Herausforderung

Mehr 6 Milliareden Menschen werden bis 2050 im urbanen Raum leben. Dabei ist die Urbanisierung eines der grö´ten Treiber für erhöhte Lebensmittelverschwendung. Und jedoch ist eine Stadt kaum so aufgebaut, dass sie nachhaltig einen biologischen Raum bieten kann. Lebensmittel und biologische Rohstoffe werden reintransportiert und enden als unbrauchbaren Müll, welches eine Stadt los werden will. Darüber hinaus besteht das "heat island" Problem innerhalb einer Stadt, wobei Wärme auch eine wertvolle Ressource sein kann.

Kurzbeschreibung

Während Städte Probleme mit dem überschüssigen "Abfallstoffen" hat, sollte von der Natur gelernt werden. Das "end-of-life" eines Produktes ist gerade erst der Beginn für eine anderweitige Nutzung. So soll eine smarte, KI-basierte Plattform ein Matchmaking zwischen Produzent:innen und Konsument:innen von "unbrauchbaren" Ressourcen ermöglichen. Beispielsweise sollen holzige Reststoffe vom Stadtgärtner mit einem umliegenden Pflanzenkohleerzeuger gemachted werden. Andererseits kann die Orangenschale eines Smoothiegeschäftes mit einem naheliegenden Bioplastik-Hersteller connected werden. In einer Bioökonomie kann unglaublich viel aus biologischen Rohstoffen gemacht werden und die smarte Plattform soll dabei durch smarte Entscheidungskriterien Empfehlungen geben, welches Abfallprodukt eher bspw. für die Düngemittel-, Bioplastik- oder Insect Rearing Mittel verwendet werden sollte.

Darüber hinaus soll die Plattform nicht nur biologische Ressourcenströme, sondern auch überschüssige Ressourcen wie Abwärme oder Abwasser erfassen, welches wunderbar mit Produzenten wie urbanen Landwirt:innen verbunden werden kann, welche die Abwärme für Rooftop Greenhouses nutzen können und Abwasser (nach einer Behandlung) als Düngemittel nutzen können. Dabei kann vermehrte urbane Lebensmittelherstellung parallel eine Kühloase darstellen, um das "heat island" Problem zu mindern.

Im Endeffekt sollen nicht nur Kreisläufe geschlossen werden, sondern ein ganzes urbanes Ökosystem durch smarte Technologien und Synergien geschaffen werden.

Zielgruppe

Produzent:innen von Abfall, Abwärme, Abwasser,.. Darunter fallen: Restaurants, Cafés, Kantinen, Catering Firmen, Privathaushälte,... Konsument:innen von Abfall, Abwärme, Abwasser,... Darunter fallen: Bioplastik/-chemikalien/-pharmazeutika-Hersteller:innen, Pflanzenkohle-Erzeuger:innen, urbane Landwirt:innen,...

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