Inspiration

In der aktuellen Lage sind Organisationen gezwungen, ihre Zusammenarbeit ins Homeoffice zu verlegen. Der Umgang mit der neuen Situation führt oft zu Unsicherheiten & Ängsten. Dies betrifft vor allem kleine und mittelständische Unternehmen, weil sie bisher wenig Anlass zu digitaler Zusammenarbeit hatten. Wir wollen die Menschen in diesen Organisationen auf spielerische Weise zu wirksamer Zusammenarbeit im Home Office befähigen und damit ihre Handlungsfähigkeit und Produktivität in der aktuellen Lage unterstützen.

Was tut es

Unsere Plattform befähigt Führungskräfte und Mitarbeiter*innen in Teams aus dem Home Office heraus effektiv zusammen en zu arbeiten. Web-basierte interaktive Erfahrungsräume ermöglichen das Erlernen digitaler Zusammenarbeit für Firmen, Teams, Führungskräfte und Mitarbeiter*innen. Wir wollen gern vermitteln, dass es Faktoren und Aspekte gibt, die bei einer effektiven Teamarbeit auch im digitalen Raum helfen.

Wie wir es gebaut haben

Als Gruppe haben wir Design-Thinking Sprints und Tools verwendet, um einen Storyline sowie Produkt mit Hilfe von User Stories und Szenarien zu definieren und kreieren.

Unsere Online Plattform steht bereits prototypisch zur Verfügung. Wir haben die grundlegenden Funktionalitäten in einer interaktiven Webanwendung implementiert, welche ab sofort unter world-of-work.de verfügbar ist. Technisch gesehen, handelt es sich bei der Anwendung um einen Node.js Web-Server, einen MongoDB Datenbank-Server und NGINX als Reverse Proxy.

Das technische Setup ist grundsätzlich sehr gut skalierbar. Alle Komponenten stehen als Docker Container zur Verfügung, welche mittels einer Container-Orchestrierungs-Engine wie Kubernetes mit hoher Verfügbarkeit betrieben werden können. Weitere Informationen zum Setup gibt es auf unserer GitHub Seite.

Herausforderungen, die wir bewältigen mussten

Da sich keine*r von uns vorher kannte, mussten wir selbst erst einmal eine wirksame Arbeitsweise entwickeln, d.h. sich kennenlernen sowie Zusammenarbeitsregeln, Tools und Plattformen vereinbaren. Dazu kamen die Herausforderungen, die Zeit nicht aus den Augen zu lassen und in Details hängen zu bleiben, sich oft daran zu erinnern, dass es um einen Prototypen geht und nicht um ein detailliert ausgearbeitetes Produkt sowie Privatleben (Kinder, Umzug, etc) und Projekt zu jonglieren.

Erfolge, auf die wir stolz sind

Wir waren trotz des fehlenden Kennens und unserer Unterschiedlichkeit schnell in der Lage, gemeinsam zu arbeiten und schnell Lösungen auch für Prozess-Schwierigkeiten zu entwickeln. Wir haben gemeinsam immer wieder Möglichkeiten gefunden sowohl am Ziel ergebnisorientiert zu arbeiten als auch unsere unterschiedlichen Bedürfnisse zu berücksichtigen und miteinander abzustimmen. Als selbstorganisiertes Team haben wir gemeinsam die Verantwortung für den Prozess übernommen und gemeinsam dazu beigetragen, dass wir arbeitsfähig sind und bleiben - das funktioniert oft noch nicht mal in sehr erfahrenen Teams.

Wir sind der lebende Beweis, dass Home Office auch in einem Teams funktionieren kann, das sich vorher gar nicht kennt.

Was wir gelernt haben

Wir haben gelernt, dass unser Wissen auch diesem Praxistest standhält, das heißt vor allem darauf zu achten, dass wir uns als Menschen in einer Weise kennen lernen und begegnen, die es ermöglicht, dass wir uns in der Lage fühlen, Spannungen anzusprechen und gemeinsam zu lösen. Auch, oder speziell in einer Krisenzeit, ist es ermutigend, so schnell im Team ein sinnvolles Ergebnis erzielen zu können.

Was kommt als nächstes für das Projekt

  • Weitere Entwickler:innen, um den Prototypen zu konkretisieren
  • Partner und Multiplikatoren gewinnen
  • Storylines im Detail ausarbeiten und das Proof of Concept testen
  • Skalierbarkeit der technischen Umsetzung weiter ausbauen
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Updates

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Am Sonntag haben wir uns mit der Frage nach der Storyline beschäftigt. Dafür haben wir erneut https://mural.co/ genutzt: https://app.mural.co/t/zagmates8188/m/zagmates8188/1584857550084/46325c4b7aa31492de88559800dafd9875e1e392

Zunächst ging es um die essentiellen Fragen des Projekts - WARUM machen WIE WAS nach dem “Golden Circle” von Simon Sinek. Hier haben wir im schon gestern etablierten Verfahren Vorschläge gesammelt und darüber abgestimmt. Auf dieser Basis wurde die Storyline für das Produkt erarbeitet.

Anschließend teilte sich das Team in zwei Gruppen auf, um parallel an der Entwicklung des Prototypen und am Video zu arbeiten. Ein Prototyp wurde zunächst unter http://95.217.22.23:3000/ aufgesetzt, inzwischen ist dieser unter https://world-of-work.de erreichbar.

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Das Team “Remote Homeoffice” (Arbeitstitel) ist eine Untergruppe aus 1_026_b_homeoffice und besteht aus folgenden Personen:

Lyn von der Laden Julia Wieland Antje Lamartine Marcus Liehr Andrew MacKichan Ulrike Stahl Nikolas Knickrehm Annabell Bils

Die ursprüngliche Herausforderung bestand darin, Konzepte für virtuelles Team Building und remote working zu entwickeln, um das Arbeiten im Homeoffice zu verbessern.

Am Samstag wurde nach einer Vorstellung von Personen und Skills eine Agenda festgelegt und Teamregeln ausgehandelt.

Anschließend wurde ein Design Thinking Sprint durchlaufen. Dafür nutzten wir https://mural.co/. Unser Projekt ist unter https://app.mural.co/t/zagmates8188/m/zagmates8188/1584742098841/36c266749f00ad0ca952399424d96947c2f7e1e0 abgelegt.

In kreativen Phasen wurden Ziele des Projekts erarbeitet, nach Oberthemen sortiert und anschließend gewichtet. Dabei konnten die Themen “unterschiedliche Anforderungen”, “Erfahrungsaustausch”, “digitale Neulinge”, “Guidelines”, “Effizienz”, “Verbundenheit/digitale Teamkultur”, “Klarheit der Abläufe”, “Leadership” und “IT” ausgemacht werden. Daraufhin erfolgte ein Voting aller eingereichten Ziele mit dem Ergebnis, dass wir mit dem Fokus “Mitarbeiter*innen, Führungskräfte und Teams arbeiten zusammen sicher im digitalen Raum” weiterarbeiten möchten.

Als nächstes wurden nach demselben Prinzip die Blockaden beschrieben, die beim Homeoffice eine Rolle spielen. Übergeordnete Themen waren hier “Ängste der Führungskräfte”, “soziale Isolation”, “Teambeziehungen bereits analog disfunktional”, “Rechtliches und Datenschutz”, “Angst und Unsicherheit”, “Mangelnde Kompetenz im Unternehmen”, “Negative / falsche Erwartungen”, “Unübersichtlicher Markt an Lösungen”, “Kommunikative Hürden” und “Technische Ausstattung zu Hause”. Das Voting ergab, dass die Aspekte “wenig Kompetenz im Umgang mit digitalen Tools” und “Angst von den Führungskräften, Kontrolle zu verlieren” die Hürden sein sollen, auf die unsere Arbeit eine Lösung finden soll.

Im nächsten Schritt wurden mittels Brainstorming Herausforderungen benannt, die Ziele und Blockaden zu einer Projektidee vereinen. Die Abstimmung zeigte, dass sich das Team im folgenden Prozess mit der Frage “Wie können wir einen digitales Spiel schaffen, in dem man ausprobieren kann?” beschäftigen sollte.

Vor dem Hintergrund dieser Frage erfolgte eine Sammlung von konkreten Ideen, wie ein solches Produkt aussehen könnte. Die meistgenannten Aspekte im Voting waren: digitaler Workshop mit (spielerischer) Teamaufgabe - dabei Einführung der Tools

  • Lernaktivitäten implementieren, z.B. Quizzes
  • Celebrity als Partner gewinnen

Eine Diskussion zeigte auf, dass dieser Prozess u.U. zu wenig Substanz hat, da das Team es als schwierig empfand, ein konkretes Produkt hieraus abzuleiten. Darüber hinaus stand die Frage im Raum, ob ein solches Angebot wirklich die Zielgruppe erreichen würde, bzw. wer genau die Zielgruppe ist. Hier konnten wir uns auf KMUs einigen.Es wurde beraten, ob wir nicht stärker in den Themenbereichen “Coaching für Führungskräfte”, z.B. auf einer digitalen Plattform oder “Games zu digitalen Tools” weiterarbeiten sollten. Hier kam die Idee auf, die Gruppe zu teilen, was aber abgelehnt wurde. Überdies wurde der Gedanke aufgebracht, mit Personas zu arbeiten.

Das Team einigte sich im Folgenden darauf, einige abstrakte Personas zu formulieren, wie sie in KMUs vorkommen, um daraus konkrete Szenarien ableiten zu können: Gruppe 1: Führungskraft National Gruppe 2: Führungskraft International Gruppe 3: Mitarbeiter*in National mobil Gruppe 4: Mitarbeiter*in Verwaltung National

Daran wird ab Sonntagmorgen weitergearbeitet.

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