Herausforderung

Wie können wir Menschen jederzeit – passend zu ihrer Stimmungslage – schnell und einfach nützliche Infos zur Selbsthilfe an die Hand geben.

Worum geht es?

Psychische Probleme nehmen rapide zu. Termine bei Therapeut*innen sind schwer zu bekommen. Betroffene und ihre Familien fühlen sich zunehmend hilflos.

Immer mehr Menschen haben psychische Probleme und wissen nicht, wie sie damit umgehen sollen. Mit dem Corona-Virus und den damit verbundenen Isolationsängsten nimmt die Belastung weiter zu. Psycholog*innen sind oft schwer zu erreichen und die Wartelisten entsprechend lang. Dabei wäre vielen schon geholfen, wenn sie mehr über die eigene Stimmungslage wissen würden und Zugang zu fachlich gesicherten Inhalten und Anleitungen zur Selbsthilfe hätten. Wichtig: der Zugriff muss so einfach wie möglich sein, die Lerninhalte sollten die wichtigsten psychischen Erkrankungen abdecken und das Hilfsangebot auf die individuellen Probleme angepasst sein.

Unser Ziel

Menschen unkomplizierte Anleitung zur Selbsthilfe geben, um ihre Stimmungslage positiv zu beeinflussen.

Wie wir das verbessern wollen

Unsere Lösung: Eine (VR-)Therapie-App mit Chatbot, der Betroffene bei Ihren Problemen abholt und sie – passend zu ihren Angaben – mit hilfreichem Wissen und praktischen Anleitungen versorgt. Wird weitergehende Hilfe benötigt, kann zu einer angeschossenen Psychologen-Plattform verlinkt werden. Darüber hinaus gibt es die Vision, die App mit Virtual Reality zu erweitern, um im geschützten Raum Situationen zu trainieren.

Gesellschaftlicher Mehrwert

Unsere Lösung unterstützt psychisch belastete Menschen dabei, ihre negativen Stimmungen durch Hintergrundwissen und gezielte Methoden positiv zu beeinflussen. Auf diese Weise können lange Wartezeiten auf Therapeut*innen-Termine überbrückt und Patient*innen zur Selbsthilfe angeleitet werden.

Innovationsgrad

Die App baut auf innovativen Technologien auf, die plattformunabhängig Erweiterungen erlauben. So nutzen wir für den mobilen Prototypen das React Native Framework, wodurch wir ein und dieselbe App sowohl für Android als auch iOS einsetzen können. Technische Erweiterungen sind damit schnell umgesetzt und wir können den Fokus auf die Erstellung qualitativ hochwertiger Inhalte mit bestmöglichem Nutzen für die Betroffenen legen.

Für den einfachen Zugang sorgt ein interaktiv gestalteter Chatbot (https://snatchbot.me), der die Nutzer*innen auf Basis ihrer Angaben zu wertvollen psychoedukativen Inhalten in Form von Texten, Bildern, Kurzvideos oder Audio-Aufzeichnungen z. B. für Meditationen oder zur gesunden Ernährung führt.

Unsere Vision ist es, Inhalte auch via Virtual Reality erfahrbar zu machen. Damit könnte z. B. eine komplette Meditation oder eine Entspannungsmusik virtuell – in angenehmer Umgebung – erlebt werden.

Skalierbarkeit

Unsere Lösung ist als prototypische App bereits realisiert und kann somit von beliebig vielen Menschen genutzt werden. Einzige Voraussetzung ist ein funktionierendes Smartphone.

Da in Zeiten von Corona der Bedarf an psychologischer Unterstützung sehr hoch ist, erwarten wir eine rege Nutzung, da wir die App auch stetig um weitere Inhalte und Möglichkeiten erweitern werden. Zukünftig sind auch Versionen in verschiedenen Sprachen denkbar, so dass wir die App auch außerhalb von Deutschland sinnvoll anbieten können.

Fortschritt

Wir sind kurz vor dem Start des Hackathons auf der grünen Wiese mit nicht mehr als der Idee gestartet. Nach dem kennenlernen des Teams sind wir direkt damit gestartet, die Ziele für den Hackathon festzulegen und Personas zu entwickeln, welche unsere Lösung benutzen würden. Anhand der Personas wurden auf der einen Seite viele psychoedukative Inhalte durch Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen und Coaches erarbeitet, welche zukünftig durch die App bereitgestellt werden. Auf der anderen Seite wurde durch die Gestaltung von Mockups für eine Mobile-App das technische Grundgerüst gelegt, auf dem aufbauend die Entwicklung einer prototypischen React Native App begonnen wurde. Zum Start haben wir einen Chatbot (SnatchBot) in die App integriert, welcher zunächst die aktuelle psychische Situation des Nutzers anhand eines ausgearbeiteten Flows erfassen soll. Nach der Auswertung der Antworten des*der Nutzer*innen werden dem*der Nutzer*in dann zielgerichtet die von uns ausgearbeiteten psychoedukativen Inhalte empfohlen. Darunter Fallen beispielsweise von uns selbst erarbeitete Übungen zur Achtsamkeit oder von uns aufgenommene Audio-Streams zur Entspannung.

Um der VR-Therapie ein Stück näher zu kommen, haben wir auch bereits damit begonnen, eine Meditationsumgebung in der VR aufzubauen, auf welche in unserer Mobile-App verwiesen wird. In dieser kann der*die Nutzer*in mit einem Avatar interagieren, sich in entspannte Umgebungen begeben und viel lehrreiches über seine*ihre Psyche erfahren.

All dies wurde von unserem Team in den 48 Stunden des Hackathons erarbeitet und wird in den kommenden Tagen und Wochen weiter ausgebaut, um die App möglichst schnell allen Menschen zur Verfügung zu stellen.

Verständlichkeit

Durch eine einfach gehaltene Oberfläche und eine durchgängige Steuerung des Dialogs mit dem*der Nutzer*in, weiß dieser*diese immer, was zu tun ist oder was er*sie tun kann. Unsere Inhalte wurden von Psycholog*innen und Psychotherapeut*innen erarbeitet und in Zusammenarbeit mit UX-Design-Spezialist*innen grafisch aufbereitet, um dem*der Nutzer*in zu jeder Zeit eine angenehme Erfahrung bei der Nutzung unserer App zu geben.

Schon heute stehen wir mit vielen Expert*innen in Verbindung, die uns aus psychologischer und auch design-technischer Sicht beraten und auch dafür sorgen, dass unser Prototyp kontinuierlich getestet wird.

All unsere, während des Hackathons erarbeiteten, Inhalte sowie Protokolle der Calls sind zentral für das Team in einem Google Drive abgelegt und werden nach und nach in die App integriert.

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