmal wirkt es fahrig, manchmal aber auch nur träge und müde. Wir werden aufmerksam und messen Fieber.
Das Kind kriegt rote Backen und glänzende Augen. Manchmal wirkt es fahrig, manchmal aber auch nur träge und müde. Wir werden aufmerksam und messen Fieber.
Bis 37,5°C ist alles okay
Bis ca. 38,5°C kann man weiter beobachten, ob das Kind sich schlecht fühlt oder noch munter ist.
Ab 39°C gehört das Kind ins Bett oder auf die Couch zum Ausruhen, ab jetzt gibt man Fiebersenker! Hält das Fieber
Trockener Husten Trockener Husten hört sich ein wenig quälend an. Um ihn zu lösen gibt es verschiedene pharmazeutische Mittel, aus der Industrie und der Natur Thymian Aufguss: In die Nähe des Betts stellen und die Dämpfe zum Einschlafen einatmen Hustenlöser Pflanzlich Hustenlöser Mucosolovan etc. Verstopfte/laufende Nase Meerwassernasenspray Rezept für hausgemachtes Nasenspray Meerwasser – Nasenspray Schnupfen Spray
Halsschmerzen Halsschmerzen können ganz verschiedene Ursachen haben, von zu lautem Schreien angefangen bis zum Frosch im Hals ist vieles möglich. Hustenbonbon Dolodobedan
Gliederschmerzen
Geschmacksverlust
Durchfall
Allgemeine Schwäche
Schwerer Verlauf
Symptom Covid-19 Grippe/Influenza Erkältung Fieber +++++ +++++ ++ trockener Husten +++++ +++++ ++++ Atemnot ++ + - verstopfte/laufende Nase + +++ +++++ Halsschmerzen ++ +++++ +++++ Kopfschmerzen ++ +++++ +++ Gliederschmerzen ++ +++++ +++ Geschmacksverlust +++ + + Durchfall + + + allgemeine Schwäche ++++ ++++ ++ schwerer Verlauf ++ + - Was ist ein Fieberkrampf? Etwa drei Prozent aller Kinder im Alter von etwa sechs Monaten bis fünf Jahren erleiden mindestens einmal einen Fieberkrampf. Dazu genügen schon mäßige Temperaturanstiege, ab etwa 38 °C, meist bei einem Virusinfekt wie Grippe oder Dreitagefieber. Es kommt zu Entladungen bestimmter Nervenverbände im Gehirn. Manchmal steigt die Temperatur auch erst nach dem Ereignis an. Symptome: Das Kind verdreht dabei die Augen, atmet für kurze Zeit nicht, bekommt blaue Lippen und ist nicht mehr ansprechbar. Arme, Beine und Gesichtsmuskeln können zucken (in der Fachsprache: generalisierter Krampf) und erschlaffen anschließend. Kurz danach kommt das Kind langsam wieder zu Bewusstsein. Der Krampf dauert normalerweise höchstens Sekunden bis fünf Minuten. Das erscheint den Eltern, besonders wenn sie es das erste Mal erleben, wie eine Ewigkeit, in der sie sich sehr hilflos fühlen. Dennoch: Fieberkrämpfe, die so verlaufen, stufen Ärzte im Allgemeinen als unkompliziert ein. Wichtig zu wissen: • Einfache Fieberkrämpfe sind normalerweise ungefährlich. Sie beeinträchtigen die spätere geistige Leistungsfähigkeit des Kindes in der Regel nicht und sind auch nicht automatisch Vorläufer eines späteren Krampfleidens (Epilepsie). Natürlich ist darauf zu achten, dass das Kind sich nicht verletzt. • Die meisten Kinder bekommen nur einmal einen Fieberkrampf. Im Schulalter ist überwiegend Schluss damit. • Die Veranlagung zu Fieberkrämpfen ist genetisch bedingt. Das Risiko für einen Fieberkrampf ist erhöht, wenn auch von den Eltern oder Geschwistern jemand schon einmal einen Fieberkrampf hatte. • Ein erhöhtes Wiederholungsrisiko besteht möglicherweise, wenn der erste Krampf im Alter unter achtzehn Monaten aufgetreten ist und das Fieber dabei nicht hoch war. • Manchmal dauert ein Fieberkrampf deutlich länger als fünf Minuten oder wiederholt sich während einer Fieberperiode beziehungsweise innerhalb von 24 Stunden. Es kann zu Krampferscheinungen in Teilen des Körpers, zum Beispiel nur auf einer Seite (fokaler Krampfanfall), kommen. Auch diese Anfälle klingen meist problemlos ab. Jedoch kann hier das Risiko für eine Epilepsie leicht erhöht sein. So helfen Sie Ihrem Kind: • Bewahren Sie Ruhe, schützen Sie Ihr Kind vor einer Verletzung, in dem Sie es weich lagern, vor allem den Kopf. • Noch besser: Bringen Sie es in die stabile Seitenlage (siehe Foto), damit der Speichel und eventuell Erbrochenes abfließen können. Hat das Kind einen Gegenstand im Mund, entfernen Sie ihn vorsichtig, damit der Atemweg frei bleibt. • Lockern Sie die Kleidung des Kindes. • Rufen Sie umgehend den Notarzt oder Kinderarzt, wenn ein Fieberkrampf das erste Mal auftritt. • Alarmieren Sie den Notarzt unverzüglich, wenn der Krampf länger als fünf Minuten dauert, wenn der Nacken des Kindes steif wirkt (und es den Kopf beständig nach hinten überstreckt), wenn es stark erbricht oder apathisch wirkt. Oder wenn der Krampf weniger als fünf Minuten dauert, das Kind sich danach aber nicht richtig zu erholen scheint. • Rufen Sie den Arzt im Wiederholungsfall auch, wenn der Krampf länger als fünf Minuten anhält. • Möglicherweise verschreibt der Arzt ein Fieberzäpfchen, um dem Kind Erleichterung zu verschaffen, wenn der Infekt es sehr plagt. Dass fiebersenkende Mittel Fieberkrämpfen vorbeugen, ist allerdings nicht belegt. Halten Sie sich stets an die angegebene Dosis. Bei hohem Fieber können Sie Ihrem Kind gegebenenfalls Wadenwickel anlegen. • Dauerte der erste Fieberkrämpf etwas länger, kann das bei einem Wiederholungsfall wieder so sein. Möglich, dass der Arzt einem Kind, das zu längeren (oder innerhalb von 24 Stunden wiederholt auftretenden) Fieberkrämpfen neigt, vorbeugend ein bestimmtes Mittel für die nächste Fieberepisode verschreibt. Am besten bei der Erstuntersuchung des Kindes nach einem Fieberkrampf mit dem Arzt besprechen. Normalerweise ist ein solches Medikament nicht nötig. • Besteht der Verdacht auf eine ernste Infektion und / oder ist das Kind bei einem Fieberkrampf noch keine sechs Monate alt, sollte es in einer Klinik behandelt werden. • Wann der Arzt ein Kind mit Fieber im Allgemeinen sicherheitshalber sehen sollte, steht im Kapitel "Fieber – Was das Symptom bedeutet (Überblick)".

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