Problembeschreibung

Bedingt durch COVID-19 und der darauffolgenden Schließung aller Schulen sind große Probleme beim (Online - ) Schulunterricht sichtbar geworden. Die Defizite bestanden bereits vor der Covid-19 Krise. Grundlegende Lösungen und Problembeseitigungen sind zum größten Teil bis zum heutigen Tag nicht erfolgt. Die derzeitigen und geplanten Maßnahmen einiger Bundesländer, sofort bzw. nach den Sommerferien zum normalen Regelunterricht in den Schulen vor Ort nach alter Lernweise zurückzukehren, ist aus unserer Sicht nicht zukunftsorientiert. Nicht nur im Hinblick einer eventuellen zweiten COVID-19 Welle und einem neuen Corona-Lockdown, denn die Probleme eines überholten Schulkonzeptes bestehen weiterhin. Wir sehen die gemeinsame Verantwortung, diese große Chance in Deutschland jetzt zu nutzen, die sich aus der Krise ergibt, eine neuen Lösungsansatz für eine zukunftsfähige Schule zu entwickeln und einzuführen.

Aus unserer Sicht fehlt eine einfache umsetzbare Lösung für eine hybride Schule, welche bundesweit sofort (spätestens nach den Sommerferien) in jeder Schule Schritt für Schritt eingesetzt werden kann. Dieses Problem betrifft alle Beteiligten d.h. Schulen, Lehrer, Schüler, Eltern und die deutsche Wirtschaft, der bereits jetzt gut ausgebildete Fachkräfte mit Zukunftskompetenzen fehlen.

Lösungsbeschreibung der hybriden Schule in Deutschland mit Start 2020

Wir möchten dem Bundesministerium für Bildung einen Vorschlag für einen sinnvollen ersten Start für eine zukünftige hybride Schule übermitteln. Wir gehen davon aus, dass das Bundesministerium für Bildung einen bundesweiten Einsatz unserer Lösung unterstützt und die benötigten finanziellen Mittel zur Verfügung stellt.

Mit dieser Lösung ist man nicht nur auf einen zweiten Corona-Lockdown besser vorbereitet. Sie wäre der Einstieg zu einem bundesweiten neuen hybriden Schulunterricht, der allen Schülern unabhänig von COVID-19 zu Gute kommt, z. B. wenn Schüler wegen Krankheit (saisonaler Grippe, Verletzungen) oder wegen einer Risikoperson in der Familie zu Hause bleiben müssen. Mit einer hybriden Schulform können wir in Deutschland wieder den Anschluss an das Bildungsniveau anderer Länder wie z.B. Finnland oder Canada erreichen. Deutschland wird im Bildungsbereich dann international wieder wettbewerbsfähig. Vorhandene und bewährte Lösungskomponenten (Webex und SchulCommSy sind 10.000-fach im Einsatz) skaliert heute schon für mehr als 9 Mio. Nutzer. Die Alemannenschule in Wutöschingen zeigt mit ihrem Beispiel der DiLer Lernplattform, dass eine hybride Schule auch an öffentlichen Schulen machbar ist. Sie gewinnt Synergieeffekte durch die Kooperation mit anderen Schulen in Form einer Genossenschaft für die Entwicklung von Lernmaterial für den online und offline Unterricht.

Vorgehen und Fortschritt:

Durch Austausch in der kleinen Gruppe zwischen Eltern und ihren Kindern, die an Schulen hier in Deutschland sind.

Das Zusammentragen der ersten Ideen und Ausarbeiten einer gemeinsamen Präsentation mit diesen Ideen. Aufnehmen von Impulsen durch unseren Themenpaten Valentin Helling.

Wir haben uns über verschiedene Lösungen ausgetauscht und uns Gedanken gemacht, wie man diese und unsere neuen Ideen hier integrieren kann. Dadurch entstand ein erster Prototyp

Video + Prototyp:

Nächste Schritte:

Wir testen unsere Annahmen direkt in Austausch mit unseren Kindern. Das Pitch-Video haben wir direkt ganz einfach mit Webex erstellt. SchulCommSy ist ja schon im Einsatz und müsste an den Schulen nur besser strukturiert werden.

Erweiterungen sind über Programmierung dieser neuen Plattform für Schulen möglich. Wichtig ist die Verfügbarkeit von e-Books und digitalen Lernmaterialien.

Wr benötigen Programmierer und natürlich Budget für die Entwicklung dieser Plattform und Ausstattung der Schulen, damit sie online und offline genutzt werden kann. Vor allen Dingen braucht es Mut von der Politik jetzt weniger zu diskutieren und einfach zu machen. Die Zuständigen der verschiedenen Bundesländer sollten gemeinsam mutig sein und sich gegenseitig unterstützen durch Austausch der Lehrer, Schulen und länderübergreifenden Einsatz der Lernplattformen.

Gerne würden wir (Meryem Tas, Steffi Gau, Johanna Wolf) das Projekt weiter verfolgen, haben aber keine Erfahrung in Programmierung von solchen Plattformen. Wir könnten uns jedoch eine Mitwirkung bei der Konzeption des Layouts und der Bedienbarkeit sowie beim Testen von Prototypen vorstellen.

Ergänzende Projekte

Folgende Projekte passen gut zu unserer Idee. Schaut dort auch mal vorbei.

Built With

  • draw.io
  • gimp
  • libreoffice
  • webex
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