## Inspiration

Für viele Menschen (Jung und Alt) sind Kneipen, Bars und Restaurants gesellschaftliche und gesellige Anlaufstelle (in ihrem Bezirk), wo man sich in entspannter Atmosphäre austauschen kann. Diese Gaststätten prägen die Viertel einer Stadt und sind wichtiger Bestandteil. Aufgrund der Corona-Krise und daraus resultierenden Regelungen (bspw. sind in einigen Gebieten Gaststätten per amtlicher Verfügung bereits temporär geschlossen) verzeichnen Gastwirte derzeit erhebliche Umsatzeinbußen. Laut Dehoga belaufen sich diese Einbußen bei etwa 78% Prozent (Quelle: Dehoga) und daher haben viele Betreiber Existenzängste. Insgesamt sind potenziell 165.044 Gaststättengewerbe von der Corona-Krise betroffen. Der kulturelle Einfluss auf Städte und Gemeinden ist in Zahlen nicht zu beziffern.

## What it does

Mit unserer Lösung wollen wir Stammkunden/Kunden dazu bewegen, ihre Bar/Kneipe retten und so dazu beizutragen, dass ihre Bar/Kneipe/Restaurant als sozialer und geselliger Treffpunkte erhalten bleibt. Zudem möchten wir dem Barbesitzer die Möglichkeit geben, mit dem Kunden interagieren zu können und den Kunden zu zeigen, wie es ihm/der Bar während der Krise geht. Wir schaffen mittels Link zudem die Möglichkeit, dass der Kunde bzw. derjenige, der spendet, über seine gute Tat (die Spende) zu sprechen und somit Awareness für die Rettung von Gaststätten zu schaffen. Diese Art von Interaktion und Rückkopplung mit Social Media haben wir bei bestehenden Lösungen nicht finden können.

## How we built it

Technik:

Wir haben uns für den Code-Generator JHipster entschieden um schnell eine funktionierende Single Page Anwendung zu erstellen, auf deren Frontend- und Backend-Entwickler parallel zueinander entwickeln können. Im Backend setzen wir auf Spring Boot, der über eine im OpenAPI-Standard dokumentierte Schnittstelle von einem Angular 9 Frontend angesprochen wird. Um regelmäßige Integrationen und schnelles Feedback zu erhalten, setzten wir eine Continuous Deployment Pipeline auf, die den Code nach jeder Änderung automatisch kompiliert, testet, in ein Docker Container Image verpackt und innerhalb von 6 Minuten auf unsere Produktionsumgebung in der Amazon AWS Cloud ausbringt. Die Anwendung ist unter einer für das Projekt registrierten Domain www.savethe.pub zu erreichen, wird nach Stand der Technik verschlüsselt und funktioniert gleichermaßen auf PCs wie Smartphones. Die Gastro-Betriebe können sog. Deep Links an ihre Kunden weitergeben, so dass diese direkt auf der Seite des Betriebs landen und diesen wiederum einfach an Bekannte über Social Media weitergeben können.

Organisation:

Zwecks Organisation haben wir uns an Scrum orientiert und haben uns in PO/PO-Tandem, Scrum Master sowie Dev-Team aufgegliedert. Zur Visualisierung haben wir ein Trello-Board sowie Google docs verwendet. Der Code wurde über GitHub ausgetauscht.

## Challenges we ran into

  • Unsere ursprüngliche Idee war es, eine Spenden-/Gutscheinplattform aufzubauen - für jedes virtuelle Bier, das getrunken wird, sollte ein Teil des Geldes gespendet werden und der Rest in Form eines Gutscheins eingelöst werden können. Im Verlauf des Hackathons haben sich folgende Herausforderungen aufgezeigt:
  • Derzeit gibt es diverse Seiten, die bereits den Gutscheingedanken aufgreifen oder Crowdfunding → hierdurch hat sich die Frage gestellt, welchen USP unsere Idee hätte.
  • Bei der Entwicklung unserer Idee haben sich rechtliche Fragestellungen bzgl. Spenden/Versteuerung, Geldwäsche sowie zum Zahlungsprozess gestellt.
  • Auf Basis der identifizierten Herausforderungen haben wir beschlossen, unsere Idee zu ändern
  • Wir sehen uns als zentrale Anlaufstelle für Gastwirte und als “Connector” zu bestehenden Initiativen auf Crowdfunding Seite.

## Accomplishments that we're proud of

  • Unsere Zusammenarbeit und Kommunikation innerhalb des Teams - wir weisen eine sehr harmonische und konstruktive Zusammenarbeit auf obwohl wir uns zuvor nicht kannten
  • Wir sind stolz darauf, dass wir innerhalb desselben Tages unsere Idee so ändern konnten, dass wir nun bestehende Lücken adressieren, aber trotzdem den Kerngedanken unserer Idee erhalten konnten (ein virtuelles Bier trinken und eine Interaktion mit dem Barbesitzer schaffen)
  • Als Team haben wir uns auf einen MVP unseres Produkts geeinigt und konnten so fokussiert an die Bearbeitung des Problems rangehen.
  • Unser MVP :-)

## What we learned

Eine klare Definition der Problemstellung als erster Schritt hilft bei der Diskussion, wie das Produkt am Ende aussehen kann

Während der Diskussion: Rückbesinnung auf Problemstellung und auf das, was der Nutzer benötigt

Zudem haben wir gelernt, wie man innerhalb kürzester Zeit eine Webanwendung entwickelt und in der Cloud bereitstellt.

## What's next for Rette deine Lieblingskneipe – Trink ein virtuelles Bier

  • AR-Filter um ‘rich content’ für die sozialen Netzwerke zu schaffen.
  • Weitere Gamification-Konzepte (Statistik, Ziele visualisieren etc) aufgreifen, um Personen spielerisch dazu zu animieren zu spenden
  • Möglichkeiten schaffen, um eine stärkere Interaktion zw. Kunde - Gastwirt zu schaffen
  • Suche nach Kooperationspartnern, um das Konzept weiter zu entwickeln
  • Test mit Zielgruppen
  • Möglichkeiten schaffen, um auch Gastwirten, die nicht technologieaffin sind, Zugang zu unserem Angebot zu verschaffen
  • Dieses Konzept könnte auch genutzt werden, um generell Personen zu motivieren, für eine gute Sache zu spenden

bitte beim Testen der App in den Entwicklermodus (F12) des Browsers gehen und die Auflösung auf Mobile setzen!

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