Bisher standen bei der Digitalisierung von Schule vor allem technische und finanzielle Fragen sowie Fragen des Datenschutzes und der Datensicherheit im Vordergrund. So unverzichtbar der professionelle Umgang mit diesen Fragen auch ist, bestand bisher das Risiko, sich in Details und isolierten Problemstellungen bei der Digitalisierung von Schule zu versenken und dabei den Menschen als eigentlichen Träger und als eigentliches Ziel von Digitalisierung „aus den Augen“ zu verlieren. Aus diesem Grund ist es einerseits wichtig, den menschlichen Faktor als Orientierungsgröße in den Digitalisierungsprozess systematisch einzubeziehen. Andererseits muss sichergestellt werden, dass die auf operativer Ebene getroffenen, zahlreichen Einzelmaßnahmen nicht isoliert nebeneinander her umgesetzt werden, sondern in einem übergeordneten Handlungs- und Entscheidungsrahmen eingebunden sind. Dies erfordert einen Kriterienkatalog der es Schulen ermöglicht über rechtliche und technische Fragen hinaus, ihre Digitalisierungsvorhaben holistisch und an ihren Stakeholdern orientiert zu planen und umzusetzen.

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