# Inspiration
Hey ihr lieben Netzwerkler! Wir sind ein Team um Faris und Melanie und bestehen aus Lehrer*Innen, Psycholog*Innen, Künstler*Innen und Filmemacher*Innen und haben eine längerfristige Schulprojektidee erstellt: "Mit GEFÜHL durch die Pandemie": https://vimeo.com/541830788
# Wie ist das Projekt aufgebaut?
Bei dem Projekt wird im 1. Schritt ein professioneller 14 min. Film über Gefühle erstellt. Das Team hat Figuren und eine Geschichte kreiert, die das Thema Gefühle auf eine unterhaltsame und kindgerechte Weise thematisiert und zwar mit Stop-Motion Technik. Der Film ist voraussichtlich im Herbst 2021 fertig. Dieser Film ist die perfekte Grundlage um mit Schüler*Innen die Gefühle zu thematisieren und ihre Kreativität zu wecken. Um dann in eigenen kleinen Stop-Motion Filmen Gefühle in Szene zu setzen.
Im 2. Schritt und da bräuchten wir auch viel Unterstützung und neue Ideen, möchten wir das Projekt direkt in die Schulen einführen ab dem Schuljahr 2021/22. Die Kinder und Jugendlichen erstellen eigene Gefühls-Figuren, Drehbücher und Kulissen zum Thema Gefühle und Erlebnisse in der Pandemie. Eine Homepage würde erstellt werden, indem Lernvideos abrufbar wären.
Was bisher erreicht wurde?
Am Dienstag, den 08.06 hat der erste Workshop an der Mierendorff Grundschule Berlin stattgefunden mit der 5b: https://www.mierendorff-schule.de/mitgefuehl-durch-pandemie/
Weitere Bilder seht ihr hier: https://drive.google.com/drive/folders/1FyW2BbgvTkL99zAO-TGa25-l-duiJh-t?usp=sharing
Auf Startnext (Crowdfunding) wurden fast 14000€ gespendet für das Projekt:https://www.startnext.com/mitgefuehl-stop-motion-film
Unterstützung kommt auch von mehreren sozialen Einrichtungen, unter anderem: Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin Abteilung: Jugend, Familie, Bildung, Sport und Kultur Jugendamt, Regionalteam 1, Jugendförderung
Darüber hinaus, im Hackathon zwischen dem 14.06 bis 18.06 haben sich sehr schöne Synergien ergeben mit gleichgesinnten im Bildungsbereich das Projekt voranzubringen und mit neuen Ideen zu verbinden. Auch innerhalb vom Team wurden wir bestärkt durch den Austausch im Hackathon weiter daran zu arbeiten und umzusetzen.
Was wir gelernt haben?
Viele Bildungseinrichtungen, Jugendämter und soziale Einrichtungen sind total begeistert von diesem Projekt. Auch die Kinder und Jugendlichen in den Klassen.
Es wird eingesehen, dass es bedeutsam ist, sich mit den eigenen Gefühlen auseinanderzusetzen und auch kreativ gestalterisch sich damit zu beschäftigen im Klassenverband in Form der Stop-Motion Technik.
Was wir jetzt brauchen ist die Thematik in den Bildungsbereich einzubringen und dafür benötigen wir Unterstützer*Innen, die uns helfen dieses Projekt weiter zu entwickeln und zu fördern.
Warum ist das Projekt so wichtig?
Die ganze Situation rund um Corona kann ganz unterschiedliche Gefühle auslösen: Angst, Sorge, Traurigkeit, Wut, Hilflosigkeit – und manchmal alles auf einmal. Oder auch umgekehrt, schöne Erlebnisse. Das Stop-Motion Projekt fördert jedenfalls die Auseinandersetzung mit den eigenen Gefühlen und unterstützt die Entwicklung von Mitgefühl und emotionaler Autonomie.
Darüber hinaus, die neuen Bildschirmmedien in den Kinderzimmern tauchen nicht anstelle von Fernsehen und Videos im Leben der Kinder auf, sondern zusätzlich und vermehren die Zeit, die sie vor dem Bildschirm verbringen. Dies führt zu einer zunehmenden Verdrängung von Erfahrungen in der analogen Welt, die virtuelle Welt ersetzt immer mehr die analoge.
Daher erlernen die Schüler*Innen in diesem Projekt interdiziplinäre Zusammenhänge kennen, zwischen der analogen und digitalen Welt in Zeiten von Homeschooling. Auch erleben die Kinder und Jugendlichen nicht mehr passiv die digitalen Medien, sondern aktiv gestalterisch, da selbständig Stop-Motion Filme erstellt werden.
Medienkompetenz: technische Fähigkeiten im Umgang mit Tablet und Computer einüben, eigene Medien erstellen/gestalten, Medienproduktionen verstehen, einfache Kriterien der Fotografie verstehen (Licht/Schatten, Schärfe, Kameraposition).
Deutsch: Texte schreiben, Texte präsentieren, Texte sinngestaltend vorlesen, unabhängig davon kann die Erstellung und Vertonung eines Stop-Motion-Films mit dem „Darstellenden Spiel“ verglichen werden. Künstlerischer Bereich: Malen und bauen von Kulissen, Arrangieren von Objekten und Personen, Wirkung von Musik und Geräuschen, Kameraposition
What's next for Stop-Motion Projekt: "Mit Gefühl durch die Pandemie"
Plan:
Phase: Gefühle verstehen als Stop-Motion Film. https://vimeo.com/541830788
Phase: Kinder und Jugendliche würden danach eigene Stop-Motion Filme erstellen mit Drehbüchern, Gestaltung der Gefühle, Kulissen usw. Fächerübergreifender Unterricht würde stattfinden mit analogen und digitalen Unterrichtsinhalten: https://www.mierendorff-schule.de/mitgefuehl-durch-pandemie/
Phase: Inklusive Pädagogik als Stop-Motion Film: „Wie erleben Kinder und Jugendliche mit Legasthenie oder Dyskalkulie die Pandemiezeit und Homeschooling?“
Phase: Interviews mit den Kindern und Jugendlichen. Hinzufügung der Zeichnungen von den Kindern und die werden eingebettet als 3D Bilder: Wie bei diesem Video zu sehen ist mit Asma (UNHCR): https://youtu.be/Plyt3RHLMsM
Wie lautet der Name eures Projekts?: Stop-Motion Projekt: "Mit GEFÜHL durch die Pandemie"
Wie heißt euer Team Slack Channel?: #stopmotionprojekt_mitgefühl_durch_die_pandemie
Wie groß ist euer Team (als Zahl)?: 8
Welches Aktionsfeld adressiert ihr?: 3.1 Bessere Unterstützung von Kindern & Jugendlichen in Notfällen
Welche Herausforderung adressiert ihr?: Achtsamkeit gegenüber den eigenen Gefühlen und emotionale Autonomie
Was ist das Problem, das ihr mit eurer Lösung für die Schule von Morgen lösen/verbessern wollt?: Dieser Film ist die perfekte Grundlage um mit Schüler*Innen die Gefühle zu thematisieren und ihre Kreativität zu wecken. Um dann in eigenen kleinen Stop-Motion Filmen Gefühle in Szene zu setzen. Während der Pandemiezeit haben die Kinder und Jugendlichen viele unterschiedliche Gefühle erlebt. Indem Stop Motion Projekt geht es darum, dass alle Gefühle dazu gehören und erstellen eigene Gefühls-Figuren, Drehbücher und Kulissen. Auch erlernen die Kinder und Jugendlichen mehr über die Technik, die beim Stop-Motion eingesetzt wird. Es findet ein kreativer Prozess statt, der eigenen Gefühlswelt.
Wer ist von dieser Problematik betroffen, und auf welche Weise? Wieso ist das ein kritisches Problem?: Gerade Kinder und Jugendliche erleben die Pandemiezeit sehr intensiv.
Was ist euer Lösungsansatz?: Kreativer Prozess der eigenen Gefühlswelt.
Von welchen Annahmen geht Ihr bei eurem Lösungsansatz aus?: Alle Gefühle gehören dazu und müssen angesprochen werden.
Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung?: Die Geschichte wird kindgerecht erzählt, die engere Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche im Alter von 5-17 Jahren. Aber natürlich sollen auch deren Eltern angesprochen werden. Ausserdem wollen wir ansprechen: ErzieherInnen, Menschen in Sozialberufen, FlüchtlingsbetreuerInnen, Pflegekräfte für Menschen mit körperlicher und/oder geistiger Beeinträchtigung,...
Welche Wirkung soll eure Lösung erzielen? Wie soll eure Lösung die Situation verändern? Was ist der langfristige Wert eurer Lösung?: Achtsamkeit gegenüber den eigenen Gefühlen und das es normal ist darüber zu reden.
Welche Voraussetzungen oder Rahmenbedingungen braucht es für die Umsetzung eurer Lösung? Sind diese bereits gegeben?: Der Ansatz ist interdisziplinär. Fächer wie Deutsch, Kunst, Musik und Naturwissenschaft werden im Projekt umgesetzt.
Wie habt ihr die Lösung entwickelt? Welche Aspekte habt ihr dabei berücksichtigt?: Film ab! Digital und kreativ eigene Statements zu formulieren und auszudrücken in Bezug auf Stop-Motion und Gefühle, ist ein Herzensanliegen in diesem Projekt. Stop-Motion-Filme bestehen aus vielen Einzelfotos, die wie ein Daumenkino schnell hintereinander abgespielt werden. Es gibt mittlerweile verschiedene kostenlose Apps (z.B. „Stop Motion Studio“ für iOS und Android), die auf das Smartphone geladen werden und mit denen sich schnell, einfach und intuitiv fertige Filme erstellen lassen. So lassen sich digitale Mediennutzung und kreativkünstlerisches Handwerk kombinieren im Zusammenhang mit Gefühlen.
Habt ihr bei Null angefangen oder hattet ihr bereits einen vorher bestehenden Ansatz? Was war euer Fortschritt in der Hackathon Woche?: Schon vor langer Zeit hat Melanie Mussegg die Projektidee gehabt und sich immer weiter stetig entwickelt. Gerade zur Coronazeit hat die Idee eine sehr wichtige Wendung genommen über Gefühle zu sprechen und kreativ auszudrücken. Während des Hackathons haben Gespräche mit anderen Teilnehmern stattgefunden, die das Projekt unterstützt haben.
Auf welchen zeitlichen Rahmen ist die Umsetzung der Lösung angesetzt? Was wären die nächsten Schritte?: Bei dem Projekt wird im 1. Schritt ein professioneller 14 min. Film über Gefühle erstellt. Melanie und ihr Team haben Figuren und eine Geschichte kreiert, die das Thema Gefühle auf eine unterhaltsame und kindgerechte Weise thematisiert und zwar mit Stop-Motion Technik. Der Film ist voraussichtlich im Herbst 2021 fertig. Dieser Film ist die perfekte Grundlage um mit Schüler*Innen die Gefühle zu thematisieren und ihre Kreativität zu wecken. Um dann in eigenen kleinen Stop-Motion Filmen Gefühle in Szene zu setzen. Im 2. Schritt, nach der Fertigstellung des Film möchten wir das Projekt direkt in die Schulen einführen ab ca. Winter 2021/22. Die Kinder und Jugendlichen erstellen eigene Gefühls-Figuren, Drehbücher und Kulissen zum Thema Gefühle und Erlebnisse in der Pandemie. 3. Phase: Inklusive Pädagogik als Stop-Motion Film: „Wie erleben Kinder und Jugendliche mit Legasthenie oder Dyskalkulie die Pandemiezeit und Homeschooling?“ 4. Phase: Interviews mit den Kindern und Jugendlichen. Hinzufügung der Zeichnungen als 3D Bilder der Kinder: Wie bei Asma (UNHCR): https://youtu.be/Plyt3RHLMsM
Was benötigt ihr an Ressourcen (Wissen, Wo/Men-Power, Budget etc.) für eine erfolgreiche Umsetzung?: Für den Film würden weitere Gelder benötigt und für die Zusammenstellung der Workshops Kisten für die Schulen. Auch für die Men-Power (Arbeitszeit des Teams an den Schulen), Erstellung einer Homepage und Lernvideos usw.
Wer sind die relevanten Stakeholder in der Umsetzung und müsste mit „ins Boot“ geholt werden?: Schulen, Senatsverwaltungen, Sozialdienste, Jugendämter, Kinder und Jugendeinrichtungen, Kinderpsycholog*innen.
Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit eurer Lösung?: Der erste Pilotworkshop kam sehr gut an bei den Kindern der 5b an der Mierendorff Grundschule: https://www.mierendorff-schule.de/mitgefuehl-durch-pandemie/ Die Umsetzbarkeit des Projekts sieht sehr gut aus, da das Stop-Motion bei den meisten Kindern und Jugendlichen schon bekannt ist aus ihrer Lebenswelt mit Youtube. Viele haben schon eigene LEGO Stop-Motion Filme erstellt, aber noch nicht im Zusammenhang mit Gefühlen.
Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team?: Melanie Mussegg (Designerin, Künstlerin und Filmemacherin) Georg Schütz (Videoproduzent, Cutter und Medienkünstler) Doris Egger (Drehbuchautorin und Stoffentwicklung) Jan Luis Gottwald (Animator und Compositing) Raphael Tschernuth (Musikkomposition & Sounddesign) Neda Ahmadi (Animatorin) Faris Hammad (Lehrer an der Mierendorff Grundschule in Berlin)
Wir würden uns sehr über ein Video (max. 2-3 Minuten) freuen, in dem ihr eure Idee und euer Team vorstellt!: https://vimeo.com/553075383
Hier könnt ihr weitere Links/Demos/Dokumente mit uns teilen, die uns zusätzliche EInblicke in eure Lösung geben: https://vimeo.com/556130942
Built With
- stop-motion

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