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Mein Sohn hat unsere Idee mal zusammengefasst:

Étienne Neumann · about an hour ago [IDEE] Viele ältere Menschen, also insbesondere Menschen der Risikogruppe, sind nicht fit mit digitalen Technologien. Dies ist ein Problem, da sie über die digitalen Wege leicht Hilfe erhalten können. Bereits vorhanden sind Netzwerke wie z.B. nebenan.de oder quarantaenehelden.org. Diese haben jedoch das Problem, dass die Anmeldung sehr komplex ist. Mögliche Lösungsansätze dafür wären, dass wir entweder bei entsprechenden Seiten anfragen und diese aufgrund der besonderen Situation die bürokratischen Hürden lockern, oder wir eine eigene Plattform aufsetzen. Diese Plattform könnte auf der Basis eines Bürgertelefons (115) aufgesetzt werden. Ein beispielhafter Vorgang könnte folgendermaßen aussehen: Oma Gudrun ruft beim Bürgertelefon an. Eine hilfsbereite ehrenamtlich arbeitende Person nimmt den Anruf entgegen. Zuerst gibt Gudrun ihren Namen und ihre Adresse an (die Dienstleistung ist schließlich häufig ortsbezogen). Sie gibt beispielsweise ihre Einkaufsliste auf. Die Person, die die Bestellung aufnimmt, gibt diese gleichzeitig in ein Computersystem ein. Alternativ kann vielleicht auch mit einem Bot (z.B. twilio) gearbeitet werden -> Könnte eine Oma Gudrun vielleicht aber auch abschrecken. Das Programm ordnet daraufhin einer helfenden Person namens Peter (dieser hat kurz vorher in der App eingestellt, dass er gerade Zeit hat) in der Nähe von Oma Gudrun ihren Einkauf zu. Peter hat angegeben, dass er gerne parallel für 2 Personen einkaufen möchte, damit es sich lohnt. Deshalb bekommt er auch den Auftrag von Franz, der nach einer Krebserkrankung ein geschwächtes Immunsystem hat. Peter macht sich daraufhin auf den Weg und kauft alle Dinge für Gudrun und Franz ein. Die Übergabe erfolgt nicht direkt persönlich von Hand zu Hand, jedoch muss Peter die Einkaufskosten erhalten. Deshalb legt er den Bon den Einkäufen bei und stellt sie vor der Tür ab, klingelt und nimmt Abstand zur Tür (mindestens 2 Meter). Oma Gudrun öffnet die Tür und nimmt lächelnd den Einkauf entgegen. Sie schaut auf den Bon und legt das Geld vor die Haustür. Die Einkaufstätigkeit von Peter war zwar unentgeltlich, jedoch legt Oma Gudrun ein kleines freiwilliges Trinkgeld hinzu. Nun liefert Peter noch den zweiten Einkauf bei Franz ab. Das Verfahren ist ähnlich.

Was haltet ihr von diesem Konzept? Es sind sehr viele Ideen, gepresst in diese kleine Geschichte, aber ich hoffe, dass die Essenz dadurch besser rüberkommt. Das System besteht somit aus Telefonannahme und Weitergabe der aufgenommenen Informationen per App an die helfenden Personen. Ein Bezahlsystem wäre auch praktisch, allerdings nur für Franz, der zwar ein geschwächtes Immunsystem hat, jedoch mit digitalen Technologien zurechtkommt und nicht für Oma Gudrun.

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