Inspiration

Herausforderung: Es gestaltet sich schwierig für Studierende, ihren Tagesablauf produktiv und effektiv zu organisieren, besonders während der Pandemie.

Viele Aktivitäten sind nicht mehr erlaubt, empfohlen oder verfügbar. Die meisten Studierenden sind es nicht gewohnt, so viel Zeit zu Hause zu verbringen, sodass sie verwirrt sind und nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen. Von zu Hause aus zu lernen ist für die meisten eine große Herausforderung, da andere persönliche Interessen und Ziele ablenken können.

What it does

  1. Virtual Peer generiert individuelle Aktivitätsvorschläge auf der Grundlage des von der Benutzer*innen gegebenen Feedbacks. Diese Vorschläge zielen darauf ab, das Leben der Studierenden zwischen Studium, essentiellen Bedürfnissen und Freizeit auszubalancieren.

Die KI trifft Entscheidungen/Vorschläge, die durch automatisch-gesammelte und kategorisierte Informationen optimiert werden.

  1. Einen Überblick über die eigenen Aktivitäten und Emotionen schaffen

Ausführliche Statistik graphisch dargestellt. Man kann alle erfassten Daten (z.B. in .jason oder .xml Format) herunterladen und damit selbständig arbeiten.

  1. Bewertung der Gewohnheiten

Basierend auf dem Verhalten und den Benutzerentscheidungen bietet der "virtuelle Peer" eine Bewertung seiner eigenen Gewohnheiten.

Danach gibt er den Benutzer*innen Ratschläge, wie man seine Verhaltensweisen verbessern könnte.

Die vorgeschlagenen Aktivitäten basieren sowohl auf wissenschaftlichen Studien als auch auf gängigen Praktiken der akademischen Studierendenberatung, der psychologischen und psychotherapeutischen Beratung sowie der Mentoringprogrammen für Studierende.

How we built it

Wir schreiben native Apps für Android in Kotlin und für iOS in Swift. Darüber hinaus haben wir eine API und dementsprechend einen Server an der Freie Universität Berlin aufgebaut. Ein webbasierte Erstellungs-Umfragetool kommt demnächst.

Challenges we ran into

  1. Sehr schnell ein arbeitsfähiges Konzept durchdenken, welches sowohl für Endnutzer als auch für Forschungszwecke realisierbar ist.

  2. Leichte Umprogrammierung/Anpassung für verschiedene Forschungszwecke, sowie auch ausführliche Anleitungen dazu.

  3. Fundiertes Literaturrecherche in der Psychologie und Analyse der existierenden digitalen Lösungen in diesem Bereich

  4. Bürokratische Hürden :)

Accomplishments that we're proud of

  1. Wir haben uns als ein interdisziplinäres und internationales Team sehr schnell zusammengefunden und eine effiziente, engagierte Zusammenarbeit organisiert.

  2. Erstes Prototyp war schon innerhalb der ersten 2 Tagen da.

  3. Trotz aller Bürokratie sind wir im ständigen Kontakt mit der Universitären Einrichtungen (Verwaltung, IT-Abteilung, andere Fachbereiche und Instituten), DAAD und unseren möglichen Kooperationspartner aus anderen Hochschulen

What we learned

Funktionalitäten und Ziele realistisch definieren, sehr agil arbeiten zu können und dabei sehr offen für alle Möglichkeiten zu bleiben.

What's next for Virtual Peer

Die App wird vollständig Open Source sein und auf GitHub verfügbar sein. Somit können alle (Studierende, Hochschulen, wissenschaftliche Einrichtungen usw.) die App für seine eigenen Vorhaben anpassen.

Eine PDF-Sammlung mit den Vorschlägen aus der Datenbank, Berichten über Probandversuchen, KI-Anwendung in der Praxis werden und technische Anleitungen für die App-Anpassung veröffentlicht und für alle zur Verfügung gestellt.

Ein wissenschaftlicher Artikel wird geschrieben, wir wählen gerade die konkrete Themen aus. Wir suchen nach weiteren Studierenden und Expert*innen, die dabei mitmachen wollen.

Wir suchen Kooperationspartner, die mit uns die App weiterentwickeln oder für die Forschungszwecken (oder z.B. Marketing ist auch möglich) selbst nutzen wollen.

Es wird ein Verein für die Förderung der mentalen Gesundheit an der Hochschulen gegründet (Erfahrungs- und Lösungsaustausch, Identifikation der Problemstellen, Entstigmatisierung und Aufmerksamkeit für die psychische Gesundheit der Hochschulangehörigen erregen, Netzwerken)

Wir sind offen für alles, sei es Lernkursen (wo die Studierenden mit der Virtual Peer eigene Daten sammeln und analysieren), Diskussionsrunden, Integration in andere Projekte und alle andere Möglichkeiten ;)

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