Die Herausforderung, der wir uns stellen wollen:

Die Corona Krise und die dadurch einhergehende Isolation sowie das Social Distancing stellen uns vor noch nie dagewesene Herausforderungen, auch an unsere mentale Gesundheit. Mit einer durch uns bereitgestellten App möchten wir jeden dazu auffordern, etwas Gutes für sich und seine Mitmenschen zu tun, um vorwiegend die psychische Gesundheit während der Zeit in Isolation zu schützen.

Wem soll die App helfen und wie erreichen wir diese Menschen?

Jedem, denn jede*r ist aufgrund der Maßnahmen gegen Corona von zwischenmenschlicher Distanz und Isolation betroffen. Die von der App bereitgestellten Aufgaben haben zum Ziel diese Distanz reduzieren, den Körper und Geist fit halten, und über andere digitale Lösungen hinaus auch die ältere Generation, die von der Epidemie besonders betroffen ist, mit einzubeziehen. Sozialkontakt sowie Gemeinschaftsgefühl ist für den Menschen überlebenswichtig [1]. Viele Aufgaben sind daher so konzipiert, dass sie Benutzer*innen mit anderen Menschen in Kontakt bringen. Ältere Menschen, mit weniger Zugang zu digitalen Lösungen erhalten so beispielsweise Anrufe, Brief oder andere Aufmerksamkeiten. Wir unterscheiden uns von klassischen Habit Trackern dadurch, dass wir das Augenmerk auf eine ganzheitliche Gesundheit und das Miteinander in der Gesellschaft legen und keine Einzelleistungen in den Vordergrund stellen. Egal ob Einzelperson oder Organisation, egal jung oder alt, die #HomeAloneChallenge stärkt alle. Die #HomeAloneChallenge soll viral gehen - wir wollen eine Bewegung starten - daher können erfolgreich abgeschlossenen Aufgaben per Klick auf allen gängigen Social Media Plattformen geteilt werden, um Erfolge gemeinsam feiern zu können und sich gegenseitig zu motivieren. So wird eine stetig wachsende Community geschaffen.

Wie funktioniert die App?

Jeden Tag wird eine deutschlandweite Aufgabe ausgewiesen, die wir als Gesellschaft zusammen, analog der Krise, zu meistern haben! Organisationen können sich beteiligen, indem sie durch Spendenaktionen die Motivation erhöhen und gleichzeitig für Bedürftige einen Beitrag leisten. Jeder ist dabei aufgerufen die tägliche Aufgabe zu meistern für die keine Vorkenntnisse benötigt werden. Die einzige Voraussetzung ist: man bleibt zu Hause! Zusätzlich werden täglich wechselnde Tipps eingeblendet, welche die Stimmung heben sollen. (Spoiler: es folgen später bei nächtlichem Start ebenfalls Tipps zur Schlafhygiene, denn auch Schlafmangel wirkt sich erwiesenermaßen negativ auf das Wohlbefinden aus und kann auch Langzeitschäden hervorrufen [2] [3].) Wem das nicht genug ist, der kann sich zu diversen Kategorien weitere Aufgaben generieren lassen. Es existieren eine Reihe abwechslungsreicher Herausforderungen, um die Community physisch sowie mental fit zu halten, ihre Kreativität zu fördern, sie neue Hobbys entdecken zu lassen oder die ihr auch erlauben künstlerisch aktiv zu werden, neue Sprachen zu lernen, usw. An die analoge Generation ist ebenfalls gedacht, diese wird in viele Aufgaben mit einbezogen und darf sich auf Anrufe, Briefe und Beistand in der schweren Zeit freuen! Die App soll wachsen und leben, genau wie der Lebensbaum eines jeden Benutzers, der durch seine/ihre Leistung zum Wachsen und Sprießen animiert wird. Jede*r kann neue Aufgaben einreichen und so einen Beitrag für die Gemeinschaft leisten. Mit der #HomeAloneChallenge gemeinsam gegen die Einsamkeit! Wir solidarisieren uns und bleiben verbunden - vorerst digital!

Lessons Learned während des #wirvsvirushackaton

  • Jede*r kann etwas beitragen!
  • Fortschritt lebt von Interdisziplinarität!
  • Teamarbeit funktioniert auch virtuell - unsere persönliche #HomeAloneChallenge haben wir erfolgreich bewältigt!
  • Communication is key - die Kräfte (Creation-Content-Coding) müssen vereint werden, denn nur gemeinsam erreichen wir unser Ziel!
  • Zwei Tage genügen, die Welt zu verändern!

Worauf wir besonders stolz sind:

Auf unseren überwältigenden Fortschritt, den wir in den vergangenen zwei Tagen gemacht haben. Wir haben aus einer Idee ein Design entwickelt, einen Prototypen implementiert und bereits über 100 Aufgaben erstellt! Jede*r einzelne hat dabei über den Tellerrand blicken und viel lernen dürfen. Wir haben bereits beim Erstellen des Prototypen das Prinzip “Gemeinsam verbunden gegen das Virus” gelebt - mit dieser Einstellung bewältigen wir jede Krise!

Was kommt als nächstes?

Viele neue Features stehen in den Startlöchern, unter anderem:

  • Unser Belohnungssystem, der Lebensbaum, soll in der App (virtuell) gepflanzt werden. Die Daily-Streak soll Teilnehmende motivieren, am Ball zu bleiben und ihren Baum als Ausdruck ihrer Leistung schnell wachsen zu sehen!
  • Wir wollen Kooperationen mit Unternehmen eingehen, welche die #HomeAloneChallenge Deutschlands durch eine Spendenaktion für die Bekämpfung von Corona unterstützen möchten. Sie geben das Ziel vor, welches die Community in der täglichen Deutschland-Aufgabe erreichen muss. #Alle gemeinsam gegen Corona.
  • Die HomeAloneChallenge soll viral gehen - daher können erfolgreich abgeschlossenen Aufgaben per Klick auf allen gängigen Social Media Plattformen geteilt werden. Erfolge dürfen gerne gemeinsam gefeiert und sich gegenseitig motivieren werden. So entsteht eine stetig wachsende Community.
  • Mittelfristig soll auch innerhalb der App einen Austausch möglich sein, um sich gemeinsam zu inspirieren. In einem Aufgaben-Feed sollen Bilder und Texte hochgeladen werden können, dabei soll es jedoch um das Miteinander und nicht um Individuen gehen.
  • Wir wollen unsere App in alle App-Stores bringen, damit ganz Deutschland noch einfacher loslegen kann. #HomeAloneChallenge #StayBrightInside #gemeinsamAllein

References

[1] Holt-Lunstad J, Smith TB, Layton JB (2010) Social Relationships and Mortality Risk: A Meta-analytic Review. PLoS Med 7(7): e1000316.

[2] Navarro-Sanchis C, Brock O, Winsky-Sommerer R, Thuret S. Modulation of adult hippocampal neurogenesis by sleep: impact on mental health. Front Neural Circuits. 2017;11:74. doi:10.3389/fncir.2017.00074

[3] 25. Fredriksen K, Rhodes J, Reddy R, Way N. Sleepless in Chicago: tracking the effects of adolescent sleep loss during the middle school years. Child Dev. 2004;75(1):84–95. doi:10.1111/j.1467-8624.2004.00655.x

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