Peer.school: Eine Peer-to-peer Lernplattform ab der 1. Klasse

Einreichung bei https://wirvsvirushackathon.org/ am 22.03.2020 Herausforderung 19 e-Learning: Wie können wir Weiterbildungsmöglichkeiten/ Online-Learning anbieten?

Was ist das Problem?

In über 15000 Grundschulen und in vielen weiteren Bildungseinrichtungen bleibt der Präsenzunterricht aktuell aufgrund des Corona-Virus aus. Ersatz ist nötig. Virtuelle Alternativen könnten in dieser Zeit Abhilfe schaffen, doch diese sind meist viel zu kompliziert für Grundschüler.

Wem wird die Lösung helfen?

Von dieser ungünstigen Lage sind insbesondere Kinder, Eltern und Lehrkräfte betroffen. An vielen Stellen fehlt das technische Know-how, um angemessen mit schon vorhanden Plattformen arbeiten zu können. Lehrkräfte benötigen eine einfache Möglichkeit, ihre Schüler zu erreichen und Lerninhalte zu vermitteln. Schülerinnen und Schüler, die gerade erst das Lesen erlernen, brauchen eine intuitiv verständliche Plattform. Eltern wollen sich darauf verlassen, dass ihr Kind ohne ihre ständige Unterstützung am Unterricht teilnehmen kann. peer.school wird Lehrkräfte, Eltern, und Schülerinnen und Schüler unterstützen und entlasten.

Was ist der Lösungsansatz?

Es wird ein virtueller Lernraum geschaffen, der an Einfachheit nicht zu übertreffen ist. Ausgerichtet für die Kleinsten unserer Gesellschaft ist es möglich, den virtuellen Lernraum auch ohne Lesefähigkeiten zu bedienen. Es dauert nur Sekunden, ein virtuelles Zusammentreffen von Schülerinnen und Schülern mit der Lehrkraft zu ermöglichen. Der Lernraum ist ganz ohne Registrierung und Installation von unterschiedlichen Endgeräten aus zugänglich. Der Aufbau bildet die Grundfunktionen eines Klassenraums ab, insbesondere gibt es eine Tafel, Lehrer-Schüler-Kontakt per Videochat und eine virtuelle Möglichkeit sich zu melden.

Gibt es sowas nicht schon?

Natürlich existieren zahlreiche e-Learning-Plattformen. Diese sind jedoch zu komplex, als das Grundschüler sie bedienen können, oder bieten nur einzelne der gewünschten Funktionen. Peer.school ist kinderleicht zu benutzen. Dabei dienen bewährte Open-Source-Lösungen als Ausgangspunkt, beispielsweise:

Welche Funktionen hat peer.school?

Bisher:

  • Erstellung neuer Klassenräume durch einen Klick und Einladung der Schülerinnen und Schüler über einen Link
  • Whiteboard, das alle Teilnehmenden sehen und gemeinsam bearbeiten können
  • Videoübertragung der Lehrperson an alle
  • Textchat für alle
  • Melden

In Planung:

  • Modus für Gruppenarbeit der Schülerinnen und Schüler
  • Versenden von Arbeitsmaterialien an die Schülerinnen und Schüler
  • Senden von Fotos der handgeschriebenen Lösungen an die Lehrperson
  • und vieles mehr ...

Technische Informationen

  • Single Page Application
  • Vue.js
  • WebRTC

Prototyp

https://peer.school

Durch einen Klick den neuen Klassenraum erstellen und Schülerinnen und Schüler durch den am unteren Rand angezeigten Link einladen.

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Updates

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Inzwischen ist uns ein weiterer wichtiger Schritt gelungen: ein Whiteboard ist als Ersatz der echten Tafel verfügbar! Der Lehrer oder die Lehrerin können darauf schreiben und malen und jeder Schüler und jede Schülerin kann die Änderungen mitverfolgen. Schüler können sich außerdem per Knopfdruck virtuell melden und aufgerufen werden.

Nebenbei arbeiten wir auf Hochtouren am Vorstellungsvideo für #WirVsVirus, sammeln Videoclips und erstellen Konzepte. Unser Videoteam hat bereits einen Entwurf ausgearbeitet und macht sich jetzt an die Realisierung.

Die nächstwichtigste Herausforderung ist in Absprache mit unseren Pädagogen ein Gruppenarbeitsmodus, in dem Schülerinnen und Schüler sich in Kleingruppen sehen und hören können.

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wirvsvirushack

Was wir heute geschafft haben: Mit den Pädagogen in unserem Team haben wir die Anforderungen an eine leicht verständliche, aber dennoch vollumfängliche Lernplattform für Grundschüler definiert. Wir habe diese Anforderungen in sinnvolle Storys heruntergebrochen und einen Meilenstein definiert.

Unsere Devs haben den ersten funktionalen Durchstich geschafft: Lehrer und Schüler können einem Classroom beitreten. Es gibt sogar mehrere Classroomes, sodass mehrere Klassen unsere Software parallel nutzen können. Eine Audio- und Videoübertragung sorgt für die Kommunikationen zwischen den Teilnehmern. Und es gibt eine Unterscheidung zwischen Lehrer und Schülerrolle.

Unsere nächsten Challenges sind die Integration eines Whiteboards und die “Melden”-Funktionalität für Schüler.

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