Inspiration

Alle Teammitglieder - Schüler*in und Lehrerinnen - sind von den Anforderungen des Fern- und Präsenzunterrichts direkt betroffen. Für uns war klar, dass wir ein Konzept brauchen, sodass sowohl für Schüler*innen als auch für Lehrer*innen klar erkennbar ist, wie wir die Vorteile des Präsenzunterrichts auch Zuhause nutzen können und gleichzeitig die Schwächen beider Varianten in Stärken umwandeln können.
Zentrale Punkte waren hierbei die Förderung der Selbständigkeit der Schüler*innen und eine gute Vernetzung der beiden Unterrichtsformen.

Inhalt und Nutzen des Konzepts

Unser Konzept ist auf einer Website visualisiert worden. Diese gliedert sich in fünf große Themenbereiche, die Schüler*innen konkrete Hilfestellungen zum selbständigen und eigenverantwortlichen Lernen geben und enthält gleichzeitig Umsetzungsmöglichkeiten für Lehrer*innen, sodass sie die Selbständigkeit der Lerngruppe fördern können.
Dazu können sich die Besucher*innen über grundlegende Informationen zu den Themenbereichen informieren und Beispiele sowie Vorlagen herunterladen, sodass diese direkt genutzt werden können. Mit der Erstellung des Konzepts wird eine übersichtliche und einfache Struktur angeboten, die für die gesamte Schulfamilie von praktischem Nutzen ist - ob für Schüler*innen, Lehrer*innen, Betreuer*innen oder für die Schulleitung.

Entwicklung des Konzepts

Zunächst haben wir Erfahrungsberichte zum Präsenz- und Fernunterricht gesammelt. Dadurch kristallisierten sich die Vor- und Nachteile beider Unterrichtsformen heraus, sodass die Idee entstand, die Vorteile beider "Welten" zu vereinen, um das bestmögliche Ergebnis für alle Beteiligten zu erhalten. Dafür haben wir die Perspektiven der zwei Schüler*innen in unserem Team analysiert und Lösungen für die Probleme gesucht. Hauptaugenmerk waren dabei die Förderung der Selbständigkeit und die Lösungsansätze für erfolgreiches Lernen. Dadurch entstanden die folgenden fünf Themenbereiche:

  • Struktur und Orientierungsrahmen

  • Methoden- und Medienkompetenz

  • Erreichbarkeit von Expert*innen

  • Kollaboration und Kooperation

  • Feedback(kultur)

Die wichtigsten Inhalte der jeweiligen Themen sammelten wir durch das Auswerten der eigenen Erfahrungen und ergänzten sie durch Internetrecherche. Diese Informationen wurden im Anschluss in das Grundgerüst einer Homepage eingefügt, sodass dort eine vollständige Übersicht entstand, in der auch Verlinkungen und Beispiele ergänzt werden können. Die Homepage entstand mit dem Content Management System "WordPress".

Herausforderungen im Entstehungsprozess

Die erste Challenge, mit der wir umgehen mussten, war das Finden einer Struktur und das Entscheiden für einen konkreten Fokus, an dem wir arbeiten wollten. Da es so viele Bausteine des selbständigen Lernens gibt, mussten wir uns auf wenige Teilbereiche einschränken, sodass wir im Rahmen einer Woche zu Ergebnissen kommen konnten. Dann kam die Frage auf, in welcher Form diese Informationen übersichtlich und strukturiert an die Nutzer gelangen. Die Lösung war zunächst ein Konzeptpapier (in Word oder Pdf), welches wir dann recht schnell digitalisiert haben wollten, sodass die Idee der Homepage entstand.
Eine weitere große Herausforderung ist und bleibt die leichte Umsetzbarkeit, weil dies der wichtigste Faktor für das Gelingen einer Methode/ einer Unterrichtsidee/ eines Lernplans etc. ist. Daher liegt uns am Herzen, dass wir konkrete Beispiele und Vorlagen zur Verfügung stellen, die stetig erweitert werden können und müssen.

Accomplishments

Wir sind sehr stolz auf die entstandene Homepage, wobei die Gestaltung, die intuitive Bedienung und die Struktur der Inhalte besonders hervorzuheben sind. Wir sind begeistert, dass wir innerhalb einer Woche ein solches Ergebnis gemeinsam erarbeitet haben, auch wenn die Erstellung der Homepage nur in der Hand unseres Teammitglieds Jan lag.

Persönlicher Zugewinn

Fünf Personen, eine Woche, ein Ergebnis.

Während dieser einen Woche haben wir uns zunächst kennen gelernt und dazu das Kommunizieren und Diskutieren in dieser Konstellation gefördert. Alle Mitglieder haben an Erfahrung dazugewonnen und vor allem davon profitiert, verschiedene Blickrichtungen zu betrachten. Das Eintauchen in die Perspektiven eines Schülers bzw. einer Schülerin war ebenso gewinnbringend wie das Kennenlernen der Standpunkte der drei Lehrer*innen im Team.

Wie geht es weiter mit "The Best of Both Worlds"?

Zunächst sollen alle Bausteine unsere Homepage mit Inhalten gefüllt werden. Dabei wollen wir die Ergebnisse des Hackathons bündeln und integrieren. Für die Weiterentwicklung des Konzepts und der Homepage ist es notwendig, dass verschiedene Nutzer diese Seite testen und ein Feedback abgeben, sodass an Problemen und Fragen gearbeitet werden kann. Das große Ziel ist die Fort- und Weiterbildung von Lehrer*innen und Schüler*innen in Fragen des selbständigen Lernens. Dazu stellen wir uns vor, dass Multiplikator*innen eingesetzt werden, damit alle Nutzer bei der Umsetzung des Konzepts unterstützt werden. Denkbar wäre ebenfalls eine Implementierung des Konzepts in der Schulleitungsebene, sodass die Schulen ihre Schulprogramme durch unsere Bausteine erweitern können. Der Vorteil der Homepage ist, dass sie sehr schnell und kostengünstig skalierbar ist und nicht auf unsere Themenbereiche beschränkt ist. Langfristig könnten weitere Konzepte des Hybridunterrichts sowie Ergebnisse aus dem Hackathon integriert werden, sodass EASI eine leicht zugängliche und kostenfreie Plattform für Schulleitungen, Lehrkräfte, Eltern und Schüler*innen mit hilfreichen Tipps und konkreten Handlungsideen werden kann. Dazu brauchen wir die Unterstützung von Bildungsforscher*innen, Web-Designer*innen und konkrete Bedarfe von Lehrkräften und Schüler*innen.

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