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Inspiration

Wer hat sich nicht bei einem kurzen Hustenanfall in letzter Zeit panisch die Frage gestellt: „Habe ich vielleicht COVID-19?“ und wer ist beim Weiterdenken des Szenarios daran gescheitert, dass man eigentlich nicht so genau weiß, was man nun eigentlich tun muss? Trotz der Vielzahl an Informationen die täglich auf einen einprasseln, vergisst man im „Ernstfall“ schnell, was eigentlich zu tun ist. Und wie sieht es eigentlich in meiner Umgebung mit der Verbreitung des Virus aus? Die Bundesregierung versucht im Kampf gegen COVID-19 weitestgehend einen Überblick zu behalten, um direkt und zeitnah, entsprechend der rasanten Ausbreitung des Virus, handeln zu können. Genaue Zahlen gibt es aber nur über bestätigte Fälle, weniger über Verdachtsfälle. Somit bleibt ein gewisses Restrisiko und eine Unklarheit über die eigentliche Zahl der Fälle erhalten. Wissenschaftler forschen aktuell größtenteils mit Daten, die sie nachträglich gestellt bekommen. Hier wären Echtzeit-Überatragungen, Symptomverläufe und Zahlen von potentiell betroffenen Personen sehr hilfreich, um optimale Forschungsergebnisse, Tendenzen und Rückschlüsse zu erhalten. DAHER kam uns die Idee zur Entwicklung einer App, die diese drei Sparten in einem bedienen kann.

What it does

Der User kann durch die Beantwortung diverser Fragen und das Ausfüllen seiner persönlichen Daten eine Empfehlung zum weiteren Vorgehen erhalten. Somit werden Hotlines erst einmal entlastet, denn die Abfrage der Symptome und des Risikos übernimmt die App. Erhält man von der App die Empfehlung aufgrund des Risikos an COVID-19 erkrankt zu sein, werden einem direkt die entsprechenden zuständigen Kontakte, wie Hausarzt, Gesundheitsamt, Teststellen und / oder Krankenhäuser, genannt und es gibt eine Beschreibung zum weiteren Vorgehen. Ebenfalls findet man auf der „Info-Seite“ Links zu den offiziellen Quellen mit Informationen zu COVID-19, wie das Robert-Koch-Insitut, infektionsschutz.de, der WHO, etc. . Somit gibt es in unserer App keine Fake News! Möchte man z.B. wissen, wie es gerade in meinem Landkreis mit der Kontamination aussieht, kann man sich eine entsprechend Karte anzeigen lassen. Die Bundesregierung erhält durch die Eingabe der Postleitzahl des Users das Feedback über einen potentiellen COVID-19 Fall. Je nach Ergebnis des Fragebogens, wird ein gelber oder roter Punkt auf der Karte dargestellt (gelb = potentielle COVID-19 Infektion / rot = Bestätigte Infektion). Die Eingabe des Testergebnisses ist erst einmal freiwillig. Allerdings wird in der App darum gebeten dies auszufüllen, damit die Daten zuverlässiger werden. Ein anderer Effekt ist die Entlastung der Behörden durch den Fragebogen und die Ausgabe entsprechender Handlungsempfehlungen. Die gängigen Fragen nach Symptomen und ob man selber ein Risiko darstellt, werden direkt abgefragt und am Ende beantwortet. Zudem werden durch die direkte Zuteilung an die richtigen Stellen die allgemeinen Anlaufstellen, wie die Hotline des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes, entlastet. Die Forschung bekommt durch das Symptom-Tracking innerhalb der App von Personen, die potentiell an COVID-19 erkankt sein könnten und denen die Konaktaufnahme zu den entsprechenden Institutionen empfohlen wird Live-Daten, mit denen gearbeitet und die Forschung an dem Virus in Bezug auf Symptome, Dauer der Krankheit und Gebiete weiter voran getrieben werden kann.

How we built it

Die App wurde mit Hilfe der Android Studio IDE (Version 3.6) für die Android Plattform gebaut. Zunächst wurde ein Team bestehend aus 4 Personen gebildet. Dann wurden die Anforderungen rund um die Projektidee gesammelt und sowohl Leute aus den Ziel- als auch den Stakeholder-Gruppen interviewt. Danach wurden die wichtigsten Anforderungen ausgewählt und im Ramen dieses Hackathons als eine Android App umgesetzt. Der Code ist auf GitLab veröffentlicht (siehe Link).

Challenges we ran into

Am Anfang hat es etwas gedauert, bis man die richtigen Ansprechpartner gefunden hat, gerade Kollegen aus dem medzinischen Bereich zur Prüfung unseres Fragebogens und der Richtigkeit unserer Angaben. Wie man in der Kürze der Zeit als vier Personen Team das Beste aus allem rausholt und einen guten Pitch hinbekommt. Die Frage des Datenschutzes hat uns auch umgetrieben. Doch auch hier haben sich Personen aus dem juritischen Umfeld oder bereits bestehende Apps im Bereich Medizinprodukte gefunden, die einem Rede und Antwort gestanden haben und an denen man sich orientieren konnte.

Accomplishments that we are proud of

Wir sind froh, wenn wir einen Teil zur Verbesserung der Gesamtsituation beitragen konnten.

What we learned

Es ist sehr wichtig verschiedene Fähigkeiten im Team vertreten zu haben, z.B. medizinische Recherche, App-Entwicklung und Video-Erstellung.

What's next for ÜberblickKrankheitsfälle_CoronaApp

Die App weiter entwickeln und die Features richtig einbinden. Einen Testlauf mit unseren bereits aquirierten Testpersonen starten und das Feedback für weitere Optimierungen nutzen.

Built With

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