Was hat uns zu Couch Connections bewegt? 

Bereits in unserem direkten Umfeld gibt es viele inspirierende Menschen, die spannende Berufe, Hobbys und Interessen haben, wodurch man kann viel voneinander lernen und sich inspirieren lassen könnte. Somit spukte uns die Idee schon länger im Kopf herum, wenn auch in einem Offline-Format, dass man sich trifft und eine Person etwas zu einem spannenden Thema erzählt. Deshalb waren wir direkt Feuer und Flamme, als wir vom Hackathon der Bundesregierung hörten, denn in Zeiten von Corona ist alles anders. Wir müssen Leben, Alltag und Routinen neu denken. Viele Menschen vermissen den sozialen Austausch, der sonst mit Freunden, Kollegen und Familie stattfindet, sei es beim Abendessen, bei einem gemütlichen Brunch, beim Kaffeeklatsch oder auch bei einem Spaziergang in freier Natur.

Aber wir lassen uns unsere Lust am Austausch von Corona nicht nehmen! Denn genau jetzt ist die Zeit, sich auszutauschen, um in Kontakt zu bleiben, um die Zeit zur “Weiterbildung” zu nutzen und vor allem auch zur Inspiration. Der persönliche Austausch lässt sich zwar nicht ersetzen - aber übersetzen! Gegen die Vereinzelung stellen wir einen Raum, der Inspiration bietet, in dem sozialer Austausch stattfinden und Wissen geteilt werden kann.

Treffen wir uns in diesem "virtuellen Wohnzimmer", bei Couch Connections, denn jeder von uns hat etwas zu erzählen!


Was ist Couch Connections? 

Im Fokus von Couch Connections steen der soziale Austausch, Wissensvermittlung und das Vernetzen unterschiedlichster Menschen. Konkret bedeutet dies die Entwicklung einer Plattform, die es ihren Teilnehmer:innen ermöglicht, ihr Wissen in Form von Vorträgen zu teilen und in die Diskussion einzusteigen. In gemütlichen Gruppen von bis zu acht Personen findet diese Austausch durch Videokonferenz-Technologie statt.

Als Gast kann man sich Sessions aus dem Web-Kalender aussuchen und sich anmelden. Außerdem kann man die Sessions direkt mit Freunden teilen und sich in seinen eigenen Kalender übertragen. Als Gastgeber:in kann man über einen Button eine Session eintragen, indem man Thema, Kurzbeschreibung / Format, Sprache und Uhrzeit einträgt. Dann gibt es die Möglichkeit, per Mail oder WhatsApp eine Einladung an Freunde zu senden. Die Plattform ist im ersten Schritt für jeden zugänglich, der Kalender frei einsehbar. Sobald man eine Session anbieten oder sich für eine anmelden möchte, legt man ein Kurzprofil an. In wenigen Schritten lädt man ein Foto hoch, gibt Namen und Kontaktdaten an und kann dann drei Fragen beantworten: 
1.) Das wollte ich schon immer mal lernen:
2.) So behalte ich in dieser besonderen Zeit einen ruhigen Kopf:
3.) Darin bin ich richtig gut:
Wenn man sich anmeldet, sieht man, wer sich noch angemeldet hat und bekommt so einen Eindruck,  mit wem man sich das virtuelle Wohnzimmer teilt. 
Ziel ist e, ein breites Themenfeld abzudecken, weshalb wir möglichst diverse Gäste und Gastgeber:innen für Couch Connections begeistern müssen. Auch wenn wir generell alle Menschen motivieren möchten mitzumachen, ist unsere Kernzielgruppe zwischen 25 und 35 Jahre alt, wissbegierig und weltoffen. 

Um den unterschiedlichen Themen gerecht zu werden, möchten wir unterschiedliche Formate anbieten, wie z. B. eine Präsentation, einen Vortrag mit Diskussionsrunde oder eine angeleitete Diskussion- und Fragerunde. Außerdem möchten wir regelmäßige Salonrunden zu bestimmten Themen, wie z. B. “Enkel/Kinder interviewen ihre Großeltern”, oder Wirtschaftsrunden. Das "virtuelle Wohnzimmer" soll auch eine "Bücherwand" bekommen, will heißen, ausgewählte Gesprächsrunden werden im Anschluss an ihr Stattfinden als Podcast zur Verfügung gestellt.

Wie sind wir vorgegangen? 

  1. Konzeptentwicklung → Sammlung & Priorisierung aller Ideen, Konkretisierung & Auswahl der Kernfunktionen, Aufstellung von zu bearbeitenden Themen 

  2. Validierung der Idee über eine Online-Umfrage (196 Antworten) 

    1. 79% haben Lust auf dieses Format

    2. Ein Großteil hat dafür direkt ihre E-Mail-Adresse dagelassen.

    3. 85% geben, an einmal im Monat oder sogar wesentlich öfter vorbeizuschauen (28% sogar mindestens 1x pro Woche oder öfter)

    4. 90 Leute wollen Vorträge halten und haben konkrete Vortragsideen eingereicht. 

    5. Teilnehmer (auch darüber Zielgruppe validiert - für alle interessant): 

      1. Gleichmäßige Geschlechterverteilung (48% weiblich / 47% männlich / 2% weiteres / 3% Das möchte ich nicht angeben) 

      2. Alle Altersgruppen vertreten (hauptsächlich 20-39 Jahre → für sie auch am Interessantesten)

  3. Planung von Design & User Experience → Zeichnung von Wireframes, Auswahl von Farbkonzept & Bildmaterial → Briefing an Entwickler

  4. Entwicklung der Plattform: 

    1. Entwicklung einer Angular Single Page Application mit einem Go Backend

    2. Datenbank ist eine MongoDB Atlas und wir verwenden Auth0 als Login Provider

    3. Gehostet ist die App auf Heroku

    4. https://github.com/sebastianrosch/couchconnections

  5. Entwicklung einer Marketingstrategie / Communityaufbau

    1. Erstellung von Instagram und Twitter Accounts,  Einbettung von erstem Content, Erstellen einer Instagram Challenge 

    2. Formulierung von Namen, Tag Line, Vision & Mission, sowie Texten für die Plattform und Social Media Kanäle 

    3. Definition von ersten möglichen Partnerschaften und Kooperationen 

Was haben wir gelernt?

  • Entwicklung einer Plattform braucht mehr Zeit als anfangs gedacht 

  • Wie viel man aber doch in kürzester Zeit erarbeiten kann 

  1. Wie man einen Podcast aufsetzt & verbreitet 

  2. Wie viele großartige, hoch motivierte, qualifizierte und hilfsbereite Leute wir in unserem Umfeld haben 

  3. Wie hilfreich es ist auf Mentor:innen und Unterstützer zurückgreifen zu können 

  4. Wie viel Spaß es macht, in einem Umfeld zu arbeiten, in dem man sich gerne hilft 

Wie geht’s weiter für Couch Connections? 

  • Community aufbauen - direkt auf der Plattform aber auch über Instagram
    → ein Beispiel: Instachallenge organisch und über reichweitenstarke Kanäle verbreiten

  • E-mail-Liste aus Online Umfrage nutzen:

    • Interessierte Gäste kontaktieren - auf dem Laufenden halten und auf aktuelle Entwicklungen sowie Social Media Kanäle aufmerksam machen

    • Diejenigen, die Vortragsideen eingereicht haben, separat kontaktieren und  erste Sessions vereinbaren 

  • Start erster Sessions →  Übergangslösung: Ankündigungen über z.B. Social Media und manuelle Organisation der Video-Konferenz 

  • Weitere Entwickler & Programmierer Unterstützung gewinnen, um die Plattform  ausbauen zu können und live zu schalten

  • Weitere Features auf der Platform integrieren: 

    • Filtermöglichkeiten einbauen, sobald eine kritische Masse an Usern erreicht ist

    • Chatfunktion während der Sessions 

    • Themen-Ideensammlung als “Tafel” auf der Startseite, inklusive Community Voting

    • Möglichkeit private Wohnzimmer einzurichten  - Sessions die nicht öffentlich, sondern vom Gastgeber in einem privaten Modus eingestellt werden

    • Ggf. Spendenbutton für aktuelle “Krisenzeit”

    • Senioren einen Zugang geben (per Telefon) → Anregung in Online Umfrage 

  • Weitere potenzielle Gastgeber kontaktieren (z.B. auf Medium) → Kanäle definieren 

  • Partnerschaften und Kooperationen aufbauen 

  • Geschäftsmodell aufsetzen

  • Podcast in bestehende Podcast Plattformen integrieren

  • Mögliche Ausbreitung über die Grenzen deutschlands hinaus (daher internationales Branding)




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