Inspiration

Zuhausebleibenpolitiken müssen nicht universell sein. COVID-19 ist eine Krankheit, die etwas tödlich für die Fettleibigen, sehr Alten und schon Kranken ist. Zuhausebleibenpolitiken sind nur gut bei Ausrüstungs- und Medizinmangel bei oder nahe bei der Krankheitsspitze. Aber das kann erreicht werden, indem diese Anordnung eine viel gezieltere Bevölkerungsgruppe betrifft. Die Wirtschaft zu retten, bedeutet Leben, keinen Mord - sowohl für Nichtrisikogruppen, als auch für Risikogruppen.

What it does

  • Zuhausebleibenpolitiken nicht universell, sondern auf Risikogruppen gezielt
  • Beendung der Ausgangssperre und Einführung eines gezielteren Ansatzes
  • Freiwilliges soziales Abstandhalten für Risikogruppen
  • Nichtrisikogruppen führen ihr normales Leben mit zusätzlichen Hygiene- und Schutzmaßnahmen in Anwesenheit von Risikomenschen
  • Einführung von Grenzen in Supermärkten gegen Hamsterkäufe
  • Gutes Beispiel: in Taiwan bekommen die Menschen in Isolation Lebensmittel und andere Materialien geliefert und auch Hausbesuche, um ihr Wohlergehen zu prüfen
  • In Bulgarien kaufen die Senioren nur von 8:30 - 10:30. Alle anderen dürfen in diesem Zeitraum nicht einkaufen, sie kaufen dann davor oder danach.
  • Gruppen singender Kinder oder andere Künstler vor Altenheim-Balkonen / Krankenhaus
  • Cluster-Bildung als Alternative voller Isolation: Warum nicht jedem Bürger gestatten, mit sagen wir 5 ausgewählten Haushalten ungeschützten Kontakt pflegen zu dürfen. Aber dann nur mit diesen 5. Sollte sich mal einer aus dem Cluster infizieren, erwischt es max. 5 andere Haushalte und dann bricht die Infektionskette ab. Der Vorteil: Eltern mit Kindern können sich, ohne sich ängstlich umsehen zu müssen, treffen und die Kinder miteinander spielen lassen. Man kann sich zum Grillen treffen und sogar kleinere Partys feiern. Man kann sich gegenseitig per Handschlag oder per Umarmung begrüßen...eben das volle Programm menschlicher sozialer Bedürfnisse abdecken, ohne deswegen eine unkontrollierte Verbreitung zu riskieren. Leider wäre diese Variante aber wohl schwer (Polizeilich) zu kontrollieren
  • Wenn Restaurants und Bars ausschließlich Gäste mit vorheriger Reservierung zulassen, könnten sie doch theoretisch auch eine Höchstgästezahl einhalten und alle weit genug auseinandersetzen. Das lastet bestimmt nicht zu 100 % aus, bringt ihnen aber mehr Einnahmen als aktuell. Wenn die Bedienung Mundschutz trägt und der Gästebereich vor einem neuen Gast (sicherheitshalber) desinfiziert wird, sollten doch auch Risikogruppen mal wieder Essen gehen können oder ein Glas Wein trinken.
  • Eine happy hour nur für Risikoleute mit extra strengen Hygienemaßnahmen
  • Auch bei Tierparks, Friseuren usw. würde ich mir Vorreservierung in der aktuellen Zeit wünschen. Ich packe doch nicht die Familie ein, fahre in eine andere Stadt bei glühendem Sonnenschein nur um dann am Eingang evtl. in einer Schlange zu warten, bis genug Plätze im Tierpark frei sind. Da müßte schon etwas Planbarkeit her (P_Josinger)
  • Auch was google schon immer etwas gemacht hat, könnte man jetzt penibler machen: die aktuelle Auslastung eines Ladens im Internet sichtbar machen z.B. durch regelmäßig fotografierte Einkaufswagenunterstände, wo man gleich sieht, ob gerade nur noch 2 Wagen dastehen oder 30.
  • durch Vorbilder - Persönlichkeiten der Stadt Jena - diese Verhaltensregeln verfestigen (Werbekampagne)
  • das Thema in Schulen und Kitas tragen. --> Eigene Projekte, bei denen die Schüler, Kinder sich unter pädag. Begleitung mit dem Thema auseinandersetzen --> Bilder malen, eig. Plakate erstellen, ...
  • Eine kostenlose Seite in der Zeitung mit Hilfsanboten in Jena https://www.selbsthilfe-in-jena.de/de/ikos-jena.html https://www.buergerstiftung-jena.de/freiwilligenagentur.html
  • Ein kleines eig. Heft für jd. Haushalt mit Verhaltensregeln, HIlfsangeboten vor Ort...mgl. Anbietern von Stoffmasken. ...Angebote/Adressen/Ansprechpartner innerhalb der Stadt Jena in dem Heft. Broschüre, die alle erreicht
  • Es gibt ja diese statitsische Auswertung / Kurve, wie schnell sich das Virus bei unkontrollierter Verbreitung verbreiten würde, wie viele Infizierte mit schwerer Symptomatik dabei zu erwarten sind und dieser Kurve wird dann als gerade Linie die Kapazität unserer Krankenhausbetten gegenübergestellt. Mich würde mal interessieren, wie viele Infizierte mit schwerer Symptomatik zu erwarten wären, wenn man diese Statistik nur mit den Nichtrisiko-Menschen macht! Das sagt uns dann, wie viele Betten wir bei UNKONTROLLIERTER Ausbreitung unter Nichtrisikomenschen für diese Gruppe vorhalten müssten. Ich vermute stark, dass das eine realisierbare Bettenzahl gibt. Solange die Risikogruppe währende dieser Phase der Herdenimmunisierung weitgehend auf Distanz bleibt, werden auch keine/kaum zusätzliche Betten benötigt. Man kann dann eine Bettenzahl festlegen, die wir für Nichtrisiko-Menschen vorhalten wollen. Dann macht man die Ausbreitungsstatistik bei unkontrollierter Ausbreitung mit Nichtrisiko-Menschen und wenn dabei ein höherer Bedarf als die festgelegte Bettenzahl entsteht, grenzt man die Gruppe der Nichtrisiko-Menschen nochmal etwas ein und macht die Statistik nochmal. sollte man doch iterativ die Nichtrisikogruppe gut abgrenzen können (P_Josinger)
  • Eine Übersicht, wann der öffentl. Nahverkehr besonders stark frequentiert ist

How I built it

Challenges I ran into

Soziale Teilhabe von Risikogruppen sichern trotz ihrem sozialen Abstandhalten

Accomplishments that I'm proud of

What I learned

What's next for Risikogruppen Besser Unterstützen

Konkrete Maßnahmen diskutieren, eventuell einsetzen und noch nicht vorhandene Angebote erstellen und verteilen

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