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Hilfstelefon

Wir alle haben Verwandte, Freunde und Nachbarn, die sich in der sogenannten "Risiko-Gruppe" für COVID-19 befinden. Wir haben uns gedanken darum gemacht, wie man diesen Personen helfen kann. Es gibt Webseiten, die versuchen Leute in Zeiten der Krise miteinander zu verbinden. Ein Großteil der Bevölkerung wird dabei aber außenvor gelassen.

Was kann das Hilfstelefon?

Wir stellen einen Festnetzanschluss bereit, über den Offliner Hilfe erhalten können. Diese Anrufe werden kategorisiert, digitalisiert und auf einem Taskboard bereits gestellt, das für Helfer in der Region zugänglich ist. Die Aufgabe kann von "Ich muss ein paar Lebensmittel einkaufen" bis "Können Sie mir helfen, dieses schwere Ding aus meinem Keller zu holen?" reichen. Wir versuchen auch, automatisch auf allgemeine Fragen wie "Wann öffnet ACME Inc." zu antworten.

Wie haben wir gearbeitet?

Unser Team bestand aus Entwicklungs-, Cloud- und Kreativ-Experten, die teilweise schon miteinander gearbeitet haben, aber auch vollkommen unbekannten Personen. Wir haben uns (digital) zusammengesetzt & diskutiert wie wir unsere gemeinsame Vision realisieren. Am Ende einer (sehr sehr sehr) sehr langen Diskussion haben wir uns auf eine grobe Idee einigen können.

Tag #00

Nachdem das Team sich kennengelernt hat, haben wir die bestmöglichen Synergien der Teammitglieder erarbeitet. Wir haben uns im Teamspeak besprochen und organisiert. Durch ein Brainstorming sind die Anforderungen an das Hilfstelefon entstanden und wurden für den Hackathon priorisiert. Zudem haben wir Credits von AWS angefordert, um schnellstmöglich parallel mit der Arbeit am Projekt starten zu können. Am Abend sind zudem bereits die ersten Architektur und Design Entwürfe erstellt und geteilt worden.

Tag #01

Um 09:00 hatten wir ein kurzes "Daily" in dem wir die Prioritäten für den Tag festgelegt haben. Anschließend haben sich Experten-Gruppen geformt und wir haben mit der Arbeit begonnen. Durch die Aufteilung in Backend, Frontend, Konzeption und Infrastruktur konnten wir parallel arbeiten und alle Beteiligten optimal einbringen.

Tag #02

Heute etwas später am Start (10:00) aber dafür mit mindestens doppelt soviel Motivation. Die Hürden des Vortages wurden besprochen, neue Aufgaben verteilt und mit gesammelter Mannschaft wurde losgelegt. Alle haben mehr als 100% gegeben und pünktlich zur Abgabe stand ein geniales Video & eine noch genialere Webseite.

Herausforderungen während der Arbeit

  • Eine deutsche Nummer auf Twilio zu bekommen war ein Ding der Unmöglichkeit (langer Verifizierungsprozess, kaum verfügbare Telefonnummern und gar keine nationalen Nummern )
  • AWS war neu für uns und hat Einarbeitung benötigt. Das AWS-Team hat aber sehr guten und schnellen Support bereitgestellt.
  • Bilder und Videos posten in devpost ist schwer :O

Darauf sind wir stolz

  • Wir haben erfolgreich Anrufe aufgezeichnet und auf der Website bereitgestellt
  • Die Teamarbeit und das Engagement jedes Einzelnen
  • Wir haben neuen Leute kennengelernt & tolle Erfahrungen (privat & professionell) gesammelt

Die nächsten schritte für Hilfstelefon

  • Anbindung des Telefon-Service verbessern.
  • UI und UX anpassungen.
  • Ein verlässlicher Registrierungs-Prozess um zu gwährleisten das die Helfer wirklich helfen wollen.
  • Bereitstellung des Hilfstelefons als Service für bereits aktive Helfer-Organisationen

#WirVsVirus

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Updates

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Wir haben grob 2 Kategorien:

  1. Der Anrufer hat eine Frage
  2. Der Anrufer braucht Hilfe

Beim 1. Fall möchten wir einen Service wie Alexa o.ä. anzapfen, der Fragen zu Öffnungszeiten, Telefonnummern, o.ä. liefern kann. Wenn dem Anrufer diese Auskunft aber nicht reicht, dann soll weiter wie bei dem 2. Fall verfahren werden.

Beim 2. Fall kann der Nutzer sein Anliegen nennen. Mithilfe von Speech2Text wollen wir eine Kategorisierung und Suchfunktion ermöglichen. Es wird ein Webinterface geben, in dem alle Anfragen zu finden sind, sowohl als Text aber auch mit dem original Audio-File. (Das Audio-File steht deshalb zum Abspielen zur Verfügung, da gerade bei älteren Leute eine hohe Fehlerquote zu erwarten ist.) Hier kann ein Helfer sich dann ein Anliegen schnappen und es bearbeiten. Er hat die Möglichkeit eine Antwort aufzunehmen. Diese kann entweder die Lösung für das Anliegen beinhalten (Falls es eine Sachinformation ist) oder Kontaktinformationen/Rückfragen falls es sich um praktische Hilfe wie z.B. einen Einkauf handelt.

Das System ruft dann automatisch bei dem Antragsteller an und spielt die vom Helfer aufgenommene Antwort ab.

Es ist außerdem geplant, die Anfragen geographisch zuzuordnen. Entweder über Vorwahl, Postleitzahl, o.ä.

Mögliche Anfragen: Person X braucht eine Packung Klopapier Person Y sucht jemand zum Reden weil sie sich einsam fühlt Person Z will die Nummer von der Apotheke um die Ecke

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