Deutsche Medien verwenden momentan statt amtlichen Quellen oft Zahlen der Johns Hopkins University zur Corona-Lage in Deutschland. Diese Daten wiederum stammen zum Teil von lokalen Behörden, zum Teil wiederum von anderen regionalen deutschen Medien. Den offiziellen Angaben des RKI mangelt es an Aktualität, da es diese Daten erst über mehrstufige Meldeprozesse übermittelt bekommt.

Zur Einschätzung der aktuellen Lage sind allerdings aktuelle Zahlen essentiell. Um das Gesundheitssystem vor einer Überbeanspruchung zu schützen, sind in erster Linie nicht die Infiziertenzahlen allein, sondern die Zahlen der Patienten und insbesondere Intensivpatienten im Krankenhaus sowie der Geheilten, die eingesetzten und verfügbaren Intensivbetten, Mitarbeiter/Beatmungsgeräte/Schutzausrüstung, Behandlungszeitraum, Altersgruppe der Behandelten, Erkrankungszeitpunkten relevant, jeweils auf Landkreis- oder Gemeindeebene. Diese Daten sind relativ unkritisch in Bezug auf den Datenschutz. Zur wissenschaftlichen Analyse wäre zudem eine systematische Erhebung von Alter, Vorerkrankungen, Behandlungsarten wesentlich. Zudem sollten Patienten (oder eine repräsentative Stichprobe) regelmäßig getestet werden, um Aussagen über die Immunisierung treffen zu können. Diese Daten sollten so weit es geht anonymisiert sein und könnten bei Datenschutzbedenken notfalls nur bei "on-site-Nutzung" an Wissenschaftler und Gastwissenschaftler des RKI weitergegeben werden.

What it does:

Eine zentrale Datenbank sammelt aus den internen Datenbanken der Labore und Krankenhäuser Daten, etwa zu Testergebnissen oder Bettenkapazitäten. Damit die dortigen Mitarbeiter nicht ein neues zusätzliches System bedienen und mehrfach dieselben Eingaben tätigen müssen, könnte die Datenbank durch Webservices direkt an die lokalen IT-Systeme angedockt werden. Hierdurch wären die Daten stets auf dem aktuellen Stand und müssten nicht mehrere Meldeketten durchlaufen. Der Öffentlichkeit (und damit auch sämtlichen Behörden) könnte durch eine Weboberfläche Zugang zu dem datenschutzrechtlich unbedenklichen Teil dieser Daten gegeben werden. Hier wären eine Downloadmöglichkeit der Daten sowie interative Dashboards denkbar. Für wissenschaftliche Zwecke wäre der Zugriff auf dem gesamten Datenbestand über Forschungsdatenzentren denkbar. Dennoch sollten die Daten soweit möglich anonymisiert werden.

How I built it

Ich kam leider zu spät zu diesem Wettbewerb, um mit einem Team daran zu arbeiten. In erster Linie würde es aber darum gehen, ein Problembewusstsein bei den relevanten Entscheidungsträgern zu erzeugen, und die behördlichen Zuständigkeiten für eine solche Datenbank zu klären. Um eine solche Datenbank zu verwirklichen, könnten ein Team aus technisch und medizinisch versierten Anforderungsmanagern sowie aus Programmierern (zB Datenbank- und PHP-Kenntnisse) und Systemadministratoren zusammengestellt werden.

Challenges I ran into

Accomplishments that I'm proud of

What I learned

What's next for Sammlung und Bereitstellung von Daten

Hopefully something!

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