Herausforderung

Wie können wir existente Lösungen für Einsamkeit in allen Altersgruppen (nicht nur im Alter) bekannt machen und dabei holistische Lösungsansätze aus aller Welt (bspw. Social Prescribing) berücksichtigen? Kein Grund das Rad neu zu erfinden!

Kurzbeschreibung Lösung

Als Togetherness Hub haben wir, in Zusammenarbeit mit Partnern aus 14 Ländern, angefangen die erste globale Plattform ins Leben zu rufen, welche einen internationalen Erfahrungstransfer rund um die Themen "Einsamkeit", "soziale Gesundheit" und die Zukunft von "zwischenmenschlichen Beziehungen" ermöglicht.

Zielgruppe "Connecting the Connectors"

Unsere Plattform richtet sich an Initiativen, Organisationen, Wissenschaftler, Unternehmen, Krankenkassen, Interessengruppen, Berufsverbände und Vordenker, welche es sich gleichermaßen zur Aufgabe gemacht haben Lösungen für Einsamkeit anzubieten und zu entwickeln, sowie Akteure, welche gemeinsam mit uns Empathie, Anteilnahme und Miteinander in die Gesellschaft tragen möchten.

Hintergrund

Bereits vor Corona haben 30 Millionen Menschen in Europa unter chronischer Einsamkeit zu leiden gehabt. Anders als in Deutschland meistens porträtiert ist Einsamkeit nicht nur ein Problem für ältere Menschen, sondern zieht sich facettenreich durch alle Generationen und soziale Schichten. Tatsächlich zeigen Studien, dass während Corona junge Leute noch einmal stärker betroffen sind als ältere Menschen. Die Folgen für die Gesundheit sind erwiesenermaßen mit dem Rauchen von 15 Zigaretten am Tag vergleichbar.

Detaillierter Lösungsansatz & Situation in Deutschland + weltweit

Wir vom Togetherness Hub halten es für absurd, dass wir in Deutschland versuchen Lösungsansätze für Einsamkeit komplett neu zu entwickeln ohne dabei auch von anderen Ländern lernen zu wollen. In Großbritannien und Japan gibt es einen Minister für Einsamkeit. In den USA gibt es groß angelegte Regierungsprogramme um effektive Lösungen für Einsamkeit zu entwickeln. In den Niederlanden gibt es eine breite Allianz von Akteuren, welche sich zusammen gegen Einsamkeit wenden. In Deutschland gibt es nichts davon:

  • Keine nennenswerten Fördergelder
  • Keine interdisziplinäre Allianz von Akteuren
  • Keine generationsübergreifende Strategie

Lasst uns voneinander lernen und gemeinsam gestalten - es braucht eine gemeinsame Plattform!

Wir glauben in vielen Fällen muss das Rad nicht neu erfunden werden und es existieren weltweit bereits geniale Konzepte und Technologien um Menschen auf wundervolle Weise miteinander zu verknüpfen und ihnen aus der erlebten Einsamkeit herauszuhelfen.

Lasst uns gemeinsam die besten Projekte weltweit identifizieren, Silos einreißen, progressive Forschungsergebnisse zusammentragen und ein System entwickeln, welches den Transfer von erfolgreichen Einsamkeitslösungen nach Deutschland ermöglicht. Lasst uns gemeinsam mit Akteuren weltweit & interdisziplinär darauf hinarbeiten, dass jeder Mensch die Zugehörigkeit erleben kann, welche subjektiv gewünscht ist!

Wir ermöglichen:

  • Internationale Community von Akteuren
  • Internationale Übersicht von relevanten Veranstaltungen
  • Entwicklung von Datenbank mit Interventionen für Einsamkeit
  • Entwicklung von Datenbank mit relevanten Publikationen und Daten rund um Einsamkeit
  • Digitale Infrastruktur für eine kontinuierliche Zusammenarbeit von Akteuren
  • Forum um Fragen zu stellen und Antworten zu erhalten

Aktueller Stand

Wir sind am 10.03.2021 mit unserer kostenfreien Plattform "Togetherness Hub" (link) im Beisein von ExpertInnen aus 23 Ländern live gegangen, nachdem wir die Plattform in Zusammenarbeit mit Akteuren aus 14 Ländern gemeinsam entwickelt haben. Wir arbeiten eng mit Organisationen wie Campaign To End Loneliness (UK), Coalition to End Social Isolation & Loneliness (US) und Ending Loneliness Together (AUS) sowie zahlreichen anderen Akteuren zusammen.

Wie kann man uns unterstützen

  1. Kreative Lösungen um die weltweit relevanten Ressourcen (Projektdokumentationen, Publikationen, Bücher, Podcasts, etc.) zu identifizieren, zusammentragen und aufzubereiten.
  2. Konzepte, wie die evaluierten Interventionen & Projekte großflächig implementiert werden können.
  3. Grafische Unterstützung um unser Projekt ansprechend in die Öffentlichkeit zu tragen.
  4. Fürsprecher aus Politik, Wissenschaft & Wirtschaft, welche dem Projekt die notwendige Reichweite verleihen um schnell hilfreich zu sein.
  5. Die Bereitschaft von Krankenkassen, Interessenverbänden, sozialen Projekten, Wissenschaftlern, Unternehmen und politischen Akteuren Zeit und Ressourcen in einen Erfahrungstransfer zu investieren und ihre Projekte transparent zu dokumentieren.
  6. Da es weltweit viele spannende Vorzeigeprojekte gibt, welche allerdings nicht deutschsprachig zugänglich sind, benötigt es die Übersetzung von diversen Materialien in die deutsche Sprache. Es braucht ein Verständnis, dass eine Zusammenarbeit über Sprachbarrieren hinweg zwar anfangs mühselig erscheinen mag, aber viel Geld und Ressourcen aufgrund von fehlender Redundanz einsparen kann.

Built With

  • hivebrite
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