Herausforderung / Inspiration
Wie können wir Jugendliche, die nach einem Jahr Pandemie besonders betroffen sind, weil sie gerade einen wichtigen Teil ihrer Jugend verpassen, sich einsam fühlen und Zukunftsängste haben, durch die Investition in kommunale Infrastruktur unterstützen?
Wie können wir unsere Kinder, Jugendlichen und junge Erwachsenen besser auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereiten? ID: 100470 / Peer-Leader-International e.V. Wie können wir junge Menschen durch Bildung stärker beteiligen bei der Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft? ID: 100486 / Eleven gGmbH Wie kann es gelingen, dass etablierte Unterstützungsprogramme für Kinder und Jugendliche mit nachgewiesener Wirksamkeit besser und nachhaltiger verbreitet und gefördert werden?
Vision
Mittlerweile gibt es in vielen Städten in Deutschland Offene Werkstätten, Makerspaces, Fab Lab, Hackerspaces und Repair Cafes – aber eben noch nicht in allen Stadtteilen,Städten und Landkreisen. Die Nutzer sind meist sehr technikaffin, männlich und gut gebildet – das sollten wir ändern und diese Orte für eine breite Gruppe von Menschen zugänglich und attraktiv machen. Diese Orte sind ein wichtiger Baustein, damit Städte in der Zukunft nachhaltiger wirtschaften können und die Dinge, die sie verbrauchen, selbst hergestellt werden und dann auch nach der ersten Nutzung wieder verwendet werden können. Kaputte Dinge werden dort repariert und spezielle Ersatzteile 3D-gedruckt. Auch sind das Orte, an denen Menschen mit verschiedenen Hintergründen und aus unterschiedlichen Altersgruppen zusammenkommen und Themen arbeiten die für die Zukunft von Städten aber auch ländlichen Gebieten wichtig sind. Sie sind auch wunderbare alternative Lernorte neben Schule, Universität und Volkshochschule.
Unsere Lösung
@Maker in the City; wir machen, statt...
Wir wollen mit @Maker in der Stadt junge Menschen in diesen Sommer von den Bildschirmen holen und zurück ins “nicht-digitale” wirkliche Leben bringen und ihnen eine Chance geben einfach mal zu machen.Von Baustellen gespendete oder günstig erworbene Bürocontainer werden zu Pop-Up Werkstätten und Open Spaces umfunktioniert und an zentralen Orten in der Stadt, aber auch in “vergessenen” Stadtvierteln aufgestellt, um auch Jugendliche an Brennpunkten zu erreichen. So sollen dritte temporäre neue Orte neben dem Zuhause und der Schule entstehen, die den Jugendlichen Raum zum Selbermachen und Ausprobieren in einem definierten Freiraum geben sollen. Sie sollen die Chance haben zu zeigen, dass auch sie die Chance haben etwas zu unserer Gesellschaft beitragen können. Da diesen Sommer noch weniger Menschen verreisen werden, wird es voll werden in den Parks und öffentlichen Plätzen und Jugendliche könnten von ihren normalen Treffpunkten verdrängt werden. In München wird durch die Open Spaces der IAA zusätzlich Platz in der Stadt eingenommen und es bleibt noch weniger Platz für junge Menschen. Durch die Container bekommen die Jugendlichen einen eigenen Ort und eine Beschäftigung und lernen dabei noch wichtige Fähigkeiten, entwickeln Ihre eigene Identität und haben ein positives Sommererlebnis.
Ehrenamtliche Helfer und Fachkräfte vom Erfindergarden und anderen Fablabs und Makerspaces bieten DIY Workshops an wie z.B. einen Stuhl bauen, ein Repair Cafe, mit einem 3D Drucker eigene Designs ausdrucken, ein T-shirt bedrucken und es sollen auch Koch-Workshops durchgeführt werden. So viele Angebote wie möglich werden unter freiem Himmel und auf der Terrasse der Container stattfinden. Jugendarbeiter und Awareness Verantwortliche betreuen das Projekt pädagogisch und achten auf den Code of Conduct.
Das Programm soll mit den Jugendlichen zusammen ausgearbeitet werden und sie sollen auch in die Gestaltung ihres Containers mit einbezogen werden.
Hier geht es nicht darum, nur als Zulieferindustrie für die IT und die Wirtschaft zu dienen, sondern es handelt sich um Grundlagenarbeit und die Stärkung der Basis für den Erfolg der zukünftigen Generationen als Grundlage für nachhaltige, selbstbestimmte und faire Teilhabe.
Zielgruppe
Mit dem Projekt @Maker in der Stadt richten wir uns vor allem an junge Menschen von 16 bis 21 Jahren die noch keine Ausbildung oder ein Studium angefangen haben oder ihre Ausbildung abgebrochen haben. Sekundäre Zielgruppe sind die Helfer die das Projekt unterstützen und bei den Angeboten wie einem Repair Cafe helfen. Besonders wollen wir da Frührentner und Rentner erreichen und Ihnen eine Aufgabe geben. Mit speziellen "GIRLS"-Angeboten sollen gezielt Mädchen angesprochen werden. Awareness Verantwortliche achten auf die Einhaltung des Code of Conduct, der vorhab zusammen mit den Jugendlichen definiert wird.
Challenges we ran into
Der Erfindergarden hat das Projekt in ähnlicher Form 2019 und eingeschränkt 2020 schon mit der Erfindergarden Tram getestet und wir hoffen, dass dieses Jahr noch mehr personelle Unterstützung für das Projekt gewonnen werden kann. Herausforderung ist immer die Finanzierung der langfristigen zeitintensiven Arbeit mit jungen Menschen und die Suche nach geeigneten zentralen Räumlichkeiten. Wir hoffen auch, dass durch die Container eine noch breitere Gruppe an Menschen für die Themen Maken, Selbermachen und Reparieren erreicht werden kann und das Thema dadurch sichtbarer wird.
What we learned bei dem Update Deutschland Wochenende
Dass es viele wichtige Herausforderungen in Deutschland gibt und man sich auf die Lösung einer Herausforderung konzentrieren muss, um wirklich etwas zu verändern. Nach viel Lesen und Zuhören bei Update Deutschland wurde das Projekt besser ausgearbeitet und die Herausforderung konkretisiert, außerdem wurden Kontakte zu Mitarbeitern und Stadtratsmitgliedern der Stadt München geknüpft.
Proof of Concept und next Steps in München
Ziel ist es, dass jeder junge Mensch in Deutschland mit dem Thema Selbermachen und Reparieren in Verbindung kommt.
In München hat der Erfindergarden mit der Erfindergarden Tram und von 2016 bis 2019 mit einer eigenen Werkstatt in Giesing bereits an der Umsetzung dieser Vision gearbeitet. Die Idee, Container an verschiedenen Standorten in der Stadt für Jugendliche aufzustellen, wurde im Laufe des Hackathon Wochenendes entwickelt. Der Plan ist, sich dem Projekt “Sommer in der Stadt” oder der IAA anzuschließen. Durch ein gutes Netzwerk an Handwerkern, die Bereits Erfahrung mit dem Ausbau von Containern haben, wird die Umsetzung erleichtert.
- eigene Projektwebseite
- ersten Container ausbauen und Open Source Plan erstellen für andere Städte
- Ort und Umsetzungspartner in München finden
Umsetzungspartner in München
- Home of Making e.V. unterstützt bei der konkreten Planung der benötigten Infrastruktur und Ausbau des Containers.
- Erfindergarden
- Du? Ihr? Sie? Es?
- deine Initiative
- deine Partei
- dein Bezirksausschuss
Umsetzungspartner in anderen Städten in Deutschland
Der Erfindergarden ist Mitglied im Verbund offener Werkstätten. Durch diese Kontakte können Werkstätten in ganz Deutschland als Umsetzungspartner gefunden werden und ihre Version von Maken in der Stadt umsetzen.
- Verbund Offener Werkstätten
- deine Stadt
- deine Initiative
Built With
- erfahrung
- verstandnis



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