Inspiration

Eingereicht durch Alexander Schwedt:

System für Individuen fokussiertes Lernen und Entwickeln (SfIfLE)- Schaffung eines System of Systems, das ein komplett individuelles Lernen und Entwickeln ermöglicht. Dies bedeutet, dass mit Hilfe dieses SfifLE jeder Schüler seinem eigenen Curriculum folgen kann, Empfehlungen für folgende Lernfelder aus den bisher bewältigten Lernfeldern, der aktuellen Interessenlage, den eigenen Motiven, den anvisierten Herausforderungen, dem angestrebten nächsten Bildungsgang, der aktuellen gesellschaftlichen Situation u.ä. generiert werden. Das SfifLE wird genauso die Funktion beinhalten, individuelle Lernerfolge/Kompetenzstufenerreichungen lernortunabhängig zu dokumentieren und für Dritte zu zertifizieren.

Das schafft die Voraussetzung dafür, dass wir unser (Schul-)Bildungssystem umstellen können von schuljahresbezogenem, fächerbasiertem, kohortenorientiertem/homogenem Lernen mit interindividueller Beurteilung hin zu zeit- und institutionsunabhängigem, individuellem, themenkomplex- und projektbasiertem, heterogenem Lernen und Entwickeln mit intraindividueller Berurteilung. Der Anteil der Vermittlungsdidaktik wird geringer werden können und der der Ermöglichungsdidaktik wird zunehmen können,, weg von Fächern, hin zu Themenkomplexen, Wissens-, Erforschungs-, Erfahrens-, ...-projekten. Als eine weitere Resultierende wird die inklusive Bildung dadurch weiter befördert werden.

Dieses System soll auch ermöglichen, dass die Bindung an formelle Lernorte entfallen kann. Wissens- und Kompetenzerwerb ist damit nicht nur in Opas Werkstatt, bei der Radtour u.a. möglich sondern kann mit SfifLE dann auch "nachgewiesen" werden.

1. Problembeschreibung:

1.1 Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden?

Unser derzeitiges Bildungssystem ist zu Folgendem konzeptionell nicht in der Lage: Jeder Mensch absolviert derzeit einen oder mehrere, auf das Leben und den Beruf vorbereitende Bildungsgänge. Einige davon sind verpflichtend (allg. Schulpflicht + Berufsschulpflicht), andere sind dagegen freiwillig (Kita, Sekundarstufe II, Studium). In diesen Bildungseinrichtungen erbrachte Leistungen werden von Lehrenden bewertet, Die Inhalte der zu bewertenden Leistungen sind insbesondere schuljahrgangs- und fächerspezifisch. Aber alles Wissen, alle Kompetenzen, und jede persönliche Entwicklung darüber hinaus, kann nicht abgebildet werden.

Weil wir wissen, dass es so nicht weitergehen kann. Nicht für Lernende, nicht für Lehrende, für niemanden. Es kann nicht sein, dass Deutschland ein Flickenteppich fehlender oder halbherziger Lösungsansätze und Bildungskonzepte ist. Dass Individuum gepredigt aber Autorität gepflegt wird. Und diejenigen Förderer, Begleiter, Mitdenker und Visionäre, die das System wirklich verändern wollen, die aufrichtig für Lernende die individuellen Entfaltungsmöglichkeiten mitgestalten wollen, scheitern am Ende an zu vergebenden Noten und Abschlüssen, die nur einen Bruchteil abbilden, was den Menschen ausmacht.

Wir (in Deutschland und weltweit) haben schon so viele gute Apps, Lösungen, Ansätze. Vorrangiges Ziel sollte es daher sein, diese auszubauen und zu vernetzen - statt weitere (Teil-)Lösungen zu erstellen. Was es bereits gibt ist gut. die Ansätze sind konkret da. Sie müssen nur verbunden um Datensilos mit Ablaufdatum vorwegzugreifen.

Wie wäre also ein ganzheitliches System, dass all' die bekannten Ansätze, Inhalte, Konzepte zwar vereint, aber die Bewertung abschafft? Das stattdessen die Kompetenzen , Stärken und Fähigkeiten eine jeden Individuums betrachtet?

1.2 Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt?

Alle Protagonisten aus Politik, Wirtschaft und Bildung an einen Tisch zu bekommen. Und auf allen Seiten den Mut und die Energie für einen intensiven Austausch über die Dinge anzuschieben. Es wird nicht einfach. Es wird viel Kraft kosten. Wir werden Fehler machen müssen - und zwar schnell. Und zwar, damit wir sie früh machen, lernen die Dinge besser zu machen. Wir brauchen ein Vertrauen, dass uns das gelingen kann, auch wenn es für viele weit ausserhalb der Komfortzone liegt. Wir brauchen eine authentische, reale Haltung zu den Dingen. Denn wir haben einiges aufzuholen wenn wir beispielsweise auf die Entwicklungen nach Fernost schauen

Zunächst wird die erste Hürde sein: an richtiger Stelle das Gehör zu finden.

1.3 Wer ist von dieser Problemstellung betroffen?

Jeder Mensch von klein bis Groß. Ein Leben lang.

2. Lösungsbeschreibung:

2.1 Was ist Euer Lösungsansatz?

Stell Dir vor, es gibt ein System das wächst mit allen inneren und äußeren Einflüssen mit und verbindet Bestehendes mit Neuem. Es nährt sich von den vielen großartigen bestehenden Inhalten und vielerorts angestoßenen (digitalen) Projekten.

Mittels Künstlicher Intelligenz und Machine Learning, wird es in wenigen Jahren in der Lage sein, nicht nur Lern- & Entwicklungseinheiten passgenau zu kreieren, sondern auch die Unterstützung zu den wirklich am Individuum ausgerichteten Betätigungsformen zu geben. Es sorgt per Blockchain für eindeutige Zuordnung, persönliche Datenhoheit, Fälschungssicherheit und vor allem volle Kontrolle darüber, was Du mit deinem "Wissensprofil" machst.

Schon heute werden in Kita's ePortfolios angelegt - manchmal sogar an Schulen übergeben. Aber ein Lebenspfad umspannt mehr als die Kindheit, mehr als Ausbildungsstätten, mehr als das, was versucht wird, im derzeitigen Raster abzubilden.

Wie wäre es also, wenn Deine informell (bei Freizeitaktivitäten, innerhalb der Familie, bei freiwilligen Engagements, ....) erworbenen Kompetenzen plötzlich auch ein Gewicht hätten? Wenn Du durch deinen bislang nicht messbaren Erfahrungsschatz nun doch geeigneter bist, als es eine Note je ausdrücken könnte?

Das wäre richtig, richtig gut. Dein Leben wäre dann viel mehr Du.

2.2. Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus?

Menschen lernen immer und überall - ihr ganzes Leben. Aber bis heute zählen (gerade im Schulübergang) nur die formellen Leistungen. Und genau da, bei Noten und Abschlüssen, beginnt Ungerechtigkeit und Rasterung.

Um aufrichtig Individualität zu fördern, müssen die vielen kleinen Projekte (genau jene wie sie hier bei #wirfürschule so beispiellos und mit viel Hingabe entstehen) gebündelt werden und etwas Größerem zugeführt werden. Einer übergeordneten Strategie folgen. Dann erreichen wir:

  • ausgewogenen Umgang mit den Stärken und Schwächen
  • Fairness & Gleichberechtigung
  • Senkung der Frustration
  • näherrücken an die (jetzigen) Visionen
  • hervorkitzeln der intrinischen Motivation
  • Weg von Autorität und Subjektivismus
  • Schonung von Zeit- & Personalressourcen
  • Unterstützung durch modulare Lernpfade
  • Zeit für das Wesentlich schenken
  • für mehr Offenheit und Kreativität
  • höhere Passung hervorbringen
  • allgemeine Zufriedenheit forcieren
  • wirkliches weiterkommen
  • mit dem Wandel auf Augenhöhe
  • aufrichtige Inklusion leben
  • Selbstbestimmung fördern
  • Freiheit über Dein Leben
  • Weg von Silos, hin zu Ökosystemen
  • Selbstwirksamkeit beim Lernen und Entwickeln wird erlebbar
  • Multikulturell - Sprachangepasst - Inklusiv
  • Skalierbarkeit durch intelligentes mitwachsen des Systems

2.3 Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung?

Im Laufe des Lebens jeder Mensch. Es lassen sich wohl aber einige größere Gruppierungen definieren:

  • Lernende
  • Lehrende
  • Berufstätige
  • Wirtschaft/Unternehmen
  • Politik

2.4 Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation?

Gerade in Zeiten von Corona stößt das Bildungssystem mit seinen verpflichtenden und formellen Bewertungskriterien an seine Grenzen, wenn es um die Einordnung von Kompetenz und Entwicklung geht. Gemachte Erfahrungen und erworbene Kompetenzen der Kinder außerhalb des schulischen Systems können nicht erfasst werden oder positiv einfließen. SfifLE würde hier keine “Lücke” verzeichnen, sondern einfach den neuen Kompetenzzuwachs miterfassen.

Wenn bei dieser Frage mit “aktuelle Situation” Deutschland im 21. Jahrhundert ohne den Zusammenhang “Corona” gemeint ist, befindet sich Antwort unter 1.1.

2.5 Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung?

Jeder hat sein eigenes “Portfolio” welches seine Kompetenzen, Fähigkeiten und Fertigkeiten in den verschiedenen Bereichen des Lebens und Lernens abbildet. Eine persönliche und aufeinanderfolgende Aufzeichnung, Speicherung und Verwaltung von Entwicklungsschritten des Individuums. Der Wert besteht darin, dass das Individuum selbst entscheiden kann, welche Daten für andere wie.z.B. Arbeitgeber, Institutionen etc. freigeben möchte.

2.6 Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung?

Das Umsetzen unserer Challenge ist eine wirkliche Herausforderung, aber wir werden sie meistern! Die “analogue twins” unserer Systemlösung existieren bereits: Schulen wie die ESBZ und das Netzwerk “Schulen der Zukunft”, Förderansätze wie ABA und PLA als Systemlösung.

Unser System wird alles unter einem Dach zusammenführen und die wirklichen Synergien aus vielen Bereichen den Menschen und unserer Gesellschaft zu Gute kommen lassen. Unsere Lösung ist ressourcenintensiv und natürlich mit entsprechender Technologieunterstützung skalierbar.

3. Vorgehen und Fortschritt:

3.1 Wie ist der Lösungsansatz entstanden?

(von Alexander Schwedt) Bei unserer Tätigkeit (AS+DK) in der intensiven Frühförderung autistischer Kinder und Jugendlicher (frühkindlicher Autismus) haben wir nach verhaltensmodifizierenden Ansätzen (ABA - Applied Behaviour Analysis) aus der Psychologie gearbeitet. Grundlage der Förderung von war das Ermitteln und Dokumentieren der vorhandenen (abrufbaren) Kompetenzausprägungen in verschiedensten funktionalen Bereichen bei den von uns betreuten Kindern.

Grundlage dafür war eine vordefinierte Kompetenzenmatrix mit verschiedenen funktionalen Kategorien (Säulen) und den möglichen Leveln wie z.B. Kategorie An- und Auskleiden, Subkategorie Schuhe, einfache, nach hinten offene Hausschuhe, alleine Ausziehen. Durch Beobachten (persönlich, per Video, fremd) und Analysieren nach vorgegebenen Instruktionen konnte der jeweilige Ausprägungsgrad beim Clienten festgestellt werden.

Mit dem Wissen, was das darauf aufbauende Kompetenzlevel ist, konnten wir die nachfolgende Lerneinheit vorbereiten, die den nächsten Entwicklungsschritt beim Clienten einleiteten.

Zum methodischen Setting gehört auch, dass man dem Clienten nur positive Rückmeldungen gibt und negatives Verhalten von ihm weitestgehend ignoriert. So war es uns z.B. möglich, den Eltern konkret aufzeigen zu können, was ihr Kind bereits an Fähigkeiten besitzt, auch wenn diese nicht altersgerecht waren. Wir erlebten, wie diese Eltern nach langer Zeit, in der sie nur noch die Unzulänglichkeiten ihres Kindes im Vergleich mit Gleichaltrigen wahrgenommen hatten, endlich die Möglichkeit erhielten, ihr Kind (und sich) wieder zu lieben.

Diese Erkundung und Dokumentation, welchen Ausprägungsgrad ihr Kind in spezifischen Bereichen hatte, gab ihnen die Möglichkeit zu sehen, das auch ihr Kind gegenüber einer Ausprägung von “0” bereits eine Menge Entwicklungsfortschritte erreicht hatte. Die Bewusstheit über die intraindividuellen Vergleichsmöglichkeiten (Erfassung der Entwicklungsfortschritte ihres eigenen Kindes ggb. einem früheren Zeitpunkt) gab ihnen ab diesem Moment die Gelassenheit,sich über jeden noch so kleinen Fortschritt freuen zu können.

Diese Erfahrungen und die Expertise aus der Arbeit mit “normalen” Kindern ließ uns bereits damals darüber Nachdenken und Visionieren, dass und wie diese Art von Rückmeldung (inTRAindividuell, Entwicklungsfortschritte nur ggb. dem eigenen Leben) im Gegensatz zu Benotungen, Beurteilungen, Einstufungen… (inTERindividuell, jahrgangsbezogen, nach vorgegebenen Curricula) grundsätzlich eine ganz andere Qualität von Lebenszufriedenheit (innerfamiliär und auch für die eigene Person), Fairness, Akzeptanz u.ä. erzeugen würde.

Überzeugt von diesem humanistischen, positiven Ansatz haben wir damals (2007/8) begonnen, Gleichgesinnte zu finden, die sich vorstellen konnten, diese Ansätze mit uns in die gesamte Gesellschaft zu bringen. Ein nächster, größere Meilenstein war unsere Teilnahme am VISION SUMMIT 2013 �”EduAction -� Lernkultur Potenzialentfaltung”, bei dem wir zum ersten Mal in Kontakt mit Gerald Hüther, R.D. Precht und Margret Rasfeld kamen.

Meine Idee eines Lernbegleiters für SuS, unabhängig von einem Förderstatus, der als neutrale Bezugsperson genau die Funktion übernehmen könnte, den SuS nicht bewertende Rückmeldungen zu geben, die nur fokussiert auf die individuelle Ausprägung von Kompetenzen und nur im Vergleich mit den Entwicklungsfortschritten dieser jeweiligen SuS gestellt würden, bekam von Prof. Gerald Hüther sehr positive Rückmeldungen.

Ich habe dann längere Zeit als Schulhelfer (Schulbegleiter, Integrationsassistent) in Schulen gearbeitet und dies immer wieder punktuell “gelebt”.

Durch meinen früheren beruflichen Hintergrund (ICT Inhouse Consultant bei Siemens) und kontinuierliche Beschäftigung mit der Entwicklung der Educational Technology und angrenzenden Gebieten bin ich mir gleichzeitig des assistiven Potenzials von digitalisierten Prozessen und digitalen Endgeräten in diesem Zusammenhang immer mehr bewusst geworden.

Erweitert mit den theoretischen Kenntnissen aus meinem Grundstudium der Psychologie und den Fachgebieten Arbeits- und Organisationspsychologie sowie Testtheorie und Diagnostik habe ich in den letzten Jahren meine Berufung gefunden, mich für eine umfassende Modernisierung unseres Bildungssystems zu engagieren. Ich habe den Überblick über das Verbesserungspotential verschiedener Fachrichtungen (Psychologie, Technologie, Soziologie u.a.). Mein ehrenamtliches Engagement für Inklusion (Vereinsgründung Elternzentrum Berlin e.V.) und meine Mitgliedschaft und aktive Mitarbeit in schulischen Gremien bis zur Bundesebene haben es mir ermöglicht, auch die strukturellen und historischen Zusammenhänge in unserem Bildungssystem zu erfassen.

All dies hat mich dazu gebracht, endlich eine ganzheitliche Lösung für die vielen Unzulänglichkeiten unseres Bildungssystems anzustoßen, dass, was andere Protagonisten an spezifischen Orten, unter spezifischen Bedingungen bereits etablieren konnten, dass, was kommunikative Menschen schon lange Zeit über verschiedenste Medien propagieren, endlich in die Fläche zu bringen, es allen Beteiligten an Schule zu ermöglichen, mit viel weniger Frustration, mit viel mehr Lust und Spaß und Zufriedenheit die Schule, das Lernen und letzten Endes Ihr Leben zu verbringen.

Ich bin überzeugt, dass es möglich ist, unser Bildungssystem auf eine stabile Basis zu stellen, wenn wir den Beteiligten an Schule, die besonders Verlässlichkeit, Sicherheit und Kontrolle über ihre Umgebung benötigen, genau dort abholen können, wo sie es brauchen. Die Gruppe dieser Menschen ist nicht klein, ihre Bedenken an unserem Lösungsansatz sind berechtigt, wir werden sie aufnehmen und gemeinsam und konstruktiv mit ihnen einen Weg in eine neue Zukunft der Bildung gehen.

3.2 Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche?

Mo-Di: Teamfindung - Wellenbewegung (anfangs kleine Gruppe, dann Aufnahme des Großteils eines Teams aus einer anderen Challenge, dann wieder Verlassen dieser Gruppe) - gemeinsames Verständnis für Projekt entwickeln, sich als Team finden.

Mi-Do: Visualisieren des gemeinsamen Verständnisses in einer Mindmap, Strukturieren der Arbeitsschritte, Marktrecherche, Austausch mit anderen Teams

Fr: Umsetzung an Video und Dokumentation

3.3 Wenn Ihr auf einer bestehenden Lösung aufgebaut habt: bitte beschreibt den Status am Anfang des Hackathons, so dass wir den Fortschritt während der Woche angemessen beurteilen können.

Ist nicht gegeben

Prototyp:

4.1 Wenn vorhanden: Wo finden wir Euren ersten Prototypen (Link)?

Bisher nur theoretisches Modell

4.2 Wenn vorhanden: Wo finden wir den Code zu Eurer ersten Lösung (Link)?

Bisher nur theoretisches Modell

4.3 Alternativ: Wie könnte die kleinste nutzbare Version Eurer Lösung aussehen?

Übertragen und Zusammenführen der verschiedensten bestehenden analogen und digitalen Projekte, Konzepte, Didaktik und Inhalte ins SfifLE. Die Inhalte werden den einhergehenden Kompetenzen (inkl. Subkompetenzen) zugeordnet. Diese Kompetenzen sind dann einrichtungsunabhängig für den Nutzer in einer Art “Lerntasche” für immer verfügbar. Er kann sie teilen, oder bei persönlicher Weiterentwicklung neue Kompetenzen hinzufügen.

Zunächst wird es noch keine KI (künstliche Intelligenz) gestützte Variante sein. Zudem werden in der ersten Version auch noch keine informellen und/oder abstrakten Kompetenzen abgebildet werden.

Beispiele eines bestehenden und in SfifLE zu überführenden Projektes:

  • Cornelsen Lernstandserhebung erfasst mittels Algorithmus die Kompetenz des Schülers und generiert darauf basierend ein individuelles Lernkonzept.
  • Im Personalmanagement die Kompetenz-Tests innerhalb eines Assessment Centers

Nächste Schritte:

5.1 Wie testet ihr Eure Annahmen?

Qualitative Interviews mit Protagonisten und Involvierten aus allen

  • Kernbereichen
  • Lernende
  • Lehrende
  • Berufstätige
  • Wirtschaft/Unternehmen
  • Politik
  • Ethik
  • Datenschutz
  • Technologie

Sowie Recherche innerhalb bestehender Projekte und Ansätze.

5.2 Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung?

Der nächste Schritte in Richtung Umsetzung wird die Etablierung des Teams, die Vernetzung mit den bereits existierenden Lösungsansätzen und das Kommunizieren der Vision in Politik, Forschung, Verwaltung, Wirtschaft, in die gesamte Gesellschaft sein.

Zudem betriebswirtschaftliche Aspekte wie Erstellung eines Businessplans, Zusammenarbeit und Räumlichkeiten, rechtliche Aspekte wie Rechtsform, Datenschutz und Informationssicherheit für die eigene Institution und ethische-moralische, soziale und kulturelle Aspekte wie konstruktives Eingehen auf Bedenkenträger.

Darauf folgt die Durchführung eineR Machbarkeitssudie.

5.3 Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)?

Ressourcen & Know-How: Zugang zu Wissens- & Entscheidungsträgern in Politik und Bildung - sonst ist die Wirtschaft wieder schneller, weil sie “einfach macht”. Die Bildung hätte dann - wie das Kaninchen vor der Schlange - das nachsehen. Noch schlimmer: Silicon Valley stülpt uns sein Konzept über.

Personalressourcen: noch nicht überschaubar

Budget: ebenfalls nicht überschaubar

Für die Machbarkeitsstudie notwendige Ressourcen (personell, finanziell, konzeptionell...)

5.4 Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team?

Ja, wir sind als Projektteam sehr an der Umsetzung unserer Challenge SfIfLE interessiert. Unsere Rollen verteilen sich derzeit wie folgt:

Alexander Schwedt

  • Macher, Koordinator, Perfektionist
  • Expertise: Psychologie, Betriebswirtschaft, Netzwerk

Birte Rommeswinkel

  • Macherin, Wegbereiterin
  • Expertise: Digitales Marketing, Digitale Lösungen, IoT, Softwareentwicklung, New Work, Mindset & Führung

Carsten Pitz

  • Spezialist, Perfektionist, Cyber Security
  • Expertise: Projektmanagement, Systemarchitektur

Diana König

  • Macherin, Spezialistin, Beobachterin
  • Expertise: Pädagogik, Psychologie, Kita, Schule, Hochschule, Forschung, Frühförderung

Franziska Köpnick

  • Spezialistin, Erfinderin, Beobachterin
  • Expertise: Pädagogik

Sirkka Freigang

  • Spezialistin, Wegbereiterin, Forschung, Erfinderin
  • Expertise: Smart Learning, Pädagogik, IoT
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