Die Idee

Wir wollen eine Online-Plattform zur Verfügung stellen, auf der Menschen, die eine medizinische Ausbildung haben, aber aktuell nicht in diesem Beruf tätig sind ihre Hilfe Anbieten können damit medizinische Einrichtungen auf diese Arbeitskräfte zurückgreifen können.

Das Konzept

Diese Platform bieted ein zentralisiertes Register für Personen mit medizinischer Ausbildung die in der Lage sind kurzfristig bei Bedarf in vorhandenen Einrichtungen eingesetzt zu werden. Medizinische Einrichtungen können über komfortable Suchfunktionen direkten Kontakt mit Freiwilligen aufnehmen um so den gesamten Prozess zu beschleunigen.

Zielgruppen

  • Jeder Mensch mit einer medizinischen Ausbildung und dem Wunsch einen Beitrag zu leisten
  • Medizinische Einrichtungen die kurzfristigen Bedarf an zusätzlichem Personal haben
  • Regierungsstellen die eine Übersicht über verfügbare Hilfskräfte benötigen

Das Team

  • Andreas Voit ( Teamorganisator / Entwickler )
  • Tim Brugger ( Entwickler )
  • Kevin Gabryel ( Entwickler )
  • Felix Ohr ( Entwickler )
  • Kai Hoppe ( medizinisch fachlicher Berater )
  • Hisayo Hazui (Grafik)
  • Kimberley Pütz (Grafik und Video)
  • Frank Müller ( Pate, PR, Dokumentation )

Features des Prototypen aka. MVP

  • Registrierung von freiwilligen
  • Profilpflege
  • Komfortable Suchfunktionen für medizinische Einrichtungen

Features für eine eventuelle Weiterführung

  • interne Kontaktfunktion (PN)
  • SMS Support
  • Importfunktion für medizinische Einrichtungen
  • Uploadfunktion für Dokumente / Nachweise
  • Native App (iOS, Android)

Kriterien

Gesellschaftlicher Mehrwert

Wir glauben das es eine Vielzahl an Mitbürgern gibt die sich gerne engagieren möchten und über dringend benötigte Kenntnisse / Ausbildungen verfügen um das stark beanspruchte medizinische System entlasten zu können. Projekte wie die Neuschaffung medizinischer Einrichtungen (zum Beispiel in Berlin) sind einfach durchzuführen, wenn es jedoch um den Betrieb einer solchen Einrichtung geht benötigt man medizinisch ausgebildetes Personal welches bereits jetzt nicht ausreichend vorhanden ist. Durch die Einbeziehung von entsprechend geschulten Personen können vorhandene medizinische Einrichtungen entlastet und eine reibungslose Versorgung von Patienten sichergestellt werden. #IchWillHelfen #gemeinsam

Krankenhäuser starten bereits die ersten dezentralen Ansätze und am Beispiel der Universitätsklinik Köln zeichnet sich bereits der bürokratische Aufwand ab. Siehe https://www.uk-koeln.de/karriere/stellenangebote/helfende-haende/

Innovationsgrad

Diese Idee ist unabhängig von anderen Lösungen erdacht worden. Erst bei der Einreichung hat der Pate erfahren das es etwas ähnliches bereits in Estland gibt. Weder "CrowdSourcing", also das Erbringen von Leistungen durch viele Helfer, noch die Verwendung einer Freiwilligenliste ist wirklich neu. Was diese Idee innovativ macht ist eine bundesweit zentralisierte Liste, ohne bürokratische Hürden die es ermöglicht Freiwillige und Bedarfsträger schnell zusammenzuführen. Durch die Verwendung von Standardtechnologien ist zudem eine Weiterentwicklung gewährleistet und die notwendigen Betriebskosten für einen produktiven Einsatz sind minimal. Ein länderübergreifender Einsatz im europäischen Kontext ist denkbar da die Lösung sehr einfach für weitere Sprachen angepasst werden kann, was wiederum grenznahen Regionen zu Gute kommen kann.

Skallierbarkeit

Die eingesetzten Technologien werden seit Jahren erfolgreich in der Industrie, auch im Hochlastumfeld, eingesetzt. Die Anwendung selbst kann parallelisiert betrieben werden und mit einer externen Datenquelle, die wiederum selbst skaliert werden kann kommunizieren. Für einen produktiven Betrieb sollten sogenannte "state" Informationen noch ausgelagert werden, woraus sich dann eine nahezu unbegrenzte Skalierbarkeit ergibt.

Fortschritt

Wir haben mit nichts als einer Idee und dem Willen etwas zu verändern begonnen. Zum derzeitigen Zeitpunkt entspricht die Anwendung einem sogenannten "alpha" zustand was bedeutet das wir in einer sehr frühen Phase eines lauffähigen Produktes sind. Wir gehen davon aus zum Abschluss des Hackathons eine "beta" Version, also eine produktionsnahe Version mit potentiell kleineren Fehlern ausliefern zu können. Für einen echten Produktivbetrieb gehen wir von notwendigen geringen Anpassungen die sich im Bereich von 2 - 3 Tagen bewegen bevor die Anwendung in der Lage wäre bundesweit einsetzbar zu sein.

Verständlichkeit

Wir glauben das die Herausforderung mittlerweile durch die Medien in allen Köpfen angekommen ist. Nicht zuletzt belegt die "Klatschaktionen" dass die Gesellschaft verstanden hat was die Menschen in unseren "kritischen Infrastrukturen" derzeit leisten. Auch wenn wir uns in der aktuellen Version auf medizinisches Personal beschränkt haben, ist eine Ausweitung der Idee auf andere Personengruppen denkbar. Die Nutzung von Onlineformularen ist in der Gesellschaft bekannt und wird bereits oft genutzt. Daher gehen wir davon aus das es keine technischen Hürden beim Einsatz dieser Lösung gibt.

Tagebuch

Freitag

Am Freitag hat sich das Team zusammengefunden und mit der groben Planung inkl. der Einrichtung der notwendigen DevSpaces (Github, Devpost, Slackchannel) begonnen.

Samstag

Samstags morgens gab es einen Zoom Call zum "Storygrooming" woraufhin sich das Team in 2 Hauptgruppen aufgeteilt hat. Während eine der Gruppen die Themen Backend und Buildprozess (inkl. Hosting) bearbeitet hat, hat sich die zweite Gruppe um das Thema Frontend gekümmert. Darüber haben sich mehrere Personen um den Support der Gruppen in Bezug auf Feedback, Design, Dokumentation und ähnliches gekümmert. Während des gesamten Entwicklungsprozessen war ein Zoomcall für alle Teammitglieder verfügbar über den ein Großteil der Kommunikation lief.

es leeeeebt!!!! so irgendwie der erste erfolgreiche Zugriff auf das Grundgerüst der Anwendung konnte durchgeführt werden. Danach hat die Datenbank ein wenig gezickt... aber wir bekommen das hin.

Während des Tages sind dann noch Hisayo und Kimberley als "Grafik/Video Support" dazu gestoßen und haben mit ihren grafischen Fähigkeiten den tristen Alltag der Code-Schrubber bereichert.

Am Nachmittag war es dann so weit und wir haben die erste Version unserer SwaggerAPI in Augenschein nehmen können und wir nahmen die Hochzeit von Front- und Backend in Angriff.

Gegen Abend war dann auch die erste Version der Authentifizierung online und insgesamte wurde bereits das Layout zum ersten mal überarbeitet. Alle Tracks arbeiten auf hochtouren um nicht nur einen ClickDummy sondern einen voll funktionsfähigen Prototypen abliefern zu können.

Parallel haben wir bereits mit der Produktion eines Imagevideos für unsere Lösung begonnen und sind zuversichtlich am Sonntag zu rocken.

Sonntag

Es geht weiter. Nachdem das Team gestern bis spät abends in die Tasten gehauen hat steht nun die finale Phase an. Wir werden nun am Feinschliff arbeiten und alles für die finale Präsentation vorbereiten.

Gegen Nachmittag wurde es dann nochmal hektisch. Vollständig Umstellung des Registrierungsfrontends, Erstellung des Präsentationsvideos und die Zeit wurde knappt. Zwischendurch kamen dann auch Anfragen von Teams die ähnliche Herausforderungen bearbeitet haben und die eine übergreifende Projektstruktur aufbauen möchten. Unglaublich wie schnell 2 Tage rumgehen!

Unser Video ist online! Aktuell laufen bereits die SocialMedia Kanäle um das Video zu verbreiten. Das Team bastelt immer noch an den letzten kleineren Bugs und Optimierungen. Coding bis zur letzten Minute.

Herausforderungen

Grundsätzlich hatten wir Unmengen an Ideen und mussten uns einschränken um einen funktionsfähigen Prototypen zu generieren.

besonders Stolz sind wir auf

  • die Gelassenheit mit der das Projekt abgewickelt wurde
  • der Zusammenhalt trotz unterschiedlicher Hintergründe
  • die verwendeten Standardtechnologien und die damit einhergehenden Möglichkeiten der Weiterentwicklung
  • das alles aus dem Nichts innerhalb von zwei Tagen auf die Beine gestellt zu haben

Und nach dem Hackathon

Haben wir entschlossen uns mit anderen Teams zusammen zu tun, die an ähnlichen Projekten gearbeitet haben. Konkret heißt das, dass wir in Zukunft die Arbeit von Help On Spot ->https://devpost.com/software/1_004_c_idee-2-tool-datenbank-privat-helfer unterstützen werden.

Shout out´s

Unser Dank geht an

  • Amazon Web Services (AWS) die uns einen $500,- Gutschein für unsere Infrastruktur zur Verfügung gestellt haben
  • Freunde und Familie die uns mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben
  • ** Scandio GmbH für techn. Resourcen und gespendete Arbeitszeit im Rahmen der 1% Pledge
  • Das Organisationsteam von #WirVsVirusHack für diese tolle Aktion
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