Problembeschreibung: Aufgaben in der Schule sind zu theoretisch, dadurch unmotivierend. Das führt zu demotivierten Schüler*innen, was es für Lehrer*innen und Eltern schwer macht, die Kinder beim Lernen zu unterstützen.

Lösungsbeschreibung: Die Idee ist es, Schüler*innen in Projektteams reale, praktische Probleme lösen zu lassen, die dann auch Anwendung finden. Diese Probleme werden von Auftraggebern benannt, die derzeit keine Ressourcen dafür verfügbar haben, oder aber ganz neue Impulse zu einem Thema erhalten wollen. Dabei erwerben die Kinder unterschiedlichste Kompetenzen, von Fachwissen, über Teamfähigkeit hin zu verschiedensten Tools und Methoden. Darüber Hinaus erleben sie in der Zusammenarbeit in Teams Diversität in Form unterschiedlicher Erfahrungen, Perspektiven, und Interessen als Gewinn. Auftraggeber können Organisationen jeglicher Art sein, beispielsweise Firmen, soziale Einrichtungen, oder Vereine. Diese profitieren davon, dass sie ohne große Investitionen Lösungen und neue Impulse bekommen, und gleichzeitig einer gesellschaftlichen Verantwortung nachkommen. Ein solches Format ermöglicht es auch Eltern und anderen Freiwilligen flexibel, ohne sich für feste Zeiten oder lange Dauern zu verpflichten, Gruppen von Kindern zu unterstützen. Dies wirkt sozialer Ungleichheit entgegen. Beispiele für solche Probleme sind organisatorische Probleme wie Planung und Transparenz von Homeoffice, künstlerisch-kreative Aufgaben wie zum Beispiel Gestaltung öffentlicher Räume, Organisation von Wohltätigkeits- oder Sportveranstaltungen, Gesellschaftliche und soziale Themen, wie zum Beispiel ein Konzept für ein Helfernetzwerk für eine soziale Einrichtung. Ebenso ist es vorstellbar insbesondere auch älteren Schülern Aufgaben zu übergeben, die sonst von Fachkräften gemacht werden würden, wie zum Beispiel kleine Programmieraufgaben, Entwürfe für neue Produkte, Vorbereiten von Ausstellungen oder Ähnliches.

Was ist Euer Lösungsansatz? Der Lösungsansatz ist es mittels eines Internetportals praktische Probleme, die irgendwo gelöst werden sollen, an Projektteams aus Schüler*innen zu vermitteln.

Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Lösungen zu entwickeln, die dann auch Anwendung finden ist motivierend, viele kleine Probleme bleiben in Organisationen liegen, und viele Menschen wollen helfen

Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? Die ganze Gesellschaft kann hier profitieren, da sich jede*r einbringen kann, und an verschiedenen Stellen kleine Mehrwerte geschaffen werden.

Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Homeschooling kann mit spannenderen Inhalten gefüllt werden, soziale Ungleichheit wird ausgeglichen, da die Kinder in Teams sind, und als Team sich gegenseitig unterstützen, und Unterstützung von außen bekommen.

Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Kinder bekommen eine praxisnähere Ausbildung, und erweben Kompetenzen, die im Alltag hilfreich sind. Bildung wird zur gemeinsamen Aufgabe der Gesellschaft

Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Die Erprobung kann sehr einfach starten, der kritische Punkt wird sein, ob / wann man sich auf das Konzept so verlassen kann, dass es ein fester Teil des Bildunssystems ist

Vorgehen und Fortschritt: Wir haben erst in Conceptboard Ideen entwickelt und diskutiert, und schließlich diese in ein Konzeptpapier zusammengeschrieben.

Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Aus der unglaublich positiven Erfahrung einer Projektarbeit in den ersten beiden Lockdown Wochen heraus, in denen die Kinder ein Hörspiel machen sollten, und dabei weitgehend selbständig gelernt haben, verschiedene Kollaborationstools und Methoden zu nutzen.

Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Gespräche mit Lehrerinnen und möglichen Auftraggebern

Wie könnte die kleinste nutzbare Version Eurer Lösung aussehen? Eine Projektwoche, in der aktuelle Probleme von Organisationen gelöst werden (Beispiele: Wie kann ein Handarbeitsverein seine Erzeugnisse verkaufen ohne sich mit Internetportalen auskennen zu müsssen? Entwicklung eines online Tools, mit dem eine Abteilung organisieren kann, wer wann im Büro vs. im Home Office ist; Entwicklung eines Tools zur Organisation von Nachbarschaftshilfen, oder Wie kann verhindert werden, dass in Firmenkühlschränken immer Lebensmittel verderben?)

Nächste Schritte: Wir führen Gespräche mit der Schule, ob die Erprobung möglich ist.

Wie testet ihr Eure Annahmen? Wir wollen es ausprobieren, und hoffen eine*n Studierenden zu finden, der das Projekt wissenschaftlich begleitet. Alle anderen benötigten Helfer haben wir, wir werden dann sehen, ob die Schüler*innen so begeistert sind wie wir denken.

Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Erprobung in kleinem Rahmen

Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? Für den ersten Schritt eigentlich nur die Bereitschaft der Schule, und vielleicht eine*n Studierende*n.

Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? Wir würden als Auftraggeber und / oder Expertin sowie Schüler*innen teilnehmen.

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