1 Gesellschaftlicher Mehrwert

Durch die App können Menschenleben gerettet werden. Das ist unser allererstes und größtes Ziel, das wir verfolgen. Weitere Vorteile, die mit der Realisierung der App einher gehen, sind, dass -keine extrem hohe Anzahl an nicht-infizierten Leuten in Quarantäne geschickt wird, wie es etwa bei einer bundesweiten Ausgangssperre der Fall wäre. -die wiederum hat zu Folge, das einer Vereinsamung entgegen gewirkt wird -ebenso würde sich die Wirtschaft erholen. Die Realisierung der App kann somit weitreichende, positive Folgen haben. Der bisherige Entwicklungsstand trägt ebenso zum Communitygedanken des Hackathons bei, da alle Konzeptualisierung und auch Generierungsprozesse ganz á la Open Source frei zugänglich sind. Denn für unser Team galt, kein Protektionismus in einer Zeit in der wir alle zusammenarbeiten müssen.

2 Innovationsgrad

Das Konzept für die App ist als neue Idee entstanden. Im Rahmen unserer Marktforschung haben wir allerdings herausgefunden, dass der Kerngedanke der App, also das Tracking von Infizierten und Gesunden, bereits in China und Südkorea umgesetzt wurde und bei diversen anderen Initiativen auch innerhalb Deutschlands genutzt wird. Allerdings und hier grenzt sich unser Konzept stark ab, werden bei allen anderen Apps die GPS-Daten direkt an einen Server übermittelt und dort zentral erfasst. Dadurch gibt man als App-Besitzer nicht nur von Anfang an die Kontrolle über seine eigenen Daten ab, sondern falls der zentrale Server gehackt würde, wären auf einen Schlag auch alle Daten in den falschen Händen. Und auch der Abgleich der Daten, ob ein Kontakt mit einer infizierten Person bestand, findet dezentral auf jedem Smartphone einzeln statt. Hinzu kommt, dass unsere App eine 14-Tage-Daten-Löschungsgarantie umfasst, da die Inkubationszeit maximal 14 Tage beträgt.

3 Skalierbarkeit

Die App lässt sich innerhalb Deutschlands aufgrund der hohen Dichte an Smartphones sehr schnell skalieren. Durch die GPS-Technologie, die über Satelliten global kostenlos funktioniert und auf der die App beruht, lässt sich die App auch technisch schnell in jeglichen anderen Ländern implementieren, sobald eine Übersetzung stattgefunden hat.

4 Fortschritt im Rahmen des Hackathons

Anfang des Hackathons stand die einfache Idee. Nun befinden wir uns nach nur 48 Stunden mit einem fertigen Prototypen (Back und Front End), einem ausformulierten Konzept und zwei ersten Werbevideos in einer Phase, von der wir uns selbst nie erträumt hätten, dass wir sie durch zwei arbeitsintensive Tage und Nächte erreichen könnten.

5 Verständlichkeit

Zur Verdeutlichung wie die App genau funktioniert, haben wir ein zweites Video erstellt, das den Ablauf mit einem Fallbeispiel unterlegt. Es ist unter folgendem Link zu finden: https://videos.mysimpleshow.com/L6Dxb1dim2

Inspiration

Menschenleben retten durch die Reduzierung der Ausbreitung des Coronavirus.

What it does

Die App teilt Personen mit, wenn sie in den letzten 14 Tagen für über 15 Minuten im direkten Kontakt mit einer infizierten Person standen.

How we built it

Wie der Prototyp gebaut ist: Die App wurde mit Android Studio erstellt. Beim Start der App öffnet sich eine Oberfläche mit den aktuellen Verhaltensempfehlungen. Gleichzeitig wird ein Service im Hintergrund geöffnet, welcher auf Meldungen vom Server wartet. Des Weiteren wird ein GPS-Logger gestartet, welcher in regelmäßigen Abständen die Positionsdaten mit einem Zeitstempel in einer SQLite Datenbank speichert. Die Positionsbestimmung soll einmal in der Minute durchgeführt werden. Aufgrund von Richtlinien im Android Betriebssystem ist dies jedoch nicht garantiert, es werden dennoch ausreichend Datenpunkte gesammelt. Beim Auslösen des Datenupload wird die SQLite Datenbank im Hintergrund per gesicherter https Verbindung an eine firestore Datenbank geschickt. Der Server berechnet anhand der äußersten Längen- und Breitengrade einen Aufenthaltsradius. Die Koordinaten des Mittelpunktes des sich ergeben Kreises und der Radius wird an alle Clients verschickt. Dieses Überprüfen diesen mit ihrem eigenen Aufenthaltsradius, der auf dieselbe Weise berechnet wird. Wenn es eine Schnittmenge gibt, werden die eigenen Standortdaten per https an den Server geschickt und mit dem Datensatz verglichen, mit dem es eine Überschneidung des Aufenthaltsradius gibt. Wenn es eine Überschneidung von Wegpunkten innerhalb eines bestimmten Zeitintervalls gibt, bekommt der Client eine Benachrichtigung und die Oberfläche ändert sich zu rot und gibt weitere Verhaltenshinweise. Für die finale massenfähige Version der App gilt es, die technischen Einstellungen bspw. für Sicherheitsschranken weiter auszubauen. Hier ist unser Coding-Status frei zugänglich: https://devpost.com/software/v-app

Challenges we ran into

Unser siebenköpfiges Team beinhaltet eine Person die eine andere Nationalität als die deutsche besitzt und sich in einer anderen Zeitzone befindet. Dadurch bestanden hin und wieder nicht nur sprachliche Barrieren, sondern auch zeitliche Komplikationen in der Zusammenarbeit. Nun könnte man sagen, das sei ja selbst gewähltes Schicksal. Doch warum war dies trotzdem richtig und wichtig diese Person einzubinden in das Projekt? Die Krise um das Coronavirus lässt sich nicht durch nationale Alleingänge lösen. Wir brauchen globale Lösungsansätze, die Ländergrenzen genauso wenig beachtet wie es der Virus tut. Um eine flächendeckende Lösung gegen das Coronavirus zu finden, ist es wichtig, dass wir frühzeitig zusammenarbeiten und alle Kompetenzen ausschöpfen, ganz gleich wer, von welcher Nationalität und unter welchen temporären sprachlichen Komplikationen sie beiträgt.

Es kann Sinn machen Ideen im kleinen Maße auf einem nationalen Level zu testen. Man sollte jedoch von Anfang an die internationale Skalierung im Blick behalten. Deshalb haben wir in unseren Nutzerbefragungen, die die Grundlagen für wichtige Entscheidungen hinsichtlich der Konzeption der App waren, die Meinungen von über 100 Menschen von 3 verschiedenen Kontinenten eingehen lassen. Somit hat sich die Diversität der Nationalitäten in unserem Projekt als großer Vorteil herausgestellt, um vielseitige Eindrücke und Meinungen sowohl in den Nutzerbefragungen als auch im aktiven Projektprozess zu erhalten.

Accomplishments that I'm proud of

Auf der technischen Seite ist die Fertigstellung des Prototyps en großer Erfolg. Dieser hat hinsichtlich der Begrenzung an zeitlichen und anderweitigen Ressourcen natürlich noch nicht alle technischen Feinheiten beinhalten können, allerdings bildet er einen großen Meilenstein für die weitere Roadmap bis zur Fertigstellung einer massentauglichen App. Auf der Seite der Zusammenarbeit im Team war allerdings fast noch faszinierender mit wie viel Vertrauen die Projektmitglieder einander begegnet sind. Denn mit 6 völlig fremden Menschen plötzlich in engstem Kontakt zusammen zu arbeiten und sich auf eine Person, die man vorher noch nie getroffen hat, verlassen zu können, wenn diese sagt, dass sie eine Aufgabe übernimmt, zeigt, dass wir in Krisenzeiten zusammenrücken. Und dieses Vertrauen gilt es aufrecht zu erhalten, sodass wir als stärkere Gemeinschaft aus dieser schweren Phase hervor gehen und sagen können „so war es nicht alles umsonst“.

What we learned

Sieben verschiedene Köpfe haben es geschafft ihre Erfahrung mit gänzlich verschiedenen Programmen und Konzepten auf einen Nenner zu bringen zugunsten des Teamerfolgs. Nicht zuletzt durch Devpost und Programmierportale wie Firebase, aber für einige auch schon durch Slack und Videoplattformen sind wir alle ein großes Stück reicher geworden an unserer Erfahrung mit nützlichen Tools für einen Hackathon. Und auch hierin besteht ein großes Learning. Jetzt wo wir gesehen haben was man Großartiges in 48 Stunden erreichen kann, waren wir uns in einer Sache einig, dass es definitiv nicht der letzte Hackathon für uns war.

What's next for V-App

Für die App benötigen den Support, um Ressourcen zur weiteren Entwicklung bereitstellen zu können. Zudem muss die App von offiziellen Verbraucher- und Datenschutzschutzbehörden abgesegnet sein, denn die Leute müssen Vertrauen in die geprüfte Technik haben können.

Für das Team V-App wird es an diesem Support, sei es von der Bundesregierung oder auch Unternehmen, die an dem gesellschaftlichen Wohl interessiert sind

Im Anhang finden sie ebenfalls unsere Umfrage: Unsere Umfrage zeigt, das Coronavirus beschäftigt alle Leute global, was zu erwarten war. Was erfreulich ist, sie wollen helfen und sind auch bereit ihre Standortdaten zu teilen. Zudem vertrauen sie der App um so mehr, wenn sie offiziell von Datenschützern und Behörden geprüft ist. Das zeigt somit auch Vertrauen in staatliche Institutionen. Die größte Sorge bereitet den Leuten der Datenschutz einer derartigen App. Daher sehen wir mit unseren Sicherheitsbarrieren im Konzept eine gute Lösung gefunden zu haben.

Unser Video ist sowohl über Youtube https://www.youtube.com/watch?v=tAuXQyWDLys&feature=youtu.be wie auch Mysimplevideo zu finden https://videos.mysimpleshow.com/SYOwzXaT5c

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