Problembeschreibung: Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Wir sind der Meinung, dass das Lernen fürs Leben in der Schule an vielen Stellen zu kurz kommt und haben uns überlegt, wie man die Kompetenzen für das Alltagsleben in den Schulen integrieren kann.

Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Es ist ein Problem gleichzeitig den Lehrauftrag und Lehrplan zu erfüllen und Kompetenzen für den Alltag und das Leben zu lehren.

Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? Die Schülerinnen und Schüler werden nicht umfassend auf Alltagsprobleme vorbereitet bzw. es fehlt im Lehrplan der Praxisbezug. Die Vernetzung der einzelnen Fächer kommt in vielen Fällen zu kurz.

Lösungsbeschreibung: Was ist Euer Lösungsansatz? Unser Lösungsansatz ist es, schlicht gesagt, die SuS das tun zu lassen, was sie später im echten Leben auch tun müssen. In einem geschützten Rahmen können die SuS Erfahrungen mit alltäglichen Dingen wie Behördengänge, Versicherungen, Geldanlagen, potenziellen Berufen, etc. sammeln.

Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Die Hattie- Studie ‘Visible Learning’ hat unter anderem ergeben, dass Kreativitätsförderung, Problemlösen, Kooperatives Lernen, Fallbeispiele und metakognitive Strategien einen positiven Einfluss auf das Lernen haben.

Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? In erster Linie sollen die SuS von dieser Lösung profitieren. Die Schule kann hier ihre Aufgabe wahrnehmen, sie auf das wahre Leben vorzubereiten. Wenn sie die Schule verlassen, sollen die SuS in der Lage sein, sich um sich selbst kümmern zu können, mit allem was dazu gehört. Die Experten aus der Wirtschaft/Industrie könnten dadurch profitieren, dass sie für ihren Berufsstand werben und damit frühzeitig das Interesse für Lehrstellen wecken.

Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Ein gemeinsames “Wir-Gefühl”, die Community der Schule bzw Stufe oder Klasse wird gestärkt. Gerade jetzt nach der Zeit des Online-Home-Schoolings ein wichtiger Aspekt. Ein weiterführender Gedanke ist, dass das Projekt komplett in den digitalen Raum gelegt wird. So ist es unabhängig von einem Pandemiegeschehen einsetzbar.

Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Das Projekt stellt einen Praxisbezug her. Das Lernen fürs Leben wird in den Mittelpunkt gerückt und Schule als Lernort somit wieder attraktiver. Den Schülerinnen und Schülern können Vernetzungen zwischen den einzelnen Fächern aufgezeigt werden, was die Sinnhaftigkeit und Motivation steigert. Das Projekt kann in den Prozess der Berufsorientierung eingebunden werden, da einzelne Berufsfelder schon frühzeitig kennengelernt werden.

Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Durch das Hinzuziehen von Experten der jeweiligen Alltagsstation (zB Bauer für Bauernhof, Anlageberater bei Banken, etc.) ist die Umsetzung gut zu realisieren. Die Lehrer können die Woche nutzen, um mitzuhelfen, zu organisieren, aber auch um verschiedene Fähigkeiten und erworbene Kompetenzen der SuS zu beobachten. Außerdem lassen sich Bezüge zu Lehrplänen herstellen. Somit werden Inhalte und Kompetenzen auf anderem Weg vermittelt, vertieft und angewendet.

Vorgehen und Fortschritt: Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Wir wollten eine konkrete Umsetzung realisieren. Ein Projekt, das gut skalierbar ist, für jede Größe, Schule und Schüler machbar ist. Die Schülerinnen und Schüler sollten als handelnde Personen in den Vordergrund rücken. Eine Verzahnung von Schule und Außenwelt sollte gefördert werden.

Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Die Gruppe hat sich am Montag in zwei Gruppen aufgeteilt. Dadurch waren wir ein etwas kleineres Team von 4 Personen. Wir haben uns dann für ein größeres Projekt als ursprünglich geplant entschieden: Von einem Projekt in einer Schulstunde zu einer ganzen Projektwoche. Das Projekt wurde dann in Form einer Mindmap (Miro) skizziert. Dann folgte die Ausarbeitung der einzelnen Stationen in eine Präsentation und die Aufgabenverteilung an einzelne Personen. Wenn Ihr auf einer bestehenden Lösung aufgebaut habt: bitte beschreibt den Status am Anfang des Hackathons, so dass wir den Fortschritt während der Woche angemessen beurteilen können. War bei uns nicht der Fall.

Prototyp: Wenn vorhanden: Wo finden wir Euren ersten Prototypen (Link)?

https://docs.google.com/presentation/d/1rpDhK0ZLs1sR3Y3HUIH_Eb43VhMaZHzhv-PRDDOlp9c/edit?usp=sharing und Mindmap unter: https://miro.com/app/board/o9J_krUGQXA=/

Wenn vorhanden: Wo finden wir den Code zu Eurer ersten Lösung (Link)? Nicht vorhanden. Alternativ: Wie könnte die kleinste nutzbare Version Eurer Lösung aussehen? Die kleinste nutzbare Version könnte mit einer Gruppe von ca vier Schülern umgesetzt werden.

Nächste Schritte: Wie testet ihr Eure Annahmen? Die Hattie- Studie ‘Visible Learning’ hat unter anderem ergeben, dass Kreativitätsförderung, Problemlösen, Kooperatives Lernen, Fallbeispiele und metakognitive Strategien einen positiven Einfluss auf das Lernen haben.

Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Als Nächstes muss die Idee des Projektes weiter verfeinert werden und an Schulen getestet werden. Dazu gehört, dass der Ablaufplan der Woche konkretisiert wird und Material für die einzelnen Stationen erstellt wird.

Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? Wir benötigen eine Liste mit Kontaktdaten zu den Experten (wurde in einem anderen Team beim Hackathon bearbeitet). Diese müssen kontaktiert werden und mit ihnen die Terminfindung für die Woche abgesprochen werden.

Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? Für die Zukunft stellen wir uns vor, dass wir Checklisten und Leitfäden konzipieren, um die Durchführung des Projektes zu strukturieren und es somit vielen Schulen gleichzeitig anbieten zu können.

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