Aktivitätsgenerator

What it does

Social Distancing trifft uns vor allem als soziale Wesen hart. Doch bevor wir jetzt alle verkümmern wie traurige Zimmerpflanzen, können wir unsere vielfältigen Fähigkeiten, Interessen, Erfahrungen, Kenntnisse oder Talente miteinander teilen und miteinander aufblühen. In virtueller Wohnzimmeratmosphäre dürfen wir teilhaben oder andere an etwas teilhaben lassen, was sie durch die Quarantäne vermissen, vielleicht immer schon mal miterleben oder lernen wollten. Dies erreichen wir über "Zusammen im Zimmer" mit wenig Aufwand, aber viel Benefit - und natürlich in guter Gesellschaft, und die braucht in Krisenzeiten sowieso jeder.

How I built it

Ziel für unser Team und den Hackathon war es einen MVP zu programmieren. Wir haben uns für React für Frontend und Node.js im Backend entschieden. Momentan läuft die Anwendung noch lokal, in den nächsten Tagen versuchen wir sie auf einen Server zu bringen und im Internet verfügbar zu machen

Challenges I ran into

Die erste Challenge bestand bereits darin, sich in dem Dschungel unterschiedlichster, höchst wichtiger und motivierender Kategorien und Ideen auf einen Ansatz zu einigen. Nachdem wir Freitag Nacht mit dem Gefühl, einen Konsens gefunden zu haben, ins Bett gehen konnten, beschäftigte uns bis Samstag Mittag das Setzen von Prioritäten im Hinblick auf den genuinen Nutzen unserer Plattform besonders. Auch die Frage, ob wir auf Grund zeitlicher Hürden einen Klickdummy oder doch "echten" Code bis Sonntag Nacht auf die Beine stellen würden, war nicht leicht zu beantworten. Wir entschieden uns hier jedoch dafür, es zumindest zu versuchen, eine funktionierende Plattform zu konstruieren, da uns eine möglichst schnelle Funktionalität unseres Produkts in der aktuellen Krise als äußerst wertvoll für unsere Mitbürger im unfreiwilligen Heimurlaub erscheint.

Accomplishments that I'm proud of

Wir alle mussten uns die Zeit, die wir in unseren Hackathen-Beitrag investierten, ein Stück weit aus den Rippen schnitzen, taten dies jedoch aus Überzeugung und bereitwillig. Von diesem bei allen spürbaren affektiven Commitment profitierten wir, arbeiteten effizient und trotz des Zeitdrucks gut gelaunt zusammen.

What I learned

Wir als Team profitierten von den zahlreichen Online-Tools, auf die die Hackathon-Organisatoren hinwiesen genauso wie von den Skills und dem Wissen der jeweils anderen im Team. Schnell stellte sich für unser neu zusammengefundenes Team bereits das Gefühl ein, "zusammen im Zimmer" zu sein: Der gemeinsame Wille zur Fokussierung auf die Chancen dieser Krise, der lebhafte Austausch von Ideen, die wertvolle Interaktion und Kooperation machten uns nebenbei zu den ersten höchst zufriedenen Testimonials unserer Plattform. Im Austausch während Arbeitspausen mit Familienmitgliedern oder Freunden, die sich zur gleichen Zeit zu Hause auf das Konsumieren von Serien oder Nachrichten beschränkten, wurden zudem die Vorteile der konstruktiven Interaktion für das eigene Wohlbefinden und der positive Effekt auf die Einstellung gegenüber der Gesellschaft für uns höchst offensichtlich.

What's next for 46_gamification_Zusammen im Zimmer

"Zusammen im Zimmer" lebt vom Content der Menschen, die gerne Gemeinschaft erleben wollen, die ihre Fertigkeiten sinnvoll zum Wohle anderer einsetzen wollen und die motiviert und inspiriert sind, eine Zimmer-Session zu hosten. Durch virales Marketing und Mund-zu-Mund-Propaganda soll dies erreicht werden. Denkbar wäre, dass sich auf diese Weise auch Beziehungen entwickeln lassen, die nach der Corona-Krise in der analogen Welt weitergeführt werden können - Sei es im eigenen Kiez oder über Ländergrenzen hinweg. Letzteres ließe sich im Falle einer sich abzeichnenden Erstarkung von Isolationismus- und Populismusbestrebungen in Folge der Schließung internationaler und europäischer Grenzen auch fokussieren, frei nach dem Motto: Die Grenzen Europas mögen geschlossen sein, aber die Türen in den Zimmern ihrer Bürger stehen weit offen!

Built With

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Updates

posted an update

In dem folgenden Artikel der Sueddeutschen werden die psychosozialen Folgen des social distancing in China dargelegt und als dramatisch beschrieben:

https://www.sueddeutsche.de/politik/china-coronavirus-pandemie-soziale-folgen-isolation-quarantaene-1.4852392

"Eine aktuelle Untersuchung von Anrufern einer Notfallhotline in Sun Yings Heimatstadt Wuhan zeigt, womit die Menschen kämpfen. Fast die Hälfte berichtet von Angstzuständen, jeder Fünfte leidet unter Schlafproblemen, Angst und Unruhe, weitere 15 Prozent haben Panikattacken und sprechen von einem Engegefühl in der Brust." Der Artikel nennt noch weitere Besorgnis erregende Untersuchungsergebnisse. Zur Strategie der Notfallhotline heißt es u.a.: "Außerdem raten sie ihnen, wie sie auf sich selbst acht geben können; Musik hören, sich etwas gönnen und Nachrichten lesen, die Mut machen."

Dieser Artikel hat uns, genau wie das positive Feedback zu der Idee von "Zusammen im Zimmer", das uns aus dem näheren und weiteren Umfeld erreicht hat, dazu veranlasst, diese Woche weiterhin hoch motiviert an der Plattform zu arbeiten.

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