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Use Cases für die Integration von digitalCross in unterschiedlichem Umfang in dem deutschen Gesundheitssystem

Use Cases für die Integration von digitalCross in unterschiedlichem Maße in das deutsche Gesundheitssystem

Use Case 1: Die grundlegende Version

  1. DigitalCross ist eine eigenständige App, die ein Benutzer aus dem iOS App Store, dem Google Play Store etc. herunterlädt oder auf einer Webseite aufruft.

  2. Der Benutzer (Patient) hat Krankheitssymptome, öffnet die digitalCross-App/Webseitse und klickt auf dem Hauptbildschirm auf "Arzt suchen".

  3. Der Benutzer füllt alle Symptome und ihren Schweregrad aus.

  4. digitalCross prüft, ob diese Symptome mit einer bekannten Epidemie etc. (z. B. Husten, Fieber etc. bei COVID-19) übereinstimmen. Falls ja, wird die aktuelle Telefonnummer der Hotline oder Kontaktstellen etc. angezeigt, die angerufen oder kontaktiert werden sollen.

  5. Wenn nicht, prüft digitalCross, ob die Symptome nicht schwerwiegend sind und empfiehlt entweder einen z. B. Telefon-/Videoanruf oder einen Arzt-Termin vor Ort. Schwere/Lebensbedrohliche Symptome sollten immer an 112 verwiesen werden.

  6. digitalCross fragt, ob der Nutzer einen Arzt persönlich aufsuchen oder einen Videoanruf durchführen möchte. Der Benutzer wird darüber informiert, dass in beiden Fällen (e-)Rezepte und eine (e-)AU ausgehändigt werden können.

  7. Abhängig von der obigen Auswahl klickt der Benutzer entweder auf eine Schaltfläche, um sich über einen integrierten Telemedizindienst per z. B. Telefon/Video mit einem Arzt zu verbinden, oder dem Benutzer wird auf der Karte die nächstgelegenen Klinik/Praxis angezeigt, die ihm für ihn passend ist und zur Verfügung steht.

  8. Der Benutzer kann Apotheken finden, indem er auf die Schaltfläche "Apotheke" klickt, die nahegelegene Apotheken und deren Öffnungszeiten anzeigt.


Use Case 2: ePA-Integration, Praxis-/Klinik- und Apothekenkooperation und digitale e-AU/e-Rezept (digital).

digitalCross bleibt eine eigenständige App, die ein Nutzer aus seinem jeweiligen App Store oder auf der Website herunterlädt oder diese dort anzeigt und nutzt.

  1. → Der Benutzer meldet sich bei digitalCross an. Die Benutzer-ID wurde als zu einer bestimmten Person gehörend verifiziert und der Nutzer hat sich bereit erklärt, seine elektronische Patientenakte (ePA) mit digitalCross zu verknüpfen.

  2. → Der Nutzer kann seine Rezepte über das Dashboard von digitalCross verwalten.

  3. Wenn er erkrankt ist, klickt der Nutzer auf "Arzt suchen".

  4. Der Benutzer füllt alle Symptome und deren Schweregrad aus.

  5. → digitalCross vergleicht Symptome, Vorerkrankungen und Medikamente mit den vom RKI oder BGM veröffentlichten Daten, um zu prüfen, ob es sich bei dem Nutzer um einen Verdachtsfall einer Epidemie handelt und ob er ein Risikofaktor sein könnte. Wenn ja, werden dem Benutzer die empfohlenen Maßnahmen gemäß RKI oder BGM angezeigt.

  6. Wenn nicht, prüft digitalCross, ob die Symptome nicht schwerwiegend sind und empfiehlt entweder z. B. einen Telefon-/Videogespräch oder einen Arzt-Termin. Schwere/lebensbedrohliche Symptome sollten immer an 112 verwiesen werden.

  7. → Wenn der Benutzer z. B. einen Telefon-/Videotermin annimmt, wird er in eine "Lobby" (ein digitales Wartezimmer) verlegt, wo er auf die Verfügbarkeit eines Arztes wartet. Sobald der Arzt verfügbar ist, werden dem Arzt ePA-Informationen gezeigt, um die Behandlung und Diagnose zu erleichtern. Verschreibt der Arzt Medikamente oder stellte eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung aus, werden diese vom Arzt digital unterzeichnet und im digitalCross-Portfolio des Benutzers gespeichert. Jede Verschreibung hat eine Seriennummer, die von der Krankenkasse für die Bezahlung und Prüfung authentifiziert werden kann.

  8. → Wenn der Benutzer einen Arzt persönlich aufsuchen muss, werden ihm die nächstgelegenen relevanten Praxen/Kliniken angezeigt. Diese werden auf einer Karte mit Fahrzeit, Wartezeit und Gesamtzeit angezeigt. Der Benutzer kann zwischen den Verkehrsmitteln, wie z.B. Auto und öffentlichen Verkehrsmitteln, wählen.

  9. → Wenn der Benutzer Medikamente bestellen möchte, klickt er in der App auf die Schaltfläche "Apotheke". Der Benutzer kann jede digitalCross-kooperierende Apotheke (Ziel ist flächendeckend), die eine Lieferung anbietet, auswählen, ihre Rezepte und andere von der Apotheke angebotene Produkte hinzufügen. Die Bezahlung kann innerhalb der digitalCross-App abgewickelt werden und, je nach implementierten Modell, wird die Apotheke von digitalCross bezahlt.


Use Case 3: Vollständige Integration, Gesundheitstracking, fortgeschrittene Forschungsfunktionen

digitalCross bleibt eine eigenständige App, die ein Nutzer aus seinem jeweiligen App Store etc. herunterlädt oder auf einer Webseite nutzt.

  1. Der Nutzer meldet sich bei digitalCross an. Die Benutzer-ID wurde als zu einer bestimmten Person gehörend verifiziert und der Nutzer hat zugestimmt, seinen ePA mit digitalCross zu verknüpfen.

  2. →→ Über das Dashboard von digitalCross kann der Nutzer seine Rezepte, seine komplette Krankenakte, seine freiwilligen medizinischen Aktivitäten (Blut-, Plasmaspenden etc.) verwalten.

  3. →→ Der Nutzer kann medizinische Zertifikate und deren Ablauf von digitalCross verwalten (medizinische Zertifikate von Piloten, Tauchern, Lastwagenfahrern usw.).

  4. Im Krankheitsfall klickt der Benutzer auf "Arzt suchen" in seinem Dashboard.

  5. Der Benutzer füllt alle Symptome und ihren Schweregrad aus.

  6. digitalCross vergleicht Symptome, Vorerkrankungen und Medikamente mit den vom RKI oder BGM veröffentlichten/eingespeisten Daten, um zu prüfen, ob es sich bei dem Nutzer um einen Verdachtsfall z. B. einer Epidemie handelt und ob sie ein Risikofaktor sein könnten. Wenn ja, werden dem Benutzer die empfohlenen Maßnahmen gemäß RKI oder BGM angezeigt.

  7. Wenn nicht, prüft digitalCross, ob die Symptome nicht schwerwiegend oder lebensbedrohlich sind und empfiehlt entweder z. B. ein Telefon-/Videogespräch oder einen Arzt-Termin. Schwere/lebensbedrohliche Symptome sollten immer an 112 verwiesen werden.

  8. Wenn der Benutzer z. B. einen Telefon-/Videotermin annimmt, wird er in eine "Lobby" (ein digitales Wartezimmer) weitergeleitet, wo er darauf wartet, dass ein Arzt verfügbar ist. Sobald der Arzt verfügbar ist, werden dem Arzt ePA-Informationen gezeigt, um die Behandlung und Diagnose zu erleichtern. Verschreibt der Arzt Medikamente oder eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, werden diese vom Arzt digital unterzeichnet und im digitalCross-Portfolio des Benutzers gespeichert. Jede Verschreibung etc. hat eine Seriennummer, die von der Krankenkasse für die Bezahlung und Prüfung authentifiziert werden kann.

  9. Wenn der Benutzer einen Arzt persönlich aufsuchen muss, werden ihm die nächstgelegenen relevanten Praxen/Kliniken angezeigt. Diese werden auf einer Karte mit Fahrzeit, Wartezeit und Gesamtzeit angezeigt. Der Benutzer kann zwischen den Verkehrsmitteln, wie z.B. Auto und öffentlichen Verkehrsmitteln, wechseln. →→ Der Benutzer kann auch ein Taxi/Uber etc. aus der digitalCross-App buchen.

  10. →→ Will der Nutzer Medikamente bestellen, klickt er in der App auf den Button "Apotheke". Die Registerkarte "Apotheke" ist ein In-App-Shop, ähnlich wie bei Amazon.de oder Bringmeister.de. Alle aktiven Rezepte werden automatisch hinzugefügt und der Benutzer kann jedes andere verfügbare Produkt auswählen. Für jedes Produkt, das mit Pflichtangaben versehen ist, muss der Nutzer vor dem Hinzufügen in den Warenkorb Hinweise lesen und denen zustimmen. Sobald der Benutzer mit seinem Einkauf fertig ist, geht er zur Kasse, bezahlt in der App und jeder Artikel wird entweder in einer Lieferung oder sobald die Artikel verfügbar sind, geliefert.

→→ Gesundheitstracking: Der Benutzer kann wählen, ob er beliebige Smartwatchfunktionen oder Apps zum Gesundheitstracking mit digitalCross verbinden möchte. Dies ermöglicht: Einfache Anzeige von Allergien, Vorerkrankungen, etc. Im Falle eines Notfalls. Automatische Anwahl der 112, wenn das Smartphone einen potenziellen Notfall erkennt. Alle nützlichen zukünftigen Entwicklungsoptionen je nach verfügbarer Hardware-Funktionalität.

→→ Forschung: Der Benutzer kann sich dafür entscheiden, seine anonymisierten Daten für die Forschung zu verwenden. Dadurch würden alle medizinischen Daten aus der ePA, einschließlich Verschreibungen, AUs, Medikamentenkaufhistorie usw., in eine Datenbank aufgenommen, die für vom deutschen Staat autorisierte Forschungseinrichtungen zugänglich ist. Dies kommt der zukünftigen Forschung zugute, die eine große Menge an zugänglichen Daten benötigt um u.a. Möglichst schnell Medikamente oder Impfstoffe zu entwickeln.

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