We are mycel:a

Inspiration

Der Name mycel:a ist inspiriert durch Myzele, die Gesamtheit aller Hyphen, also der fadenförmigen Zellen eines Pilzes oder Bakteriums. Die einzelnen Hyphen sind meistens mit bloßem Auge nicht zu erkennen, sondern nur mikroskopisch.

Die Maßnahmen zur Bewältigung der weltweiten Corona-Krise untersagen persönliche Treffen von Selbsthilfegruppen. Auch Freunde, Verwandte oder Kollegen zu treffen, gefährdet die Gesundheit aller. Doch für viele Menschen sind Social Distancing und das Alleinsein zu Hause eine Bedrohung. 

Denn "Zuhause" ist nicht immer ein Ort der Sicherheit, Geborgenheit und Freude. Familiäre Probleme, häusliche Gewalt oder Überforderung bei der Bewältigung des Alltags aufgrund von Alter und Krankheit sind für die Betroffenen in Zeiten sozialer Distanz noch herausfordernder. Isolation ist ebenfalls ein besonderes Problem für Menschen, die sich in einer emotionalen Ausnahmesituation befinden z. B. nach dem Erhalt einer schweren Diagnose, erkrankt sind oder einen Verlust betrauern. Kontakt und Nähe sind auch für die Unterstützung psychisch Erkrankter entscheidend und können vielfach Schlimmeres verhindern.

Quick Facts: Die Anzahl der Selbsthilfegruppen in Deutschland beträgt 100.000. Ca. 3 Millionen Menschen deutschlandweit besuchen Selbsthilfegruppen, 3,6 % der Gesamtbevölkerung. Ca. 4 Millionen Menschen deutschlandweit leiden an Depressionen, 8,3 % der Gesamtbevölkerung. Das Risiko, einmal im Leben an einer Depression zu erkranken, beträgt in westlichen Ländern 16 bis 20 %.

In der Krise werden zunächst alle Maßnahmen ergriffen, um das Überleben der Menschen zu sichern, hierzu zählen die Aufrechterhaltung der medizinischen Versorgung sowie der Zugang zu Nahrungsmitteln. Zu den grundlegenden Bedürfnissen des Menschen als soziales Wesen zählen jedoch ebenso Kontakt, Bindung und menschliche Nähe. Der liebervolle Umgang mit anderen und uns selbst ist eine Bereicherung für uns alle in dieser Krisensituation.

Niemand sollte mit seinen Problemen alleine sein! Es muss uns gelingen, Gemeinschaft aufzubauen und Fürsorge zu organisieren, auch unter Krisenbedingungen! mycel:a bietet hier eine Lösung.

_ Für diesen Beitrag haben wir Textpassagen aus Elsa Kösters Artikel auf freitag.de übernommen _ link

What it does

mycel:a ist die Möglichkeit deiner Selbsthilfegruppe einen Raum zu geben, um während der Coronakrise weiterhin im Austausch bleiben zu können. mycel:a ist die einzige Anwendung, die dir ermöglicht eine Selbsthilfegruppe für die Bewältigung dieser Krisensituation zu finden. mycel:a liefert deiner Selbsthilfegruppe online einen geschützten und anonymen Raum zur Organisation und Durchführung eurer Sitzungen. mycel:a bietet dir die Möglichkeit als Leiter einer Selbsthilfegruppe stets Unterstützung und Coaching durch einen der vielen Förderer zu erhalten.

  • Avatar-Profilbilder und Nicknames zur Anonymisierung der Teilnehmer
  • Gruppensitzungen werden durch Videokonferenzen oder Chats realisiert
  • Persönliche Gruppenseite zum Austausch von Informationen - auch außerhalb der Sitzungszeit
  • Terminplanung und Einladung mit Kalender-Export

Extension:

  • Privatsitzungen zwischen einzelnen Teilnehmern und dem Gruppenleiter
  • Temporäre Zugangsvergabe z.B. durch Mediatoren oder Coaches

How we build it

Wir haben den Fokus in den 48 Stunden darauf gelegt, das wir inhaltlich eine perfekte Grundlage für eine produktive Realisierung haben. Bedeutet: 1. Wir haben die User Stories inkl. Akzeptanzkriterien so formuliert, dass sie in einem nächsten Schritt an Entwickler übergeben werden können. 2. Wir haben UI-Entwürfe von dem Tool gemacht, sodass diese in einem nächsten Schritt an Entwickler übergeben werden können. 3. Wir haben einen Business Plan gemacht mit Fokus auf Partnering, sodass die Anwendung schnell und mit wenigen Mitteln in bestehende Lösungen integriert werden kann.

Wir haben ein Minimal Viable Product und eine sinnvolle notwendige Skalierungsstrategie. Der MVP sieht vor bestehende Selbsthilfegruppen zu befähigen sich so schnell wie möglich online organisieren zu können. Die nächste Ausbaustufe umfasst die Registrierung neuer Mitglieder und die Vermittlung einer Selbsthilfegruppe, das Gründen einer neuen Selbsthilfegruppe und das Vermitteln von Förderern, die z.B. als Unterstützer und Coaches für die Leiter der Selbsthilfegruppen agieren.

Challenges we ran into

Unsere größte Herausforderung war die Zeit - da sind wir uns alle einig. Was können wir in der Zeit realistisch umsetzen? Wie schaffen wir es unsere Idee hervorzuheben? Mit wem arbeite ich hier eigentlich? Warum spielt die Technik nicht mit? Und die am Ende größte Frage: wie nennen wir unser Projekt?

Accomplishments that we're proud of

Wir haben ein sehr interdisziplinäres Team und haben einen perfekten Service Design Prozess wie aus dem Lehrbuch in 48 Stunden durchlaufen. Das muss uns erstmal jemand nachmachen!

What we learned

Unglaublich viel in so kurzer Zeit! Wir konnten über unseren Tellerrand in neue Bereiche schauen, sehen wie andere arbeiten und unsere Skills dadurch ausbauen. Dazu lernten wir neue Tools kennen, die unseren Prozess unterstützt haben. Persönlich haben wir uns alle weiter entwickelt, sei es z.B. Menschen zu vertrauen und Aufgaben abzugeben. Denn in 48 Stunden schafft man diese Aufgabe nicht allein. Wir sind ein Team geworden, das sich vorher überhaupt nicht kannte und stolz auf seine Arbeit ist.

What's next for mycel:a

Wir haben die Akquise von Partnern vorbereitet und möchten in einem nächsten Schritt mycel:a entweder in eine bestehende Infrastruktur integrieren oder Förderer von unserer Arbeit überzeugen. Auch nach der COVID-19 Krise gibt mycel:a Selbsthilfegruppen online einen sicheren Raum, verbindet und unterstützt Menschen ihre Ängste und Sorgen gemeinsam zu besiegen:

  • Niedrigschwelliger Zugang zu den Online Selbsthilfe-Gruppen (z.B. für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen etc.)
  • Flexibel und spontan seine Gruppe oder Mitglieder erreichen im geschützten Raum beim Bedürfnis von Austausch
  • Tool zur Entlastung der Therapeuten bei geringeren und alltäglichen Schwierigkeiten in Bezug auf die Erkrankung
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Updates

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Methode 1 zur Reduzierung der Komplexität der Pain Points: Basisfaktoren: Setzen die Anwender als selbstverständlich voraus, sie sind unbedingt erforderlich. Sind solche Funktionen enthalten, entsteht zwar keine Zufriedenheit. Fehlen sie aber, kann Unzufriedenheit entstehen. → Zum Beispiel wenn man mit dem neuen Handy nicht Telefonieren kann. Leistungsfaktoren: Diese wirken linear. Je mehr dieser Faktoren ein Produkt enthält, desto mehr Zufriedenheit kann erzielt werden. Leistungsfaktoren können ebenso Unzufriedenheit bei einem Produkt beseitigen. → Zum Beispiel das kostenlose Versionsupdate aller Windows-Systeme auf Windows 10. Begeisterungsfaktoren: Sind Funktionen, die der Anwender so nicht erwartet, sie überraschen ihn in höchst positiven Maß. Sie sind die Kirsche auf dem Kuchen und oft die abgrenzenden Merkmale zum Wettbewerb. → Die „automatisch Parken“-Funktion bei Autos stellt aktuell solch eine Funktion dar.

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