Problembeschreibung:

Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Wir wollten die Homeschooling-Zeit und diesen Hackathon als Chance nehmen, um „Schule neu zu denken“. In unserer Projektidee geht es darum, die Schüler*innen zum einen mehr in den Unterrichtsprozess mit einzubinden und ihre Ideen und Interessen miteinzuknüpfen. Schüler*innen vermissen häufig den Lebensbezug in der Schule und wünschen sich mehr Abwechslung im Unterrichtsgeschehen.

Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Schule funktioniert häufig sehr statisch: feste Zeiten an festen Orten. Orte, die häufig nicht zum lernen motivieren und nicht immer den nötigen Hintergrund für die mit den Aufgaben intendierten Erfahrungen liefern. Wie kann Schule flexibel an Orten „passieren“, die den nötigen Background liefern? Wie können Schüler*innen selber bestimmen, was sie lernen wollen und trotzdem alle gemeinsam an einem Thema arbeiten? Wie kann man Umweltschutz mit Schule verknüpfen?

Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? Alle, die an Schule beteiligt sind: insbesondere Schüler*innen, aber auch Lehrer*innen und Eltern.

Lösungsbeschreibung:

Was ist Euer Lösungsansatz? Ein „Schüler*innen-Marktplatz“ zum Thema Umweltzerstörung und Nachhaltigkeit im Alltag, auf den alle Schüler*innen flexibel zugreifen können. Der sowohl kognitive als praktische Anforderungen enthält, bei dem die Schüler*innen ihre Inhalte je nach Interesse selber auswählen und gleichzeitig eigene Inhalte und Ideen mit einbringen können. Als Tool hilft uns dabei die digitale Pinnwand "Padlet".

Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Technisch: Jede/r Schüler*in hat ein Smartphone mit Internetverbindung, aber nicht unbedingt einen Computer und Drucker. Inhaltlich: Schüler*innen haben ein Grundinteresse an Umweltproblemen. Vor allem jenen, die sie selbst erfahren. Methodisch: Um Lerninhalte besser nachvollziehen zu können, muss man kognitive Inhalte mit Praxiserfahrungen verknüpfen. Um Problemlösekompetenzen, ob allgemein oder wie hier im Bereich Umweltverschmutzung, zu erlernen, brauchen Schüler*innen motivierende und machbare Aufgabenstellungen, in denen sie ihren Lernweg zum Teil selbst steuern können.

Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? Die Schüler*innen profitieren, da sie Unterricht ganz anders kennenlernen und Inhalte abwechslungsreich und auch mal praktisch vermittelt bekommen. Die Lehrer*innen profitieren von den eingebrachten Ideen ihrer Schüler*innen, sie erleben sich in einer neuen Rolle und werden langfristig entlastet, da das padlet einmal erstellt, im Anschluss häufiger genutzt und auch immer weiterentwickelt werden kann. Die Eltern haben im Falle einer neuen Homeschoolingphase einen besseren Überblick über die Aufgabenfelder ihrer Kinder und profitieren womöglich von den nachhaltigen Produktideen ihrer Kinder.

Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Die Padlet-Seite unterstützt flexibel das Homeschooling. Trotz Phasen der Abwesenheit können Schüler*innen Ergebnisse ihrer Mitschüler*innen einsehen. Der Aspekt der "Vernetzung", ob im Bereich Wissen oder Kommunikation wird hier trainiert und "eingeschliffen".

Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Die Padlet-Funktionen kennen einige Schüler*innen bereits aus der Homeschooling-Phase. Geklärt werden müsste noch die genaue Fächereinbindung: gut umsetzbar ist das Padlet „#WIRFUERUMWELTt“ im Praktischen Philosophieunterricht. Das Fach könnte aber zusätzlich eine Kooperation bspw. mit den Fächern Erdkunde und Biologie eingehen. Zusätzlich sollen die besten Schüler*innen-Ergebnisse auf einer bereits bestehenden Philosophie-Instagram-Seite veröffentlicht bzw. Challenges hier angekündigt werden. Da fast jede/r Schüler*in einen Instagram-Account hat, werden hier alltägliche Wege (mit)genutzt. Schlussendlich: Das Projekt wurde mit und von 7.-Klässlern entwickelt, die daher selbst am besten wissen, was geht und was nicht.

Vorgehen und Fortschritt:

Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Padlet nutzen wir seit dem Homeschooling ständig, die Schüler*innen kennen also den Umgang. Wir haben spontan ein Padlet zur Ideenfindung und Aufgabenhinterlegung eröffnet, auf der wir unsere Projektideen hochgeladen haben und fast ganz von selbst ist das Padlet im Laufe der Woche selbst zum Projekt geworden. Viele im Team haben bei unseren Videokonferenzen zur Lagebesprechung angemerkt, sie wollen inhaltlich etwas machen, was mehr mit ihrem Alltag zu tun hat als es die Unterrichtsinhalte normalerweise tun. Ziemlich schnell konnten sich dann alle auf das Thema „Umwelt“ einigen. Mit dem Wunsch Sachinhalte spannend zu vermitteln, entstand die Idee, "Do-It-Yourself-Kurzprojekte" auf der Seite hochzuladen.

Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Die Einigung auf ein gemeinsames Thema; das Programm Padlet als Plattform zu nutzen; die Anfangsidee einer fiktiven Projektwoche zum Thema "Umwelt" in ein Stationenlernen - gebunden an ein oder mehrere Unterrichtsfächer – umzuwandeln

Wenn Ihr auf einer bestehenden Lösung aufgebaut habt: bitte beschreibt den Status am Anfang des Hackathons, so dass wir den Fortschritt während der Woche angemessen beurteilen können. Wir hatten keine bestehende Lösung, sondern haben bei Null angefangen!

Prototyp:

Wenn vorhanden: Wo finden wir Euren ersten Prototypen (Link)? ##Wenn vorhanden: Wo finden wir den Code zu Eurer ersten Lösung (Link)? ##Alternativ: Wie könnte die kleinste nutzbare Version Eurer Lösung aussehen? Siehe hier: https://padlet.com/huebschule1/t8523400xk3bmuv8

Nächste Schritte:

Wie testet ihr Eure Annahmen? Einige Do-it-yourself-Projekte haben wir selbst durchgeführt, schon allein um die passenden Bilder für die Anleitung zu haben. Im Grunde wollen wir genauso weiter vorgehen: mögliche DIYs raussuchen, testen, Anleitungen schreiben, hochladen.

Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Die Posts auf ihre Machbarkeit hin zu überarbeiten; der Schulleitung das Projekt vorzustellen; einen Probedurchlauf im kommenden Schuljahr im Philosophieunterricht zu machen; das Fach Erdkunde/Biologie mit ins Boot zu nehmen

Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? Bessere Internetverbindung an der Schule und Zugang zum Schul-WLAN (!); Curriculare Einbindung; Interessierte Kollegen*innen, die sich "mitvernetzen"

Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? Unbedingt! Alle im Team verbessern die Inhalte und die Gestaltung des Padlets, sammeln Infos und schreiben kurze Texte und testen weitere Do-It-Yourself-Anleitungen. Die Lehrer*in des Teams erprobt das Projekt im Unterricht.

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