Inspiration

Die nächsten Tage und Woche werden extrem beanspruchend. Insbesondere für diejenigen, die vor Ort für Menschen und gegen den Virus kämpfen. Menschen in den Kliniken. Dieses ohnehin schon fordernde Arbeitsumfeld fordert den Menschen dort bald mehr ab denn je. Physisch und psychisch. In akuten Notfallsituationen in der Klinik bleibt meist nicht viel Zeit, um sich um sich selbst und vor allem um die eigene psychische Gesundheit zu kümmern. Diese gilt es aber situationsgerecht zu stärken und im Blick zu behalten. Dies ist nicht nur wichtig für die Personen vor Ort, auch die Behandlungsqualität der Versorgung steigt mit psychisch gesundem medizinischen Personal. Viele bestehende Angebote sind nicht an die Krankenhausrealität angepasst. Deshalb bauen wir eine Lösung, die alle wichtigen Informationen bündelt, um unser Krankenhauspersonal psychisch zu entlasten.

What it does

Wir bauen eine Webseite, auf der Krankenhausangestellte Übungen zur Verbesserung der psychischen Gesundheit finden sowie eine Liste mit Angeboten, von denen sie Unterstützung zu psychischen und praktischen Bedürfnissen erhalten können. Der Fokus liegt dabei auf Einfachheit, Präzision und Empathie. Zusätzlich verteilen wir analoge Handzettel mit den wichtigsten Infos zur psychischen Gesundheit in den Krankenhäusern und arbeiten zusamen mit einer Online Plattform, die Gespräche zur emotionalen Unterstützung anbietet, um ihr Angebot auf Krankenhausangestellte anzupassen.

How I built it

Wir setzen bei unserer Lösung auf Lowtech und schlichtes, übersichtliches Design: Unsere Zielgruppe hat wenig Zeit und Kapazitäten, sich mit unserem Produkt auseinanderzusetzen.

Challenges I ran into

Organisatorische Schwierigkeiten Unser Team ist mit zwei Personen gestartet und musste gestern Abend, nachdem die Produktidee klar war, noch einmal gewaltig wachsen, um alle relevante Expertise und genug (wo*)manpower zu bekommen! Dafür haben wir mit vielen, vielen Leuten geredet, es ging auf und ab damit, wer jetzt dabei ist und wer nicht, und wir haben noch bis zwei Stunden vor der Videoeinreichung Teammitglieder hinzugefügt!

Inhaltliche Schwierigkeiten Unsere Zielgruppe hat einen sehr speziellen Berufsalltag und viele der Tools zur Psychohygiene funktionieren für unsere Zielgruppe nicht. Wir mussten uns für jede psychologische Übung die Frage stellen: “Ist das für unsere Zielgruppe umsetzbar?” und haben bei manchen noch immer keine eindeutige Antwort. Das heißt für uns: Mit Menschen im Krankenhausalltag so viel zu reden wie möglich!

Weitere Schwierigkeiten Unser Team hatte keinerlei Hackathon-Vorerfahrung und so waren wir Pitch und Story auf unsere Intuition angewiesen!

Accomplishments that I'm proud of

Wir haben am Sonntag von 3 bis 6 Uhr nochmal ordentlich auf die Tube gedrückt und die gesamte Webseite aufgesetzt, vorläufig mit Inhalt gefüllt und das Video und 75% vom Handzettel fertig gemacht!

What I learned

  1. Mit guter Teamatmosphäre und erzwungenen Pausen ist alles besser!
  2. Damit leben, vorläufige Minimalprodukte einfach schnell zu erstellen und sein zu lassen!
  3. Unter Zeitdruck mit einer Vielzahl von Menschen gleichzeitig zu koordinieren.

What's next for 040 spin-off: Psychische Versorgung von Krankenhauspersonal

  1. Mit Expert*innen aus der klinischen Psychologie und dem Krankenhausalltag über weitere geeignete Übungen und die Inhalte unseres Handzettels sprechen.
  2. In Absprache mit einer klinischen Psycholog*in weitere sinnvolle Features in unsere Webseite einbauen: z.B. die Möglichkeit für Krankenhauspersonal ihre Erfahrungen zu teilen.
  3. Fortlaufend Angebote für Krankenhauspersonal finden, filtern und auf unserer Webseite veröffentlichen.
  4. Design und Text für Handzettel und Webseite fertig stellen, idealerweise mit Texter*innen und Designer*innen.
  5. An der Zusammenarbeit mit anderen Initiativen arbeiten: Von der Hilfshotline zum Hero Paket.
  6. An Social Media, Krankenkassen, Pflege- und Ärzteverbände herantreten, um unser Produkt zu verbreiten!

Built With

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Updates

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Nachdem wir unser Produkt näher bestimmt und Zuständigkeiten verteilt haben, versuchen wir jetzt, zu wachsen! Wir bedanken uns bei Ali und Martina für die Unterstützung mit Knowhow aus der Psychologie und dem Krankenhaus! Und bei Chau dafür, mit der Webseite zu helfen!

Wir suchen momentan Unterstützung aus allen Bereichen: Personen, die sich mit Pitches, Videos, Prototyping und Business-Entwicklung auskennen, Texter*innen, Designer*innen, Frontend-Entwickler*innen, Menschen mit Expertise in der klinischen Psychologie oder im Krankenhauswesen, oder einfach motivierte wild cards!

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Nach einer langen Brainstormingphase haben wir uns auch auf ein Produkt geeinigt!

MVP: Ein analoger Handzettel mit wichtigen Informationen und Ressourcen zur psychischen Gesundheit für Krankenhauspersonal. Eva und Florian sind die Hauptverantwortlichen für Inhalt und Verbreitung!

Mögliche Erweiterung 1: Eine Webseite, auf der 1) ähnliche und umfassendere Informationen wie auf dem Handzettel zu finden sind und 2) eine up-to-date Liste mit Projekten und Ressourcen, die relevant für das Krankenhauspersonal sind (z.B. Projekte, die anbieten, bei ihnen im Alltag zu helfen etc.) Chi is dafür zuständig.

Mögliche Erweiterung 2: Zusammenarbeit mit bestehenden tele- oder online-Diensten, die psychische Versorgung (Gespräche) für die Allgemeinbevölkerung anbieten, um diese Angebote a) besonders unter Krankenhauspersonal zu verbreiten und b) auf Krankenhauspersonal abzustimmen. Dafür ist Marc hauptverantwortlich.

Mögliche Erweiterung 3: Möglichkeit einer Option auf der Webseite für Krankenhauspersonal ihre Probleme, die sie gerne von anderen gelöst hätten, einzutragen.

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Wir haben jetzt ein Kernteam von vier Personen! Nachdem Eva (Organisationspsychologin bei einem großen Krankenhaus) und Chi (Psychologiebachelor und momentan VWL- und Philosophiestudentin) heute am frühen Nachmittag gestartet sind, sind Florian (gelernter Pfleger, jetzt Student und Teilzeitkraft im Krankenhaus) und Marc (ehemaliger freiwilliger Telefonseelsorger) dazugestoßen!

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