Die Challenge

Aktuelle Lehrpläne decken heute unzureichend ab, was Heranwachsende an Wissen und Skills brauchen, um ihre und die Zukunft unseres Landes in Arbeit und Gesellschaft erfolgreich gestalten zu können. Hier fehlt es vor allem an digitalem Know How und persönlichen Skills. In den Schulen lernen unsere Kinder dies heute noch nicht.

Das Problem

Wissen vervielfacht sich durch die Digitalisierung rasend schnell, Lehrpläne veralten schon beim Erstellen. Für Lehrerfortbildungen gilt dasselbe. Wir brauchen zusätzliche Quellen für die Wissensvermittlung, unabhängig von Bundeslandsgrenzen. Das enge Zusammenspiel von Schule/Wirtschaft/Gesellschaft fehlt. Das Umdenken, das sich schnelle Anpassen, wie es am Markt tätige Unternehmen tun müssen, geht in Schulministerien viel zu langsam. In Schulen ebenfalls.

Unsere Lösung: die Plattform SKILLS

• Ganzheitliches Wissen für SchülerInnen bereitstellen: an allen weiterführenden Schulen, inklusiv, bundesweit, sicher, 24/7 und immer up to date

• Wir verbinden das Know How aus Wirtschaft und Gesellschaft auf den relevanten Feldern: Zukunfts-Inhalte wie Coding, Soziale Medien, Nachhaltigkeit, LGBTQ/ Diversity etc. und die Weiterentwicklung persönlicher Skills.

• SKILLS will nicht Rahmenlehrpläne ersetzen, sondern sinnvoll ergänzen. Denn wann wird SKILLS genutzt? Wenn Unterricht ausfällt, in Freistunden und in der Freizeit. Damit lösen „Digitaler Stundenplan“ und „digitale/r LehrerIn“ ein erhebliches Problem der deutschen Schulen.

• Unsere Plattform SKILLS spricht die Sprache der SchülerInnen, ist aber auch für ExpertInnen und LehrerInnen attraktiv.

Fazit: SKILLS behebt die Defizite bei Unterrichtsversorgung, Lehrversorgung, Vermittlung von Zukunftskompetenzen und persönlicher Soft Skills, bei ungerechten Bildungschancen, praxisnahem Lernen, Verzahnung von Bildung, Wirtschaft und Gesellschaft.

Von welchen Annahmen gehen wir aus?

  • SchulabsolventInnen können nicht das, was AusbilderInnen, ArbeitgeberInnen oder ProfessorInnen von ihnen erwarten.
  • Eltern sind mit dem Problem überfordert und suchen Unterstützung.
  • SchülerInnen finden ihre Lebenswelt nicht in der Schule gespiegelt.
  • Sie können so nicht zur positiven Veränderung der Welt aktiv beitragen.
  • Lehrermangel und Unterrichtsausfall intensivieren dies.
  • Bildungsföderalismus verstärkt die Probleme.
  • Die Corona-Maßnahmen wirken wie ein Brennglas auf die Probleme. Die Bereitschaft zur Veränderung müsste jetzt besonders hoch sein.

Wer profitiert von SKILLS?

Alle SchülerInnen und LehrerInnen in Deutschland, Eltern und Unternehmen.

  • SchülerInnen werden die wichtigen/richtigen Inhalte vermittelt
  • Lehrer/Innen wird ermöglicht, sich zeitgemäß fortzubilden, parallel werden sie entlastet
  • Die Wirtschaft bekommt den qualifizierten Nachwuchs, den sie braucht
  • Eltern erhalten Planungssicherheit

Welchen Einfluss hat SKILLS auf die aktuelle Situation?

Auf dem heutigen Bildungssystem lastet enorm hoher Druck, die Komplexität durch die Digitalisierung kann dort nicht abgebildet werden. Eltern, SchülerInnen, LehrerInnen sind maximal frustriert. SKILLS bringt Entlastung.

Der langfristige Wert von SKILLS Wir verändern das Mindset bei SchülerInnen und LehrerInnen und stärken sie, damit schaffen wird Bildungsgerechtigkeit und holen endlich auch im Bildungssektor international auf.

Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit von SKILLS

Spätestens Corona macht deutlich, dass sich etwas tun muss. Insofern müsste der Bedarf auch bei den Entscheidern endlich angekommen sein. Zumal die Politik Deutschland zu DEM Innovator machen möchte: Künstliche Intelligenz & Quantentechnologie, Bioökonomie Wasserstoffstrategie und alternative erneuerbaren Energien sowie neue Mobilitätskonzepte, gleichzeitig Wirtschaft nachhaltig, ressourcensparend und sozial denken. Dazu braucht es befähigte junge Menschen mit dem passenden Mind- und Skillset.

Wir können unsere Idee mit unserem engagierten Netzwerk schnell umsetzen, der Mehrwert ist sofort erkennbar, die Investition im Vergleich zum Nutzen gering. Das Konzept soll nach einem regionalen Pilot bundesweit greifen. Wir setzen auf Professionals, die als ExpertInnen ihr Wissen beisteuern, schließen aber auch ehrenamtliches Engagement nicht aus.

Das Grundkonzept des „digitalen Stundenplans“ mit all seinen Features kann auch auf die berufliche Bildung transferiert werden wie beispielsweise – „SKILLS Upgrade – Dein Ausbildungsplan für Leben und Beruf“. Auch hier gibt es unglaublichen Nachholbedarf, da Rahmenlehrpläne an Berufsschulen, aber auch Curricula an Universitäten und Hochschulen nicht immer passgenau sind. Wir brauchen ein Empowerment über alle Bildungsstufen und Wirtschaftsbranchen, denn das bringt uns als Gesellschaft und Wirtschaft voran. Weiterführende Gedanken finden sich im Dokument „Answers_Judging_Criteria“.

Entstehung: Als Team sind wir divers aufgestellt, haben unterschiedliche Backgrounds in der Teamzusammensetzung (Job, Alter, Herkunft, Bildungsgrad, familiäre Konstellationen, unterschiedliche persönliche Erfahrungen mit Bildungs- und Digitalisierungsthemen). Wir alle finden, dass wir das kreative Potenzial unserer Kinder, das Know-How von LehrerInnen, ExpertInnen und Eltern nur sehr unzureichend nutzen. Das wollen wir ändern.

Meilensteine:

  1. Interviews
  2. Brainstormings
  3. Identifikation, wer kann was am besten und wer hat wann Zeit
  4. Aufgabenverteilung
  5. Festlegung der Tools
  6. Diskussionen
  7. Agreements
  8. Ausarbeitung

Da es keine (uns bekannte) bestehende Lösung in dem Umfang gibt, nutzen wir unseren Prototypen und gehen damit in die Research-Phase. Wir befragen SchülerInnen, LehrerInnen, ExpertInnen und Eltern.

Die nächsten Steps:

1) Lobbying für SKILLS

  • von unten = Schulen, ExpertInnen aus Wirtschaft und Co., SchülerInnen & Eltern
  • von oben = BMBF, BMWi, KMK, Verbände (Lehrer, Eltern, Schüler, Wirtschaft). Wichtig ist das Committment von BMWi, BMBF und KMK
  • Vernetzung mit den Maßnahmen und Budgets im DigitalPakt Schule

2) Budgetkalkulation und Klärung der Projektfinanzierung

3) Teambuilding, Projektplanung, Programmierung, Business Development, Inhalte erstellen

4) Erstes Roll out in Pilotregion

5) Lessons Learned und Überarbeitung

6) Roll out Deutschland

Projektteam:

Anja Kirchner | Mecklenburg-Vorpommern | Projektreferentin digitale Bildung Unternehmerverband für KMUs | weitere Konzeptentwicklung, Umsetzung Testpilot MV Kontakt zu Netzwerkpartnern aus der Region (Wirtschaft und Bildung)

Anja Meister | Bayern | Pressesprecherin Universität in Oberfranken | ehemalige Journalistin

Baris Can Efe | Berlin | Student | Beratung und Innovation

Christian Schüssler | Hessen | Manager in einem globalen Konzern | Botschafter und Berater

Kelly Neubert | Sachsen | Lehramtsstudentin für berufsbildende Schulen (Sozialpädagogik und Deutsch)

Hans Gert Stiegelmeier | Baden-Württemberg | Agile Coach, Scrum Master und Coach | Digital & Innovation, Scrum, Agile, New Work

Helen Orgis | Bayern | Head of Digital Growth | Botschafterin, Marketing, Go-to-Market

Patrick Perret | Schleswig-Holstein | Freiraum für neue Narrative | Coach und Berater Marketing, Vertrieb und New Business

Petra Ehrhard | Nordrhein-Westfalen | Freelance Senior Marketing Executive | Digital & Human, Marketing 4.0, UX, New Work

Sandra Simon | Thüringen | Personalmanagerin in einem internationalen Industrieunternehmen | Sicht aus Unternehmer/Personalersicht und Eltern | Botschafter für das Projekt

Wir sind motiviert gemeinsam mit dem #wirfuerschule Netzwerk und zuständigen Behörden das Projekt im kommenden Schuljahr zu realisieren und auch künftig weiterzuentwickeln.

Built With

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Updates

posted an update

Hier findet ihr unser Video

In diesem Video soll Eure Lösung anschaulich und einfach verständlich erklärt werden.

Problembeschreibung

Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden?

Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Wer ist von dieser Problemstellung betroffen?

Unsere Lösungsbeschreibung

Was ist Euer Lösungsansatz? Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung?

Unser Vorgehen und Fortschritt

Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Wenn Ihr auf einer bestehenden Lösung aufgebaut habt: bitte beschreibt den Status am Anfang des Hackathons, so dass wir den Fortschritt während der Woche angemessen beurteilen können.

Unser Skills Prototyp

Hier findet Ihr den Link zu unserem ersten Prototypen Wenn vorhanden: Wo finden wir den Code zu Eurer ersten Lösung (Link)? Alternativ: Wie könnte die kleinste nutzbare Version Eurer Lösung aussehen?

Das sind unsere nächsten Schritte:

Wie testet ihr Eure Annahmen? Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team?

JUDGING CRITERIA Gesellschaftliche Relevanz Wie groß ist der Bedarf der Betroffenengruppe für diese Lösung? Wie vielen Menschen hilft die Lösung? Innovationsgrad Wie innovativ und kreativ ist die Lösung? Gibt es schon ähnliche Lösungen für das Problem? Wie unterscheidet sich die Lösung von bereits bestehenden? Fortschritt im Hackathon Gab es schon einen bestehenden Lösungsansatz zu Beginn des Hackathons bzw. wie viel wurde vom Projektteam innerhalb der Woche erreicht? Skalierbarkeit Wie lange braucht es, bis die Lösung umgesetzt werden kann? Hat das Team einen klaren und realistischen Umsetzungsplan? Steht der Aufwand der Umsetzung im Verhältnis zum Mehrwert? Umsetzbarkeit Wie einfach kann die Lösung verbreitet werden? Sind die Voraussetzungen dafür gegeben?

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