reflektiertepraktiker

Gedanken zum Reflexionsdefizit bei der Digitalisierung unserer Bildungslandschaft und Vorschläge zur Behebung aus Anlass des hackathon #wirfürschule (08.-12.06.2020)

von Michael Storch, Ina Samel, Kai-Thorsten Buchele und Eva Lettermann

Bedenken first - Digitalisierung second

Kennen Sie 8kun, die Plattform, auf der sich die Attentäter von Christchurch und Halle mutmaßlich radikalisierten? Ihre Schüler*innen vielleicht schon, weil sie ‚im Internet leben‘. Im besten Fall haben Ihre Schüler*innen von derartigen Seiten gehört, bevor ein/e peer die Rolle als gatekeeper in den dunklen (und hellen) Ecken des Internets übernimmt. Es ist nur ein Beispiel von vielen, das ein mangelndes Problembewusstsein für die sozial-kulturellen Folgen der digitalen Disruption und der daraus entstandenen ‘Internet-Kultur’ anzeigen soll. Die KMK veröffentlichte 2016 einen ganzen Katalog von Kompetenzen, die LuL beherrschen sollen. Dazu zählten die Verfasser*innen auch die Fähigkeit “die Bedeutung von Medien und Digitalisierung in der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler zu erkennen, um darauf aufbauend medienerzieherisch wirksame Konzepte zu entwickeln und den Erwerb von Kompetenzen für den Umgang mit digitalen Medien didaktisch reflektiert und aufbereitet zu unterstützen.”

Wir sehen hier - sowohl (bilundungs-)politisch als auch pädagogisch - einen immensen Handlungsbedarf, der sich auf folgende Forderung zuspitzen lässt: Wir brauchen einen gehaltvollen, normativen, vielleicht gar überprüfbaren Konsens über ‘Medienreflexionskompetenz’ bei SuS und LuL, der auf allen Ebenen des Bildungssystem institutionalisiert werden sollte. Ob als eigenes Fach oder als Modul in Schule und Universität ist dabei sekundär. Realisierbar sind niedrigschwellige Mikrofortbildungen, Barcamps und schulinterne Lehrerfortbildungen mit klarem Praxisbezug. Wichtig erscheint uns, dass die allgegenwärtige Kompetenzforderung - als Ineinander von Wissen, Können, Können und Bewerten - auf die Kultur der Digitalität ausgeweitet wird. Dazu leisten wir einen Beitrag.

Es kann nicht mehr allein darum gehen, wie in Schule und Lehrer*innenausbildung einzelne tools oder infrastrukturell-technische settings implementiert werden können, sondern auch darum, wie Lernen künftig unter den Bedingungen der digitalen Transformation wirksam gestaltet werden kann. Wir Lehrer*innen und Ausbilder*innen müssen die Kontrolle behalten und die Frage nach der Technik und der Sinnhaftigkeit ihres Einsatzes im Unterricht immer wieder stellen. Die Diskussion über Bildung und Digitalität ist also prinzipieller zu führen, als es bisher geschieht, und dabei darf nicht die technisch-anwendungsorientierte Perspektive allein maßgebend sein. Schlechter Unterricht wird durch die Nutzung digitaler Medien nicht gut. Guter Unterricht kann durch die reflektierte Nutzung digitaler Medien noch besser werden.

Auf dem Weg zu einer Definition von Medienreflexionskompetenz

Wir leisten uns schulische Programme zur Suchtprävention bei Jugendlichen, genießen aber selbst gerne ein Glas Wein, wissend um die Suchtpotentiale wie um die erheiternde und stressabbauende Wirkung des Alkohols - warum reformulieren wir dieses verantwortungsbewusste Balancement nicht auch als Bildungsziel in Sachen Digitalität? Unter ‘Medienreflexionskompetenz’ wird annäherungsweise ein problembewusstes, mündiges, distanziertes und verantwortungsvolles Verhältnis zu allen kursierenden soziokulturellen Praktiken des Mediengebrauchs sowie zu ihren gesellschaftlichen und psychologischen Konsequenzen verstanden. MRK gibt Orientierung innerhalb der Kulturen des Digitalen und bildet die Grundlage für ein selbstbestimmtes, sozial verantwortliches Handeln in der Einen Welt. (Informations-)technisches Verständnis ist für MRK hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich, denn es geht um die Bewertung der digitalen Disruption in der Sphäre des Analogen und Zwischenmenschlichen. Was ein Algorithmus mit dem Menschen macht, kann ohne Quelltext und Kenntnis einer Programmiersprache erfahren, diskutiert und reflektiert werden. MRK meint also nicht eine adäquate, zielführende Nutzung von Medien (‘wie kann ich Photoshop nutzen, um ein Bild nach meinen ästhetischen Vorstellungen zu verbessern?’), vielmehr geht es um Rückkopplungseffekte in Sachen Enkulturation, Sozialisierung und Subjektivierung, mit der gerade Jugendliche zur Zeit alleine gelassen werden (‘wenn alle meine Freunde Photoshop nutzen, um ihre Bilder zu verschönern, muss ich das auch machen und welche Folgen kann dies langfristig haben?’).

Wir gehen bei der Konturierung von MRK erstens davon aus, dass digitale Medien niemals eine neutrale Weise des Umgangs mit Welt, Daten und Subjekten sein können, sondern dass sie Nutzer*innen ihre Eigenlogik ‘aufdrücken’. Medien sind also immer - mit McLuhans Topos der Medientheorie - selbst die Botschaft. Daher “[ist] die soziokulturelle Seite, die sich im Netz und seinen Nutzerinnen manifestiert, immer präsent, ob man sie wahrnimmt oder nicht” (Martin Lindner) - auch sie muss also durch Bildungsprozesse eingeholt werden. Außerdem gehen wir zweitens davon aus, dass technisch-medialer Fortschritt moralisch ambivalent - und insofern nur mit Vorsicht zu genießen - ist: Eine Kommunikationsplattform wie Facebook etwa kann sowohl zur Koordination von basisdemokratisch-freiheitlichen Protestformen als auch zum doxing und cybermobbing benutzt werden. Über beides müssen LuL mit SuS reden (können). Wir gehen drittens davon aus, dass Digitalität unvorhergesehene und problematische Konsequenzen im Bereich des sozialen Miteinanders zur Folge hat, ohne in einen nostalgischen Pessimismus zu verfallen. Wieso kommt es zu Effekten sozialer Tribalisierung und zu hatespeech, wenn potentiell alle mit allen auf einer Plattform wie Twitter gleichberechtigt kommunizieren können? Viertens perspektivieren wir die Sphäre des Digitalen nicht als Objekt, dem wir uns in freier Entscheidung zu- und abwenden können, sondern - versuchsweise - auch als Subjekt, das permanent Handlungsappelle an seine user formuliert. Unser Verhältnis zur Sphäre des Digitalen ist eben gerade keine neutrale Wechselwirkung. Die Eingabe personenbezogener Daten, das Bestätigen von ABGs, das öffentliche Kuratieren von Momentaufnahmen der eigenen Biographie, die neoliberale Marktförmigkeit digitaler Liebe (Eva Illouz) - bei all diesen Aspekten und weiteren drängt sich die Frage nach dem freien Willen des digitalen Subjekts mit Vehemenz auf.

Lehrer*innen als gatekeeper des Digitalen

Das digitale Zeitalter hat die analogen gatekeeper regelrecht weggefegt. Besonders dramatisch betrifft dies die printförmigen Qualitätsmedien. Sie werden heute in Kreisen, die für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung leicht zur Gefahr werden können, gerne als “Lügenpresse” diffamiert. Grotesk-brutale Figuren wie Anders Breivik haben sich nachweislich im Internet radikalisiert, und zwar nicht durch ‘Ballerspiele’, sondern durch die tiefgreifenden Effekte auf menschliche Subjektivität, die ein ungebremstes Wabern durch die selbstgewählte, von ‘Störungen’ rein gehaltene ‘Filterblase’ zur Folge hat. ‘Filterblasen’ müssen durch LuL konsequent angestochen werden. Dies geschieht z.B. durch die gemeinsame Reflexion mit SuS, warum die ‘Filterblase’ zur Generalmetapher für die digitalen Kommunikationsbedingungen unserer Zeit werden konnte und was damit überhaupt gemeint ist. Weitere Begriffe sowie ikonographische Figuren und Symbole digitaler (Sub-)Kultur sind in diesem Zuge didaktisch zu reflektieren und (sowohl für die Schule als auch für die Lehrer*innen-Ausbildung) aufzubereiten: ‘alternative Fakten’, ‘postfaktisches Zeitalter’, ‘Disruption’, ‘(digitaler) Populismus’, ‘fake news’, ‘Troll’, ‘whistleblower’, ‘Meme(-ification)’, ‘shitstorm’ etc.

Hier müssen LuL aktiv werden (können) und ihre Verantwortung als gatekeeper digitaler Kulturen und Multplikator*innen mit Vorbildcharakter bewusst annehmen. LuL stehen nicht ‘begleitend’ am Rand des Geschehens und überlassen der (Digital-)Industrie das Feld der Bildung, sondern agieren als digitalkompetente Autorität auf der Höhe der Zeit. Sie müssen einordnen, vernetzen, formatieren, kontextualisieren, historisieren, theoretisieren, provozieren und zum Nachdenken über Kulturen des Digitalen anregen (können). Sie müssen - mit anderen Worten - die Ordnung des digitalen Diskurses kennen und beherrschen. Dabei sollten sie den Verlangsamungs- und Schonraum Schule effektiv und kontrolliert nutzen, um - diese abgenutzte Rhetorik sei hier einmalig gestattet - ‘Schüler fit für das 21. Jahrhundert zu machen’. Wer selbst regelmäßig Sport treibt, der weiß aber, dass körperliche Fitness nur das Resultat von Anstrengung und wiederholter Übung sein kann. Dies ist nicht zuletzt eine Frage von (Bildungs-)Gerechtigkeit: Man darf soziale Unterschiede nicht noch verstärken, indem man SuS aus den sog. bildungsfernen Schichten einfach den digitalen Medien und den hinter ihnen stehenden profitorientierten Konzernen überlässt. Wir befürchten: Der flipped classroom konterkariert die Chancen für sozialen Aufstieg. Weder verstehen sich Selbstmanagement und Konzentrationsfähigkeit von selbst, noch können diese Fähigkeiten von Algorithmen gelehrt werden.

Das Wissen von Lehrer*innen und von Politiker*innen in Bezug auf digitale Medien ist häufig imitativ und geradezu naiv. Sie nutzen eine App/Plattform oder setzen sie ein, weil es andere eben auch so machen und weil man ja ‘mit der Zeit gehen muss’ etc. Über derartige - soziologisch-anthropologisch höchst aufschlussreichen - Effekte und Begleiterscheinungen der Mediennutzung (z.B. Imitationsverhalten, fear of missing out) und ihre Auswirkungen auf die Sphäre des Analogen muss intensiv nachgedacht werden. Warum nicht mit der Frage nach der Selbstinszenierung unserer Politiker*innen auf Instagram sowie ihren Folgewirkungen für politische Kommunikation und Inhalte anfangen? SuS haben dazu definitiv eine Meinung, ja, sie müssen für derartige Reflexionsprozesse nicht einmal umständlich motiviert werden.

Corona hat digitale Medien aus der Nische geholt und sie einem Praxistest unterzogen, der für die - zumeist ungeordnete - Flut an Apps, Programmen und Plattformen nicht immer positiv ausgegangen ist. Wir alle haben derartige “Tool-Olympiaden” (Ina Samel) mutmaßlich hinter uns oder sie selbst gar initiiert. Wer hier aufmerksam war trotz der Flut an Spielereien und Kindereien, die ohne schlechtes Gewissen aussortiert werden können, der vermutet nicht ohne Grund: schulische Mediennutzung scheint die Entlastungsneigungen auf der Seite der LuL zu verstärken, ganz nach dem Motto: Ich mache ein Erklärvideo und schon wissen meine SuS um die Bedeutung von, sagen wir, Goethes Lyrik. Außerdem steht zu befürchten, dass die unreflektierte gamification des Unterrichts einen Rückfall in die Methoden des klassischen Konditionierens bedeutet.

Außerdem beobachten wir, dass sich einige LuL komplett abschotten und die reflektierte Auseinandersetzung mit digitalen Medien programmatisch verweigern. Hier müssen niedrigschwellige Angebote ansetzen. Kein*e Lehrer*in muss beispielsweise bei Instagram angemeldet sein, aber jede*r Lehrer*in sollte im Bild über die Kommunikationsdynamik und über das Geschäftsmodell derartiger Plattformen sein. Es gibt ein kompetenzgestütztes Hierarchiegefälle zwischen den älteren digital immigrants (Simanowski) und den jüngeren digital natives, die vermeintlich sowieso schon alles können. Immerhin hat die ältere Generation der digital immigrants den Vorteil, dass sie schon mediale Revolutionen vor der digitalen miterlebt, vielleicht gar reflektiert hat. Unter dieser Perspektive ist die Expertise von älteren LuL und ihren Erfahrungen mit Mediennutzung ausdrücklich gefragt. Wer als Lehrer*in Angst entwickeln sollte, durch einen Algorithmus oder durch eine KI ersetzt zu werden, der sollte diese Frage mit SuS diskutieren - um sich durch diesen Impuls und seine Moderierung gerade nicht ersetzbar zu machen.

Selbstverständlich gibt es bereits best practice-Beispiele, in denen LuL bereits motivierende und digitale Lernumgebungen zielführend einsetzen. Wie aber das Optimum zwischen den Alternativen einer Technikfetischisierung einerseits und einem konservativem Pathos der Distanz andererseits innerhalb des rasanten digitalen Transformationsprozesses zu erreichen ist, erscheint uns als bislang ungelöste Frage. Sie muss einerseits prinzipiell und normativ formuliert werden, andererseits muss sie praxisnahe Anhaltspunkte und Hilfestellungen für gelingenden Distanzunterricht vermitteln. Die Bedienung der zahlreichen Apps ist für Lernende und Lehrende eine Herausforderung.

Für eine Verknüpfung von analog und digital

Ein Weg, um zwischen dystopischer Vermiesung und naivem Enthusiasmus in Sachen Digitalität zu vermitteln, bietet die historische Betrachtungsweise von Medien. Buchdruck, Radio, Fernsehen – alle ‘neuen’ Medien haben zur Zeit ihrer Einführung und Durchsetzung nachhaltige, gut dokumentierte Effekte ausgelöst. Armin Nassehi konnte in seinem Buch Muster zeigen, dass moderne Gesellschaft und Digitalität letztlich synonym sind: Die Komplexität der modernen Gesellschaft bedarf der regelgeleiteten Entbergung ihrer funktionalen Mechanismen und latenten Regelmäßigkeiten zum Zweck bewusster Gestaltung. Wenn aber Digitalität nichts vollkommen Neues ist und jeder schon immer mit Medien zu tun hatte, dann kann man vielleicht an den ‘alten’ Medien ermessen, erfahrbar machen oder zumindest erahnen, was Digitalisierung bedeuten könnte - in sozialer, politischer, ästhetischer, psychologischer und kommunikativer Hinsicht.

Ein Beispiel: Wie sollen SuS digitale Nachrichtenkompetenz ausbilden und fake news erkennen? Sollen hier extra ausgebildete Medienpädagog*innen einbestellt werden? Wer bringt SuS auf welche Weise das immer wieder eingeforderte ‘kritische Denken’ bei? Der Geschichtsunterricht kennt und vermittelt Quellenkritik bereits anhand analoger Medien. ‘Perspektivgebundenheit’ kann letztlich an jedem beliebigen ästhetischen Artefakt und an beliebigen historischen Kontexten erarbeitet und erkannt werden. Fertigkeiten in Sachen Analyse und Interpretation literarischer Texte sind transmedial einsetzbar. Warum nicht auf digitale Medien ausweiten, was schon ausreichend an analogen Medien didaktisch reflektiert und praktisch erprobt ist? Wer aus der Schule den Begriff der Propaganda kennt, der wird - so unsere pädagogische Intuition - zumindest ein wenig Skepsis gegenüber der Aktivität populistischer Politiker in den sozialen Netzwerken aufbringen können. Der Begriff der Propaganda kann zum Beispiel anhand von Zuckerbergs Manifest 'Building Global Community' (2017) exemplarisch besprochen werden. Digitalität und Medien müssen nicht nur als Mittel, sondern auch als Gegenstand Eingang in die Lehrpläne finden. Dies kann auch konventionell und textförmig geschehen.

Lernziele für Schüler*innen und Lehrer*innen

Man muss also nicht alle Lehrpläne neu gestalten, sondern nur Updates an bestimmten Stellen überlegt implementieren. Ein Subjekt mit Medienreflexionskompetenz ...

  • erkennt die Werthaftigkeit des Datenschutzes und der Schutzbedürftigkeit des Privaten;
  • erkennt Abhängigkeits- und Suchteffekte von Computerspielen und sozialen Medien;
  • Beherrscht adäquate Fertigkeiten der Textproduktion und -rezeption in der Sphäre des Digitalen und des Analogen, - sodass von ‘langsam’ auf ‘schnell’ bewusst umgeschalten werden kann (auch hinsichtlich der Aufmerksamkeitsökonomie);
  • kennt und hinterfragt Techniken der Vermessung und Datafizierung des Subjekts;
  • weiß, dass das Internet ‘nie vergisst’;
  • hat redaktionelle Kompetenzen erworben, um potentiell manipulative Meldungen im Internet adäquat verarbeiten und einordnen zu können;
  • weiß um den Konstruktionscharakter des Medialen;
  • usw.

Weiterlesen

Da die von uns aufgeworfenen Fragen und Denkanstöße nur in soziologisch-philosophischer Distanzhaltung, d.h. jenseits des Digitalen, erfasst und reflektiert werden können, sollen hier noch einige einschlägige Titel zum Thema Bildung und Digitalität genannt werden.

Allert, Heidrun / Asmussen, Michael / Richter, Christoph: Digitalität und Selbst. Interdisziplinäre Perspektiven auf Subjektivierungs- und Bildungsprozesse. Bielefeld / Transcript 2017. Baacke, Dieter: Medienpädagogik. Berlin, New York / De Gruyter 2007. Becker, Konrad / Stalder, Felix (Hg.): Deep Search. Politik des Suchens jenseits von Google. Innsbruck / Studien-Verlag 2009. Betancourt, Michael: Kritik des digitalen Kapitalismus. Darmstadt / WBG 2018. Carr, Nicholas G.: Wer bin ich, wenn ich online bin … und was macht mein Gehirn solange? Wie das Internet unser Denken verändert. München / Blessing [3]2010. Christians, Heiko: Wilhelm Meisters Erbe. Deutsche Bildungsidee und globale Digitalisierung. Eine Inventur. Köln u.a. / Böhlau 2020. Christians, Heiko / Bickenbach, Matthias / Wegmann, Nikolaus (Hg.): Historisches Wörterbuch des Mediengebrauchs. Köln u.a. / Böhlau 2015. Dräger, Jörg / Müller-Eiselt, Ralph: Die digitale Bildungsrevolution. Der radikale Wandel des Lernens und wie wir ihn gestalten können. München / Deutsche Verlags-Anstalt [3]2017. Fröhlich, Gerrit (Hg.): Medienbasierte Selbsttechnologien 1800, 1900, 2000. Vom narrativen Tagebuch zur digitalen Selbstvermessung. Bielefeld / Transcript 2018. Grimm, Petra / Keber, Tobias O. / Zöllner, Oliver: Digitale Ethik. Leben in vernetzten Welten. Stuttgart / Reclam 2019. Hartmann, Werner / Hundertpfund, Alois: Digitale Kompetenz. Was die Schule dazu beitragen kann. Bern / hep 2015. Helmes, Günter / Köster, Werner (Hg.): Texte zur Medientheorie. Stuttgart / Reclam 2002. Hischer, Horst: Mathematik – Medien – Bildung. Medialitätsbewusstsein als Bildungsziel: Theorie und Beispiele. Wiesbaden / Springer 2016. Jörissen, Benjamin / Marotzki, Winfried: Medienbildung – eine Einführung. Theorie – Methoden – Analysen. Bad Heilbrunn / Klinkhardt 2009. Lankau, Ralf: Kein Mensch lernt digital. Über den sinnvollen Einsatz neuer Medien im Unterricht. Weinheim, Basel / Beltz 2017. Mau, Steffen: Das metrische Wir. Über die Quantifizierung des Sozialen. Berlin / Suhrkamp 2017. Moser, Heinz: Einführung in die Medienpädagogik. Aufwachsen im digitalen Zeitalter. Wiesbaden / Springer [6]2019. Nassehi, Armin: Muster. Theorie der digitalen Gesellschaft. München / C.H. Beck 2019. Niehaus, Michael: Was ist ein Format? Hannover / Wehrhahn 2018. Nussbaum, Martha Craven: Nicht für den Profit. Warum Demokratie Bildung braucht. Mühlheim a.d. Ruhr / Tibia [2]2016. Reckwitz, Andreas: Die Gesellschaft der Singularitäten. Zum Strukturwandel der Moderne. Berlin / Suhrkamp [2]2019. Rössler, Beate: Der Wert des Privaten. Frankfurt am Main / Suhrkamp 2001. Schirrmacher, Frank (Hg.): Technologischer Totalitarismus. Eine Debatte. Berlin / Suhrkamp 2015. Simanowski, Roberto: Stumme Medien. Vom Verschwinden der Computer in Bildung und Gesellschaft. Berlin / Matthes & Seitz 2018. Wolf, Maryanne: Schnelles Lesen, langsames Lesen. Warum wir das Bücherlesen nicht verlernen dürfen. München / Penguin 2019.

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