Vision

Durch die Corona - Krise zeigt sich die Anfälligkeit unseres gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwurfes besonders drastisch. Die Auswirkungen der globalen Rezession werden uns vor ungeahnte neue Probleme und Herausforderungen stellen. Die globalisierte, auf Wirtschaftswachstum und Konsum ausgerichtete Gesellschaft hat auf einer begrenzten Erde keine Zukunft. Wir wollen den Weg in eine nachhaltige und damit resiliente Gesellschaft skizzieren und unterstützen. Durch eine breit aufgestellte, faire, lokalere und suffiziente Gemeinschaft ist das Zusammenleben auch in Zeiten der Krise und den bevorstehenden Herausforderungen der Zukunft möglich.

Update - Stand Projektantrag:

Herausforderung

Klar ist: unsere Gesellschaft wird - auf allen Ebene - nie wieder so sein wie “vorher”.

A )Welche Gesellschaft haben wir nach der Krise ? vgl. [https://www.zukunftsinstitut.de/artikel/der-corona-effekt-4-zukunftsszenarien/]

Agieren wir :

  • optimistisch oder pessimistisch ?

  • lokal oder global ?

Agieren wir :

1) “alle gegen alle”

2) “im permanenten Krisenmodus”

3) “mit dem Rückzug ins Private” / oder gelingt es uns

4) “resiliente = widerstandsfähige, vitale, adaptive Systeme” zu schaffen

Für eine zukunftsfähige [Stadt]Gesellschaft, in der die Menschen demokratisch, vertrauensvoll, gemeinschaftlich gerne leben und dabei wirtschaftlich überleben sehen wir eindeutig nur den Weg in die “Resiliente Gesellschaft”, die dazu in der Lage ist, mit unterschiedlichen “Krisen”, (nächste Pandemie / Klimakrise / Naturkatastrophe / Energiekrise / Wirtschaftskrise / Veränderung der internationalen politischen Landschaft etc) umzugehen

B) wie finden wir den Weg dahin

Wie soll das gehen?

Update - Stand Projektantrag:

#AUFJETZT Aus der Stadt heraus wächst das Land: urbane Resilienz nach Corona:

Basierend auf dieser Herausforderung werden anhand der wesentlichen gesellschaftlichen Megatrends und daraus abzuleitender Handlungsfelder - beispielhafte Szenarien entwickelt und in Zusammenarbeit mit zwei Modellkommunen dabei:

- Lösungsansätze für konkrete Projekte und Themen entwickelt und geteilt

- Bestehende Lösungsansätze/Ideen aufgezeigt, eingeordnet und verknüpft

Weiche Treiber sind: Anpassungsfähigkeit / Lernfähigkeit / Flexibilität / Gemeinschaftlichkeit / Solidarität / Mitbestimmung etc

Megatrends sind z.B. : Konnektivität, Glob(k)alisierung, Gesundheit, NeoÖkologie, NewWork, Mobilität, Urbanisierung, Wissensgesellschaft, Sicherheit, SilverSosyety etc. vgl.[https://www.zukunftsinstitut.de/artikel/die-megatrend-map/]

Instrument dabei ist eine Vernetzungsplattform auf der zum einen die aktuellen Lösungsansätze städtischen Krisenmanagements gebündelt und zum anderen positive Entwicklungen aus der Corona-Krise weiterentwickelt werden für die Zeit nach der Krise.

Ziel: Wir wollen dabei Städte und Kommunen - als zukünftig immer wichtiger werdende Instanzen - befähigen stabil auf Störungen zu reagieren um Überforderung von Teilsystemen wie Gesundheitssystem, Mobilität, Versorgung zu vermeiden.

Da nationale Probleme immer auch lokal gelöst werden müssen, stehen Bürgermeister*innen und ihre Städte bzw. Kommunen in der ersten Handlungslinie und sind somit maßgeblich verantwortlich für eine erfolgreiche Krisenbewältigung.

Die Bürgerinnen und Bürger sind Experten für ihre Stadt und erfahren in Corona-Zeiten eine neue Aufwertung. Nachbarschaftshilfen sowie Engagement für lokalen Einzelhandel und Gastronomien sind maßgebliche Säulen in der Krisenbewältigung. Der mündige Bürger muss in der resilienten Stadt Beteiligung erfahren, die Bürgerschaft steht in der Krise zusammen, die Gemeinschaft baut ihre Stadt nach der Krise auf.

Für die nationale Resilienz nach Corona muss sich also jetzt eine Grassroots-Bewegung aus den Städten entwickeln, um langfristige Erfolge zu erzielen. Es besteht die einmalige Chance, auf Basis eines gesteigerten Gemeinschaftssinns über eine neue Form von urbaner Resilienz nachzudenken

Modellstädte: Es ist uns gelungen, die Stadt Hanau in Hessen für einen ersten Schritt als Modellstadt zu gewinnen. Mit dem Stuttgarter Stadtteil Plieningen-Birkach ist eine kleinere Kommune als Testfeld vorgesehen.

Innovation : Wir bieten eine strategische und beispielhaft konkrete Herangehensweise an das Thema der Resilienten Stadtentwicklung (basierend auf der aktuellen Krise) die es in dieser Form bisher nicht gibt (uns nicht bekannt ist)

NETZWERK Unser Projektansatz bildet eine Klammer über die verschiedenen Handlungsfelder und viele Initiativen/Projekte, hebt diese auf gesellschaftliches Niveau einer Stadt und darüber hinaus.

Hierbei lassen sich auch spezifische Projekten aus dem Hackathon integrieren wie z.B.

Die Game Challenger App: (https://devpost.com/software/1_035_b_gesellschaftliche-fragen_suffizienz) Fenster der Möglichkeiten: https://devpost.com/software/035_agesellschaftliche-fragen_windowsofopportunity) Wir für uns (https://devpost.com/software/wir-fur-uns-solidarische-beteilungsplattform)

Sowie die unterschiedlichen Lösungen [siehe auch unser Chart] für z.B.

-den lokalen Handel

-das Gesundheitssystem

-das Bildungssystem / ”Homeschooling”

-Nachbarschaftshilfe bis hin

-zur lokalen Produktion

Für wen soll es sein?

Die Plattform richtet sich an Gemeinden, Städte, Schulen, Vereine, Unternehmen, Kleingewerbe und Privatpersonen, welche nach Wegen suchen, sich vor Ort nachhaltig zu entwickeln.

Herausforderungen

Das Thema ist extrem umfassend und wird nie abgeschlossen sein. Konkret brauchen wir Unterstützung besonders bei der technischen Umsetzung.

Auf was wir stolz sind

Wir können Dinge, von denen wir gar nicht wussten, dass es sie gibt.

Was wir gelernt haben

Es ist möglich innerhalb von zwei Tagen mit wenigen Personen das zentrale Thema unserer Zeit anzugehen.

Wie es weitergeht:

Der Inhalt der Plattform wird fortwährend weiterentwickelt. Dies könnte zum Beispiel nach dem Vorbild eines Wikis funktionieren. Für die Umsetzung benötigen wir dringend IT Fachpersonal, da wir im Team bis jetzt nur Kompetenz für den Inhalt haben.

Built With

  • begeisterung
  • diversity
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