Zu Beginn des #wirvsvirus-Hackathons brannten wir alle darauf loszulegen. Leider gab es da nur ein Problem: die hohen Anmeldezahlen sorgten dafür, dass die Koordination über Slack nicht pünktlich starten konnte. So saßen wir also alle in den Startlöchern, konnten aber mit unserer Energie noch gar nichts anfangen. Zumindest offiziell noch nicht. Aber Hacker halten sich ja selten an offizielle Regeln. Schnell war ein Discord-Server erstellt, auf dem sich eine Gruppe zu sammeln begann. Weitere Verbreitung fand die Gruppe über die Verbreitung ihres Links in der inoffiziellen Telegram-Gruppe. Nachdem ein paar Leute eingetrudelt waren, konnte es auch direkt losgehen: während die Anzahl an Begeisterten im Server stetig wuchs und die meisten Nutzer immer noch auf die lange ersehnten Slack-Links warteten, begannen wir, uns ein Konzept zurechtzulegen. Am Freitagabend verabschiedeten wir das Konzept und übertrugen es in eine Textdatei. Wir entschieden uns dafür, nextcloud als Sammelstelle für unsere Ressourcen (in diesem Fall das brandneue Textdokument) zu nutzen, sowie den Discord-Server weiterhin zur Organisation. Dafür strukturierten wir den Discord-Server, bauten einzelne Kanäle auf, teilten Arbeitsgruppen zu, und gingen schließlich mit dem Eindruck ins Bett, doch schon ziemlich was geleistet zu haben. Samstagmorgen trafen wir wieder zusammen und berieten über unser weiteres Vorgehen. Durch weitere Werbung in der Telegram-Gruppe und nun endlich auch auf Slack erhielten wir nochmals deutlichen Zuwachs. Vor allem suchten wir nach Backend-Developern und Pädagogen, auch ein Projektmanagement hätten wir gerne gehabt. Aus letzterem wurde zwar nichts, dafür fanden wir aber sowohl Developer als auch Pädagogen, die sich mit großer Begeisterung unserem Team anschlossen und neue und anregende Diskussionen initiierten.
Wir begannen mit der Erarbeitung eines Styleguides, wobei wir anhand von Charaktereigenschaften und Moodboard eine Farbpalette und Schriftart erstellten. Gleichzeitig kümmerten sich die Developer unter enormem Aufwand um die Erstellung von Wireframes. Zwischendrin traf sich dann das gesamte Team noch einmal und legte konkrete Ziele für das Ende dieses Wochenendes fest: wir wollen uns zunächst auf die Funktion „Unterricht/Klassenraum“ konzentrieren, die weiterführenden Funktionen „Bibliothek“ und „Hausaufgaben-Bearbeitung“ sind uns zwar ebenfalls wichtig, in der begrenzten Zeit jedoch nicht leistbar. Darum kümmern wir uns dann also nach dem Wochenende.
So beflügelt entspannte sich ein reger Austausch zwischen den Teams, der zu einer sehr produktiven Arbeit über den Nachmittag hinweg führte. Wir erarbeiteten eine Illustration für den Einstieg in die classroom-Simulation und begannen außerdem eifrig, einen Prototyp zu erstellen. Weitere Updates folgen morgen!
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