Management Summary (TL'DR)

Unsere Web-Applikation lokaler.kaufen verbindet kleine Läden mit Kunden in ihrer Umgebung per Videotelefonie. Wir unterstützen alle gängigen Smartphone-Apps für Videotelefonie (z.B. Whatsapp, FaceTime, Viber, ...) und übernehmen die komplette Terminvereinbarung. Im Rahmen des #wirvsvirus Hackathons (Challenge 0567) haben wir die Idee entworfen und bis zum funktionsfähigen Minimum Viable Product getrieben. So können wir lokaler.kaufen bereits jetzt testen und schnellstmöglich kleinen Unternehmen helfen. Unsere Lösung ist Open Source nach der AGPL Lizenz.

Inspiration

Kleine Läden bitten gerade jetzt oft darum, sie durch Bestellungen oder Gutscheineinkäufe am Leben zu erhalten. Dabei geht es für viele Ladenbesitzer um die Existenz. Da sich diese Läden häufig durch persönliche Beratung vor Ort auszeichnen, sind viele auf die aktuelle Situation nicht vorbereitet. Kurzfristig einen Online-Shop aufzusetzen ist oft nicht nur technisch und organisatorisch zu anspruchsvoll, es zahlt auch nicht auf das eigentliche Geschäftsmodell der Läden ein.

Doch die persönliche Beratung im Laden klappt auch trotz Corona mit technischem Minimalaufwand weiterhin: Einfach per Videotelefonie das Beratungsgespräch bequem von zu Hause aus mit dem Geschäft eurer Wahl führen - ein Smartphone reicht dazu auf beiden Seiten aus.

Mit lokaler.kaufen stellen wir eine sehr leicht zu bedienende Plattform bereit, auf der sich Ladenbesitzer in wenigen Minuten registrieren können. Wir verwalten einfache Zeitslots, so dass es weder lange Warteschlangen, noch belegte Leitungen gibt. Als Konsument findet ihr schnell alle teilnehmenden Läden in eurer Gegend.

Was es tut

Für Endkunden

  • Läden in der Gegend finden
  • Kleine Läden mit Käufen unterstützen
  • Persönliche Beratung per Videokonferenz (Whatsapp, FaceTime,...) ermöglichen
  • Reservierung von Zeitslots für die persönliche Beratung
  • Keine Gebühren

Für Läden

  • Mit minimalem technischen und organisatorischem Aufwand das Kerngeschäft online weiterführen
  • Die Produkte im Laden anbieten und verkaufen ohne Online-Shop
  • Neue Kunden aus der direkten Umgebung finden, die euch jetzt unterstützen und nach der Corona Krise zu euch in den Laden kommen können
  • Keine Gebühren

Unser Pitchvideo

Hier könnt ihr euch unser Pitchvideo anschauen.

Wie wir es gebaut haben

In einem kleinen Team aus Software Engineers. Wir haben die Idee gemeinsam in einer Videokonferenz entwickelt und dann zusammen einen einfachen Draft und ein paar Wireframes in Lucidchart erstellt. Als die Idee stabil genug war, haben wir uns in ein Frontend- und ein Backend-Team mit jeweils einem Architekten aufgeteilt, UI-Konzept, Datenmodell, Schnittstellen und Architektur definiert und losprogrammiert.

Herausforderungen, die sich uns gestellt haben

Die Zeit war für den Umfang, den wir uns vorgenommen haben, ziemlich knapp bemessen - aber wir haben es geschafft. Vor allem Prozesse mit längeren Laufzeiten haben uns vor Herausforderungen gestellt, z.B. die Domainfreischaltung und der DNS-Change für https://lokaler.kaufen.

Was wir gelernt haben

Unser Vorgehen war sehr gut: Zuerst die Produktidee brainstormen, dann Wireframes zeichen und diskutieren. Für die ausreichend stabile Idee die großen Aufgaben identifizieren und Tickets dafür anlegen, die wir im Team verteilt haben. Danach sind wir auf ein iteratives Vorgehen gewechselt und haben die Software entwickelt. Ausgetauscht haben wir uns alle in Dailies, der großen Zoom oder 1:1 Meetings in Breakout Rooms.

Aus kleinen technischen Problemen haben wir im Austausch gelernt, wir hatten für jedes technische Problem immer jemanden im Team, der zügig eine Lösung finden konnte - egal ob Hibernate, Swagger oder Angular.

Dinge, auf die wir Stolz sind

Wir haben ein lauffähiges MVP unter https://demo.lokaler.kaufen/ und eine Website unter https://lokaler.kaufen/. Die Kooperation im Team hat sehr gut funktioniert, und wir haben einen Plan, wie wir mit dem Projekt nach dem Hackathon weitermachen wollen.

Wie geht's weiter mit lokaler.kaufen?

Wir werden die Software weiter polieren und verbessern. Der Hackathon hat uns vor eine herausfordernde Timeline gestellt. Das hat es uns schwer gemacht, die Testabdeckung und die Softwarequalität unseren Ansprüchen gemäß hochzuhalten. In den nächsten Tagen steht daher ein wenig Hausputz an.

Auch in der UI könnte man die ein- oder andere Stelle noch besser machen. Unser Fokus lag stark auf dem funktionsfähigen ersten Wurf. Das aufpolieren der UI und etwas mehr Eye-Candy stand dabei weniger im Vordergrund, ist aber trotzdem wichtig um ausreichend Kunden und Läden von unserer Plattform zu überzeugen.

Mit unseren Community Managern werden wir außerdem auf Läden in unserer Umgebung zugehen und die Plattform bewerben und uns auf die Suche nach Sponsoren und Multiplikatoren, die uns helfen, die Plattform zu finanzieren und zu bewerben.

Details für Techies und Tooling-Fans

Unser Frontend ist mit Angular 9 in TypeScript geschrieben. Unser Backend ist eine Spring-Boot Anwendung in Java 11, als Build System kommt Gradle zum Einsatz. Als Datenbank verwenden wir eine PostgreSQL DB. Ein automatisiertes Deployment liefert die Anwendung in die Google Cloud aus. Parallel haben wir testweise auch eine Deployment Pipeline mit Google Cloud Run erstellt, die aber für unseren MVP nicht zum Einsatz kommt. Unsere Continuous Integration erledigt Google Cloud Build. Als Lizenz haben wir uns für die AGPL entschieden. Aber seht es euch doch am besten selbst an ;)

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