Inspiration

Als begeisterte Konzert- und Festivalgänger treffen die Ausgangssperren unser Team bis ins Mark. Deutschlandweit dürfte es unzähligen Musikliebhabern genau so gehen. Doch wieso ganz auf Live-Musik und die damit einhergehende Zerstreuung, den Spaß und das Gemeinschaftsgefühl verzichten?

What it does

Ob Starpianist Igor Levit, Deutschrocker Axel Bosse oder Chris Martin von Coldplay: Die Stars verschiedenster Musikrichtungen geben gerade über Instagram kleine Privatkonzerte für ihre Fans und gewähren ihnen dabei Einblicke in ihre eigenen vier Wände. Daheim Dabei möchte die noch splitterhaften Aktivitäten der deutschsprachigen Künstler zu einem großen, virtuellen Musikerlebnis bündeln und ein kostenloses Online-Festival ausrichten – mit kurzen Hausführungen der Stars zum Beginn ihrer Zeitslots, Anekdoten und Berichten über ihr verändertes Arbeits- und Privatleben in Zeiten der Coronakrise, einer Möglichkeit für Zuhörer und Interpreten für einem wohltätigen Zweck zu spenden und natürlich mit jeder Menge Live-Musik. Dabei wird neben dem reinen Unterhaltungswert dieses innovativen Konzertformats ein scheinbar unintuitiver Effekt erzielt: selten war man bei einem Konzert dem Interpreten physisch so fern wie hier. Doch der einmalige Blick in das von Corona genauso beeinflusste Leben eines Idols, Vorbilds oder Mitbürgers erzeugt ein Gemeinschaftsgefühl bei allen Beteiligten, das zum Durchhalten der Ausgangssperren motiviert, die allgemeine Stimmung hebt und Langeweile vertreibt.

Challenges we will run into

Die zwei größten Herausforderungen stehen uns noch bevor: Finden wir genügend Künstler, die wir von unserer Mission überzeugen können, das minimierte öffentliche Leben mit einem virtuellen Benefiz-Festival erträglicher zu machen? Finden wir ferner eine Partnerplattform, die uns die technischen Voraussetzungen für die Durchführung des Festivals ermöglicht?

What we learned

Wieviele Musikfestivals es in Deutschland gibt und nun kurz vor der Absage stehen bzw. bereits abgesagt wurden. Dass nun Hunderttausende auf musikalische Live-Erlebnisse verzichten müssen, die für viele die Highlights der Sommermonate darstellen.

What's next for daheim dabei

Bei positivem Juryfeedback möchten wir baldmöglichst einen öffentlichen Partner gewinnen, sodass wir mit gestärktem Rücken auf Interpreten zugehen und sie von unserer Idee überzeugen können. Mit einer signifikanten Anzahl von Zusagen möchten wir dann auf eine Video-Plattform herantreten und für unser Projekt gewinnen. Parallel dazu kann mit der Ausarbeitung eines Konzertkonzepts begonnen werden: über welchen Zeitraum wird das Festival stattfinden, welche Genres sind vertreten, welche Interaktionsmöglichkeiten soll es für Zuschauer geben, wo und in welchem Umfang sollen wir das Festival bewerben, wie werden Spendenanreize gesetzt und Spendenempfänger ermittelt.. diese und viele weitere Fragen gilt es dann zu klären!

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Updates

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Das Video ist online! Wir freuen uns, unsere Idee stark konkretisiert und auf ihre Kerninhalte heruntergebrochen zu haben. Hoffentlich hat es neben dem informierenden auch einen unterhaltenden Wert für den Zuschauer ;-)

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Tag 2: MEINEN WIR ALLE DAS GLEICHE?

Jeder aus unserem Team hatte zu Beginn des zweiten Hackathon-Tages ein grobes Verständnis der Idee: ein wohltätiges, virtuelles Musikfestival. Doch damit wir alle an einem Strang ziehen, galt es im Verlauf des Samstags viele Fragen zu klären: Wie lautet das exakte Problem, das wir lösen möchten? Stimmt der problem-solution-fit? Was macht eine typische Person mit dem identifizierten Problem aus und wie viele Personen wird es davon in Deutschland/ weltweit geben? Warum jetzt? Warum unser Team? Welche Alleinstellungsmerkmale soll unser Festival haben? Wie lautet unsere Mission, wo wollen wir in naher Zukunft stehen? Und und und... Ein sehr zeitaufwändiger Prozess, der uns jedoch wichtig schien. So konnten wir die Kernfrage zu unserer Idee beantworten und effizient die nächsten Schritte planen. Der vorerst letzte Tag wird für die deliverables verwendet, am Sonntag heißt es dann Kamera ab!

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Tag 1: IDEENFINDUNG

Der erste Tag (inklusive einem Großteil der darauffolgenden Nacht) stand ganz im Zeichen der frühphasigen Ideenentwicklung. Rasch fanden wir mit e-Kulturangeboten die richtige Herausforderung für uns, sind doch viele unserer Freunde und wir auch selbst in unserer Freizeit in der Münchner Kreativbranche aktiv. Nach einiger Recherche – von Problemen der hiesigen freien Szene bis hin zu Lösungsansätzen etablierter Kulturveranstalter aus der ganzen Welt in Zeiten von Corona – dann die zündende Idee: ein virtuelles Charity-Konzert um all der drohenden Langeweile und Monotonie mit einem noch nie dagewesenen Konzertformat zu begegnen! Und zwar zum Wohle von bedürftigen Organisationen und Einrichtungen aus der gebeutelten Kulturbranche. Darauf ließ sich am Folgetag gut aufbauen.

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