Prana

Projektbeschreibung

Prana ist Lebensenergie. Sie wird durch Atem in unserem Körper verteilt. Atem als Fundament der Gesundheit. Ohne Atem kein Leben.

Prana ist eine Bewegung, die Lifehacks zur Stärkung unserer Lebensenergie sammelt, evaluiert und teilt. Sie basiert auf den Prinzipien von Offenheit, Transparenz und Wahrheit. Deshalb verankert sie Open Source und Open Research. Ihre Mitglieder sind gleichzeitig die Eigentümer. Das Wissen der Menschheit gehört niemanden und uns allen zugleich.

Ihre spirituelle Basis liegt in den Wurzeln der Menschheit, die wir heute in der ayurvedischen und buddhistischen Kultur finden, und das Verstehen und Diskutieren ihrer Zusammenhänge in der wissenschaftlichen Methode.

Warum ist das Projekt wichtig?

Der Atem als Schlüssel zur eigenen Gesundheit ist bestenfalls Nischenwissen. Die Atemtechniken sind kulturell verankert in Yoga, Meditation und diversen Kampfsportarten, aber auch Sänger, Musiker und Sprachtherapeuten wissen um die Kraft des Atems. Erst durch Wim Hof, den Iceman, erfuhr Tiefenatmung (gekoppelt mit Kälteabhärtung) eine wissenschaftliche Erforschung.

Mit der Kontrolle des Atems erhalten Menschen einen aktiven Lenker für ihre Gesundheit und erhalten Kontrolle zurück. Atemkontrolle hilft bei der Stärkung des Immunsystems, Panikattacken, Traumabewältigung und mentaler Gesundheit, Schlafstörungen und Stressbewältigung.

Die Corona-Krise bietet eine einzigartige Gelegenheit, dieses Wissen zu teilen und gemeinsam zur Stärkung unseres Immunsystems beizutragen. Es ist insofern ein gigantisches Experiment des gemeinsamen Atmens und Lernens.

Im Kern unserer Idee steht eine wissenschaftlich fundierte Sammlung von Hacks für das eigene Immunsystem, mit dem Atem als Fundament. Diese sollen im Prinzip von Peer-to-Peer Mensch zu Mensch weitergegeben werden. So adressieren wir auch die Frage, wie wir am besten remote gemeinsam lernen und wachsen.

Ausgewählte Atemtechniken und Lifehacks

Energie-Booster

Iceman, Wim Hof-Style Breath of Fire plus Atem anhalten

Wie geht’s? Intensive Tiefenatmung (Charging) gekoppelt mit Luftanhalten

Upgrade: Kombiniert mit Kalteabhärtung ist die Methode besonders effektiv

Beruhigung

2:1-Technik

Wie geht’s? Doppelt so lange ausatmen wie einatmen. Bevorzugt Nase ein, Nase aus.

Einschlafen

4-7-8-Technik Wie geht’s? Sekunden zählen beim Einatmen, Ausatmen und Anhalten. Durch die Nase ein, den Mund aus.

4 Sekunden einatmen 7 Sekunden anhalten 8 Sekunden ausatmen

Welche Herausforderungen gehen wir an?

Menschen in die Lage zu versetzen, aktiv ihr Leben und ihre Gesundheit zu beeinflussen. In diesen düsteren Stunden sich zu vernetzen und gemeinsam zu üben und sich zu stärken.

Wie kann man gut remote gemeinsam atmen? Welche Gruppengrößen und Lernformate sind adäquat?

Wie kann Technik bei diesem neuen Co-Lernen helfen?

Bis auf Offene Universitäten (edX et. al.), die im Wesentlichen Texte und Videovorträge sind und nicht versuchen Klassenraum-Atmosphäre zu imitieren. Weitere, lockere Experimente machen zur Zeit tausende Lehrer, die in Videotelefonaten versuchen, Menschen singen, musizieren, Sprachen, Yoga etc. beizubringen.

Open Research integrieren und persönliche Daten der Menschen schützen. Aktuell haben wir drei Atemtechniken mit unterschiedlichen Effekten. Diese sollen von der Crowd getestet werden. Es gibt aber noch sehr viele Methoden, die unerforscht sind (z. B. aus dem Pranayama, indische Atemlehre).

Technische Herausforderungen

Spannende technische Herausforderungen sind

  1. Solo-Atmen versus Gruppen-Lernen im UI zu vereinen. Die App soll ein treuer Begleiter sein, mit Gleichgesinnten verbinden, aber kein Social Network imitieren.
  2. Im UI ein intuitives Lernsystem zu verwirklichen, was visuell und systematisch unterschiedliche Atemtechniken erklärt.
  3. Das Mikrophon als Sensor für die Atemfrequenz und Intensität des Atmens nutzen und beim Üben visuelles Feedback zu geben.
  4. Gamified Elemente diskret und sinnvoll einzusetzen, um soziale Interaktion zu unterstützen.
  5. Channels integrieren. Jeder Channel steht für einen Lifehack, z. B. Cold Challenge

Wem kommt das Projekt zugute?

Jedermann und der Gesellschaft als Ganzes. Von mehr Kontrolle über das eigene Wohlbefinden und mehr Selbstbewusstsein profitiert man als einzelne/r. Und die Gemeinschaft profitiert von der Entlastung des Gesundheitssystems. Zudem vernetzt der Open Research-Ansatz BürgerInnen mit Wissenschaft und Forschung.

Der Source Code ist open-source und gehört uns allen. Aufgebaut werden soll auf einem dezentralisierten Netzwerk wie https://matrix.org und https://modular.im.

Roadmap

  1. Solo-Atmen: Übungen verfeinern, Nutzung des Mikrophons als Hilfe die Nutzer prototypen
  2. Profi Channels: z. B. Wim Hof, von uns angelegt
  3. Organisation von Atemgruppen, Coaching und Diskussionen/Lernrunden. Testen von sozialer Interaktion und dann iterative Implementierung in die App.
  4. Community Channels aufbauen
  5. Integration weiterer Well Being-Themen wie Kreativität, Kunst, etc.

Built With

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