Die Herausforderung mit dem Titel "Corona Call" hat mich gepackt: Was wäre, wenn es eine zentrale Hotline gäbe, die jedem Bedürftigen zur Seite steht?

Meine Motivation: Ich führe zur Zeit regelmäßig Telefonate mit meiner Oma (83), um sie mit aktuellen Informationen zur Pandemie zu versorgen, ihr die Vorsichtsmaßnahmen die sie selber treffen kann mitzuteilen (auf Grundlage der Empfehlungen des RKI) und ihr ein offenes Ohr zu geben, in Zeiten in denen sie keinen Besuch empfangen kann. Meine Oma hat kein Smartphone und nutzt kein Internet. Ihre Informationskanäle sind begrenzt. So geht es vielen Senioren:innen und Hilfebedürftigen, die zudem vielleicht keine direkten Kontakte zu Angehörigen haben. Meine Oma hat das Glück von ihren Kindern mit Einkäufen versorgt zu werden, aber was ist mit den anderen? Ohne die Beantwortung ihrer Fragen und Bedürfnise wächst die Sorge und somit die Unsicherheit.

Um das zu verhindern bieten wir die "Corona Call Hotline":

-Aktuelle seriöse Informationen zur Covid-19 Situation -Vermitteln Ansprechpartner zu medizinischen Fragestellungen -Vermitteln lokale Kontakte oder machen online-Bestellungen zur Versorgung mit Lebensmitteln -Bieten ein offenes Ohr für Menschen mit Gesprächsbedarf (Sorgen- oder Sozialtelefon) -...

Es gibt bereits zahlreiche großartige Angebote in allen der oben genannten Bereiche. Jedoch ist es schwierig, als Mensch ohne Zugang zum Internet oder ohne Erfahrung im Umgang mit Medien, an all diese Informationen zu kommen. Diese Hotline würde schnell und ohne große Hürden jedem Menschen Unterstützung bieten der Zugang zu einem Telefon hat.

Dadurch werden Fake news eingedämmt, Sorgen minimiert, Hilfe vermittelt und soziale Kontakte geknüpft.

Wie bringen wir die Hotline zu den Menschen? Mit einer Kombination aus offline und online Medien: Anzeige in lokaler Tages- Wochenzeitung, TV und Videotext, Radio, Facebook, Twitter, Instagram. Mit ersteren erreichen wir vorallem Senioren:innen, mit letzteren auch die digital vernetzen Menschen.

Wie sieht die Struktur hinter der Hotline aus? Es gab den Vorschlag eine Datenbank anzulegen, die zu verschiedenen Kategorien Ansprechpartner und/oder Hilfemaßnahmen sammelt (Hier bräuchten wir technische Unterstützung; hoffe das ist umsetzbar). So kann das Call-center oder besser gesagt der "Corona-Helfer" am anderen Ende der Leitung auf diese Informationen zugreifen und helfen und/oder effizient lokale Hilfe vermitteln. Zusätzlich gibt es eine Art Redaktion, die sich um die Aufarbeitung aktueller Informationen Rund um COVID-19 kümmert und diese regelmäßig (was machbar ist) auf den neuesten Stand bringt. Auf die Infos kann jeder "Corona-Helfer" zugreifen und diese direkt an interessierte Anrufer weitergeben.

English and german speaking people welcome. I am happy to translate this description into english, please let me know.

Built With

  • datenbank
  • freiwillige
  • hotline
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Updates

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Update zu diesem Projekt: Wir haben uns aufgeteilt. Seit heute morgen arbeiten die technisch versierten Hacker:innen unter uns an der Entwicklung einer Hotline. Die anderen Hacker:innen arbeiten an einem Konzept zur Sensibilisierung/Aufklärung von Senior:innen.

Unsere Vision: Menschen erreichen, die vorwiegend analog unterwegs sind. Deren Sensibilisierung für Gefahren in konkreten Alltagssituationen und Kommunikation von analog erreichbaren (oder mittels Analog-Digital-Brücke) Hilfsangeboten. Hier könnte auf die zentrale Corona Hotline verwiesen werden.

Hier gehts wird morgen Mittag konkret: https://devpost.com/software/ansprache-erhohung-risikobewusstsein-alterer/joins/cTOC8xI2PLoDN6dCVMEnCw. SlackChannel (siehe unten) ist noch aktuell.

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Mein Sohn hat unsere Idee mal zusammengefasst:

Étienne Neumann · about an hour ago [IDEE] Viele ältere Menschen, also insbesondere Menschen der Risikogruppe, sind nicht fit mit digitalen Technologien. Dies ist ein Problem, da sie über die digitalen Wege leicht Hilfe erhalten können. Bereits vorhanden sind Netzwerke wie z.B. nebenan.de oder quarantaenehelden.org. Diese haben jedoch das Problem, dass die Anmeldung sehr komplex ist. Mögliche Lösungsansätze dafür wären, dass wir entweder bei entsprechenden Seiten anfragen und diese aufgrund der besonderen Situation die bürokratischen Hürden lockern, oder wir eine eigene Plattform aufsetzen. Diese Plattform könnte auf der Basis eines Bürgertelefons (115) aufgesetzt werden. Ein beispielhafter Vorgang könnte folgendermaßen aussehen: Oma Gudrun ruft beim Bürgertelefon an. Eine hilfsbereite ehrenamtlich arbeitende Person nimmt den Anruf entgegen. Zuerst gibt Gudrun ihren Namen und ihre Adresse an (die Dienstleistung ist schließlich häufig ortsbezogen). Sie gibt beispielsweise ihre Einkaufsliste auf. Die Person, die die Bestellung aufnimmt, gibt diese gleichzeitig in ein Computersystem ein. Alternativ kann vielleicht auch mit einem Bot (z.B. twilio) gearbeitet werden -> Könnte eine Oma Gudrun vielleicht aber auch abschrecken. Das Programm ordnet daraufhin einer helfenden Person namens Peter (dieser hat kurz vorher in der App eingestellt, dass er gerade Zeit hat) in der Nähe von Oma Gudrun ihren Einkauf zu. Peter hat angegeben, dass er gerne parallel für 2 Personen einkaufen möchte, damit es sich lohnt. Deshalb bekommt er auch den Auftrag von Franz, der nach einer Krebserkrankung ein geschwächtes Immunsystem hat. Peter macht sich daraufhin auf den Weg und kauft alle Dinge für Gudrun und Franz ein. Die Übergabe erfolgt nicht direkt persönlich von Hand zu Hand, jedoch muss Peter die Einkaufskosten erhalten. Deshalb legt er den Bon den Einkäufen bei und stellt sie vor der Tür ab, klingelt und nimmt Abstand zur Tür (mindestens 2 Meter). Oma Gudrun öffnet die Tür und nimmt lächelnd den Einkauf entgegen. Sie schaut auf den Bon und legt das Geld vor die Haustür. Die Einkaufstätigkeit von Peter war zwar unentgeltlich, jedoch legt Oma Gudrun ein kleines freiwilliges Trinkgeld hinzu. Nun liefert Peter noch den zweiten Einkauf bei Franz ab. Das Verfahren ist ähnlich.

Was haltet ihr von diesem Konzept? Es sind sehr viele Ideen, gepresst in diese kleine Geschichte, aber ich hoffe, dass die Essenz dadurch besser rüberkommt. Das System besteht somit aus Telefonannahme und Weitergabe der aufgenommenen Informationen per App an die helfenden Personen. Ein Bezahlsystem wäre auch praktisch, allerdings nur für Franz, der zwar ein geschwächtes Immunsystem hat, jedoch mit digitalen Technologien zurechtkommt und nicht für Oma Gudrun.

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