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Businessmodell - Wir evaluieren derzeit zwei Hauptstrategien zur Umsatzgenerierung für digitalCross.

Als erstes das öffentliche Finanzierungsmodell

Hier würden die Einnahmen der Krankenkasse die stabile und gleichberechtigte Behandlung aller Patienten sicherstellen wollen. Unser Ziel wäre es, mit diesem Erlösmodell eine möglichst hohe Akzeptanz in der deutschen Bevölkerung zu erreichen. Wir würden uns mit den derzeitigen Diensten, die Arztkonsultationen z.B per Video anbieten, zusammenschließen und uns darauf konzentrieren, möglichst vielen Patienten die Möglichkeit zu geben, sich für eine Online-/Videokonsultation zu entscheiden. Dies würde die Kosten von Infektionskrankheiten für die Gesellschaft als Ganzes minimieren, weil es die Interaktion der allgemeinen Bevölkerung mit infektiösen Patienten einschränken würde. Auch immungeschwächte Menschen, die im Falle einer Infektion die Krankenkasse immens viel kosten könnten, wären weniger gefährdet, was die Gesundheitskosten insgesamt senken würde. Da der Anstoß für dieses Projekt von der Bundesregierung kam, halten wir dies für ein tragfähiges Modell, das auf eine Maximierung des Wertes für die Gesellschaft abzielt.

Als zweites gibt es ein vollständig privates Geschäftsmodell

Hier würde wiederum eine Partnerschaft mit den derzeitig existierenden Diensten für Online-/Videokonsultationen zwischen Patienten und Ärzten beinhalten, da es nicht in dem Rahmen von digitalCross fällt, Fachkräfte im Gesundheitswesen zu beschäftigen und zu verwalten. Bei diesem Modell wären die Einnahmen von Krankenkassenpatienten wahrscheinlich begrenzt (wenn überhaupt) und müssten durch den Erwerb zusätzlicher Dienstleistungen oder Zusatzfunktionen/Premiumfunktionen von Patienten und Leistungsanbietern wieder eingeholt werden.

Der Erwerb von Zusatzfunktionen/Premiumfunktionen durch Leistungsanbieter würde möglicherweise die Erhebung von Gebühren für Ärzte und Kliniken pro Patient, der ihnen zugewiesen wurde, beinhalten, aber es gibt ein paar Zielkonflikte hier. Erstens ist es möglich, dass der Patient nicht der (für ihn) am passendsten Praxis/Klinik zugewiesen wird, sondern stattdessen demjenigen, der für die Zusatzfunktion/Premiumfunktion innerhalb von digitalCross bezahlt hat. Dies könnte der Authentizität und Akzeptanz von digitalCross schaden.

Der Erwerb von zusätzlichen Dienstleistungen durch Patienten wäre wahrscheinlich die am besten akzeptierte Art und Weise, Einnahmen zu erzielen. Deutsche Patienten sind an ein zweistufiges System gewöhnt, in dem man für einen anderen Zugang und eine bessere Flexibilität im Gesundheitswesen selbst zahlen kann. Die Priorisierung selbst zahlender (oder privat versicherter) Patienten innerhalb des Warteschlangensystems für Online-/Videokonsultationen oder die Erhebung zusätzlicher Gebühren für Online-/Videokonsultationen außerhalb der normalen Geschäftszeiten wäre die transparenteste Art und Weise, wie digitalCross Einnahmen generieren könnte, ohne dass zusätzliche Kosten für die Entwicklung und den Betrieb des Kerndienstes anfallen.

Ein Hybridmodell ist ebenfalls eine gute Möglichkeit und müsste auf der Grundlage von unterschiedlichen Finanzierungsszenarien evaluiert werden.

Die englische Version ist u. g. einsehbar. English version below.

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