Quarantänehelfer

Es gibt immer mehr Infizierte Mitbürger, die sich in Quarantäne begeben müssen. Die Gesundheitsämter befinden sich mit dem täglichen Abruf der Gesundheitsdaten (Ist-Situation des Infizierten, aktuelles befinden und Symptome, mWn. telefonisch) am Rande ihrer Leistungskapazität.

Dabei ist eine strukturierte Kommunikation zwischen Gesundheitsämtern und den betroffenen PatientInnen wichtig, um eine weitere Verbreitung des SARS-CoV-2 Virus zu verhindern.

Unsere App "Quarantänehelfer" stellt sicher, dass auch bei hohen Betroffenen-Zahlen eine effiziente Betreuung der Menschen in Quarantäne gewährleistet ist. Die Abfrage von aktuellen Zuständen, Symptomen und ergänzender Daten wird durch einen intuitiven Fragebogen strukturiert und automatisiert.

Die App spiegelt dem Nutzer zudem den aktuellen Status seiner Region wieder. Diese transparenz unterstützt die Betroffenen psychologisch, da sie merken, dass sie in dieser Situation nicht alleine sind.

Die App

Mittels einer Web App (die auch in einer nativen iOS/Android App eingebettet werden kann) können Fragen und Gesundheitsdaten (Vorerkrankungen, Alter, etc.) in einen strukturierten Fragebogen eingetragen werden. Der Benutzer bekommt am Ende dieses Fragebogens eine 6-stellige Nummer, die er telefonisch an sein Gesundheitsamt übermitteln kann. Für die Benutzung der App wird keine Registrierung benötigt. Die Benutzer bleiben so anonym.

Die WebApp wurde mit Angular umgesetzt und kommuniziert über REST mit dem Webservice.

Der Webservice

Der Webservice wird genutzt, um die eingehenden Fragebögen der Nutzer entgegenzunehmen und aufzuarbeiten. Diese werden dann in eine PostgreSQL Datenbank gespeichert. Dabei haben wir darauf geachtet den Webservice skalierbar zu halten, um auch eine große Anzahl an Benutzern bedienen zu können.

Der Webservice wurde mit Kotlin, SpringBoot, Swagger und PostgreSQL umgesetzt.

Das Backend

Das Backend ist die Schnittstelle zu den Gesundheitsämtern. Hier werden die sechsstelligen Benutzer-IDs zur Nachverfolgung eingetragen. Benutzer, die sich derzeit in der Nachverfolgung befinden, werden hier aufgelistet und mit ihrem Gesundheitsverlauf dargestellt. Treten neue Symptome auf, wird dieser Zustand Rot markiert. So können Verdachtsfälle im Auge behalten und auftretende Infektionen schnell erkannt werden.

Treten bei mehreren, beobachteten Benutzern in einem Umkreis von einem Kilometer neue Symptome auf, so werden diese als "Infektionscluster" auf einer interaktiven Karte dargestellt. So kann der Gesundheitszustand einer ganzen Stadt übersichtlich visualisiert werden.

Das Backend ist zudem Multi-Benutzerfähig und mit einem Rollen/Rechte Konzept versehen, um die Überwachung vieler Verdachtsfälle auf mehrere Mitarbeiter verteilen zu können.

Das Backend wurde mit Symfony 5 auf PHP 7.3 und MySQL umgesetzt.

Inspiration

Die Inspiration dazu war ein YouTube Video eines betroffenen Mitbürgers, der von seiner Zeit in Quarantäne und dem Kontakt mit dem Gesundheitsamt berichtete. Bericht aus der Quarantäne - Dennis Deutschkämer

Ausprobieren

WebApp

app.qh.jens-koehler.net (Bitte auf dem Smartphone öffnen, noch nicht auf den Desktop angepasst!)

Gesundheitszustand verfolgen > Fragen ausfüllen > Persönliche ID kopieren und im Backend (siehe unten) als Fall einfügen.

Backend

backend.qh.jens-koehler.net In Chrome getestet! User: demo@example.com Passwort: demo

Meine Fälle > Fall Hinzufügen > Persönliche Id aus Web App, Vor- und Nachname sowie Verfolgungsdatum einfügen

Einige Daten sind noch Dummy!

Lizenz / Quelltexte

Der komplette Stack wird als OpenSource Lösung auf GitHub zur Verfügung gestellt. Siehe Links.

Rückfragen

Bei Rückfragen sind wir über Twitter ( @jens_koehler, @marvincaspar, @benmangold ) oder GitHub erreichbar.

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