Kurzbeschreibung

SafeTicket vereinfacht und digitalisiert den Genehmigungsprozess bei verhängten Ausgangsbeschränkungen und hilft Einwohner:Innen ihre Lebensqualität zu erhalten, während Behörden entlastet werden und die Ausbreitung des Corona Virus eingedämmt wird.

Die Herausforderung

Durch Ausgangsbeschränkungen stellen sich sofort Probleme für Einwohner und Ordnungskräfte ein. Es braucht...

….eine effiziente Informationsvermittlung zwischen Einwohner und Ordnungskraft - Wer? Wann? Wo? und Warum?

... eine anonyme, aber einzelfallgerechte Passierscheinausgabe (ohne Überwachung des Einzelnen)

... klare Regelungen und aktuelle Information, was "angemessenes Verhalten in der Krise" ist.

Die ersten Bundesländer in Deutschland haben bereits Ausgangsbeschränkungen ausgerufen - wir bieten den Einwohnern und den Behörden die praktische Hilfe für ihre Umsetzung.

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Unsere Lösung

Unsere App soll helfen, die oben aufgeführten Herausforderungen zu meistern. SafeTicket unterstützt unsere Gesellschaft durch eine einfache, digitale Lösung, ihren alltäglichen Aufgaben weiterhin nachzugehen. Dabei steht die Sicherheit und Gesundheit der Bürger an erster Stelle.

Unsere Lösung umfasst folgende Mehrwerte:

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So sieht das Ganze dann in der Realität aus:

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Fahrplan für die Zukunft

Unser Ziel ist eine gesamtheitliche Plattform für Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung von Pandemien ins Leben zu rufen. Mit unserem Prototyp wollen wir kurzfristig essentielle Mehrwerte in der Corona-Krise liefern und langfristig eine strukturierte Lösung für Katastrophenfälle bieten.

Hier ist eine kurze Übersicht der geplanten Schritte: hi

#sicherraus | SafeTicket


Unsere Inspiration

Grigorii kennt die Situation von seiner Schwester in Frankreich (Strasbourg) - sie erlebt die Ausgangssperre gerade life und vermisst ein praktisches Tool, um schnell an einen Passierschein zu kommen.

Stand der Entwicklung

bereits implementiert schnell umsetzbar mittelfristig machbar
Anfordern eines Tickets mit Begründung Dauertickets mit Zustimmung des Arbeitgebers Analyse der Ticketvergaben
Ansehen und Speichern eines vorzeigbaren Tickets Anbindung von Wallets Steuerung von Tickets
anonymisierte Nutzung (bei Anbindung anderer Apps) Vorschläge bei Symptomen kein Ticket zu beziehen Ticket als Verwaltungsakt
QR-Code-Einbindung ins Ticket technische Einbindung von Behörden
Ticket via analogem Telefon generieren regionale Anpassung
Pop-Up-Informationen Zeitfenster-Management auf Basis von Bewegungsströmen
Standort-basierte Informationen

Anwendung

Der Nutzer loggt sich ein und generiert sein Ticket. Je nach eigener technischer Ausstattung zeigt er dem kontrollierenden Polizist entweder einen Ausdruck oder das Handybild vor. Der Polizist kann dann nach freiem Ermessen entscheiden, ob er weitergehende Kontrollen für nötig hält oder den Nutzer passieren lässt.

Probier es gleich aus!

Hier kannst Du das fertige Produkt sofort nutzen.

Hier kannst Du unsere Vision sehen, wie eine App bald aussehen kann.


Das Projekt im Detail

Herausforderungen

Herausforderung "Effiziente Informationsvermittlung" => höhere Praktikabilität

  • Wer darf sich wieso wo aufhalten? Für den Arbeitsweg geht das in der Regel leicht mit einem Schriftstück Seitens des Arbeitgebers. Doch ist es wirklich ein systemnotwendiger Betrieb? Bei der Apotheke ist es leicht zu beantworten - aber bei der Werkstatt?
  • Was ist mit den Personen die man selbst versorgt, und die nicht in unmittelbarer Nähe zum eigenen Wohnort leben? (z.B. Großeltern oder Freunde mit schwerer Erkrankung).
  • Wie kann eine Person zeitlich befristet legitimiert werden, seine Wohnung zur Versorgung anderer zu verlassen, wenn diese nicht in unmittelbarer Umgebung wohnen und technisch eingeschränkt sind?

[BILD: Skizze von Grigorii mit Marie, Thomas und Janosch]

Bedürfnis: Effiziente Informationsvermittlung zwischen Bürgern und Ordnungskräften - nach Möglichkeit ohne sich zu nah zu kommen.

Herausforderung "Anonyme, aber einzelfallgerechte Passierscheinausgabe" => höhere Akzeptanz der Ausgangsbeschränkung

Wir haben in Deutschland in zwei totalitären Systemen Erfahrungen damit gemacht, vom Staat überwacht zu werden. Welche Auswirkungen das haben kann, wissen wir in diesem Land nur zu gut. Deshalb werden schon längst Stimmen laut, die befürchten, der Virus könne unsere Freiheiten und unseren Rechtsstaat unterminieren. Unsere Bevölkerung hat zu großen Teilen Angst davor, nun in dieser Krise und womöglich auch darüber hinaus, vom Staat technisch überwacht zu werden. Fernab von rechtlichen Erfordernissen brauchen wir für den einzelnen Anwender daher die Sicherheit, dass er nicht über die Software überwacht wird, die nur helfen soll, ihn vor dem Virus zu schützen. Wenn die Bevölkerung Ausgangsbeschränkungen akzeptieren soll, fällt es ihr leichter, wenn sie keine Überwachung des Einzelnen befürchten muss.

Bedürfnis: anonyme, aber einzelfallgerechte Passierscheinausgabe (ohne Überwachung des Einzelnen)

Herausforderung "aktuelle Informationen über angemessenes Verhalten" => höheres Gefühl der Sicherheit

Die Krise ist eine große psychische Belastung für die Bevölkerung. Die Menschen wissen oft nicht, was sie tun und lassen sollen und/oder wollen. Die Menschen brauchen daher verlässliche Informationen, die auf der aktuellen Forschung beruhen und durchdacht sind. Das gibt ihnen auf einer psychologischen Ebene Sicherheit. Das unter klaren Regeln schnell erhältliche Ticket gibt daher einen Rahmen vor, der für ein Gefühl von Sicherheit und Ordnung im eigenen Land sorgt und das Gefühl von Kontrollverlust in der Bevölkerung verhindert. Gerade in Zeiten, in denen die öffentliche Diskussion durch Unter- und Übertreibung und Fake-News geprägt ist, braucht es und er Krise unmissverständliche Aussagen der jeweiligen Regierung, auf die sich der Einzelne berufen kann und die ihm Sicherheit gibt.

*Bedürfnis: Klare Regelungen und aktuelle Information, was "angemessenes Verhalten in der Krise" ist.

(mehr als) 3 Lösungen in einem Programm

- für jeden nutzbar - Fast jeder Einwohner verfügt inzwischen über ein internetfähiges Gerät (PC, Smartphone oder Tablet). Deshalb kann jeder schon jetzt auf die Funktionen der Plattform zugreifen. Je nach Wahl der Nutzer, kann er sich seinen Passierschein ausdrucken, auf dem Handy speichern oder per Post zusenden lassen. Sogar diejenigen, die nur über einen analogen Telefonanschluss verfügen, können in der nächsten Erweiterung partizipieren. Sie werden sich durch telefonische Anmeldung auf einem automatisierten System einen Passierschein erstellen lassen. In der weiteren Entwicklung, soll es die Plattform auf vielen zusätzlichen Sprachen geben (mindestens: Englisch, Französisch, Spanisch, Arabisch).

- unbürokratisch - Arbeitgeber können einen Code generieren, der Arbeitnehmer legitimiert. Bei Kontrollen der Passierscheine braucht es keine langwierigen Checks, ob wirklich ein legitimer Grund für die Passage vorliegt.

- mehrfach nutzbar - Insbesondere die Arbeitnehmer der systemrelevanten Betriebe - aber auch Helfer wollen nicht zweimal täglich Passierscheine generieren. Aber auch sie können erkranken und von Quarantäne betroffen sein. Daher stellt das Programm diesen Gruppen dauerhafte Passierscheine aus, mit einer Gültigkeit von aktuell 7 Tagen.

- sofort einsetzbar - Unsere Plattform bietet sofort allen Menschen die Möglichkeit, ihr Tun in der Öffentlichkeit den aktuellen Vorgaben der Regierung und des RKI anzupassen. Dabei sehen wir die Plattform zunächst als Ergänzung zu Passierscheinen in Papierform, mit denen aktuell gearbeitet wird. Ziel ist es, kurzfristig alle Passierscheine aus Papier als digitale Passierscheine ausgeben zu können, so dass es Planungssicherheit bei der Bevölkerung und bei den Behörden gibt und Unsicherheiten vermieden werden.

- anonym- Zwar nutzen wir die Ausweis-ID für die Generierung des Tickets. Durch die Speicherung als Hash-Nummer, können die Ausweis-IDs aber nicht pro Nutzer aus dem System ausgelesen werden.

- flexibel - Gleichzeitig kann die Plattform durch die Ordnungsbehörden als organisatorische Hilfe genutzt werden, wenn Ausgangsbeschränkungen um- und durchgesetzt werden müssen. Einfach indem der Begründungskatalog erweitert oder eingeschränkt wird, können die aktuellen Vorgaben umgesetzt werden. Aktuell kann das Programm noch nicht nach Bundesland oder Region unterscheiden - diese Feature technisch zu implementieren, ist aber jetzt schon vorgesehen und technisch kurzfristig umsetzbar.

- informativ - Es soll dringend eine Information verteilt werden? Diese App spricht fast jeden Einwohner an, denn fast jeder wird sich hier seinen Passierschein holen. Es ist die ideale Plattform um die Bevölkerung kurz und knapp zu informieren. Daher sehen wir schon jetzt eine Infoseite vor und der App-Start kann jederzeit mit Popups versehen werden, damit wichtige Informationen wirklich jeden Einwohner erreichen und der Einwohner sicher sein kann keine Fake-News vor sich zu haben.

- einfache, aber verifizierte Nutzung - Aktuell gibt es nur in wenigen Bundesländern Ausgangsbeschränkungen. Es ist bei einer Verschärfung der Pandemie damit zu rechnen, dass die anderen Bundesländer nachziehen. Mit einer Nutzung durch die Ordnungsbehörden ergibt sich dann auch das rechtliche Erfordernis der Verifizierung. Daher arbeiten wir von Anfang an mit den ID-Nummern der Ausweisdokumente. Arbeitgeber und Hilfsbedürftige können sich einmalig freischalten lassen, um immer wieder Codes für ihre Arbeitnehmer und Helfer ausgeben zu können.

- Analyseoption - Nach der breiten Einführung kann das System erweitert werden um eine Analyse, wieviele Menschen sich wann wo aufzuhalten planen (Rückweg von der Arbeit, Einkauf etc). Hier kann frühzeitig auf die Bewegungsflüsse eingewirkt werden, indem das System bspw mitteilt, wann wo “zu viele” Menschen erwartet werden, so dass die Bevölkerung eigenständig reagieren und aufgrund der Mitteilungen vom System Zurückhaltung wahren kann. Wir sind auch im Gespräch mit anderen Projekten, um zu prüfen ob eine gemeinsame Schnittstelle Sinn ergibt (z. B. eine Übersicht wo sich der Virus ausbreitet.

- individuell - In einer späeteren Entwicklung wird die Plattform den Nutzer auch nach seinen persönlichen Befindlichkeiten fragen und anhand dessen einen Handlungsvorschlag machen. Nutzer können dann eingeben, welche Krankheitssymptome sie haben und welche Risikoaspekte bei ihnen zutreffen. Anhand dieser Eingaben rät das System dann dazu zu Hause zu bleiben. In Stufe 3 (s. u.) würde das System ggf die Ausgabe eines Passierscheins ablehnen.

- zukunftsweisend - Die Entwicklung erfolgt in open-source. Die Software ist jederzeit durch andere nutzbar und kopierbar. Auch international kann diese Lösung jederzeit eingesetzt und auf die individuellen Bedürfnisse andere betroffener Staaten angepasst werden.

- echtes Hackathon-Produkt - Der gesamte Prozess - von der Projektidee bis hin zum Prototypen und der Vision - ist Teil des #WirvsVirusHack

stufenweise Nutzbarkeit

Die Plattform sieht einen stufenweisen Einsatz vor. Der Einwohner erhält in Stufe 1 ein digitales Ticket "Passierschein A38" welches ihm erlaubt, rauszugehen und seine Erledigungen zu machen. In Stufe 2 analysiert die Plattform alle Informationen, die sie selbst generiert oder aus anderen Schnittstellen erhält. Sie teilt dem Einwohner zusätzlich mit, ob sein Ziel voraussichtlich überlaufen sein wird und er - wenn möglich - seinen Ausgang zeitlich verschieben sollte, oder ob er die Abstandsregeln wird einhalten können. Außerdem wird für die Ordnungsbehörde planbar, wo viele Menschen wann anzutreffen sein werden. Welche Menschen das sein werden, wird jedoch niemand auslesen können. Dadurch kann die Ordnungsbehörde gezielt für die Sicherheit vor dem Virus sorgen und ggf planerisch eingreifen, ohne den Einzelnen zu überwachen. Weder in Stufe 1 noch in Stufe 2 ist es vorgesehen, dass das System keinen Passierschein rausgibt. Jeder kann unter den legitimen Gründen den für sich passenden Grund aussuchen und jederzeit darüber ein Ticket bekommen. Häuft sich eine Passierscheinabfrage auffällig, wird dies auf dem Passierschein vermerkt, damit im Fall einer Kontrolle das Verhalten genauer geprüft werden kann. In Stufe 3 der Programmentwicklung kann das System den Passierschein versagen. In diesem Fall ist es notwendig, dass ein Mensch das Ermessen korrekt ausübt. Deshalb wird dann automatisch ein Antrag bei der zuständigen Stelle auf Genehmigung gestellt. Der Einwohner kann seinen Antrag in einem Freifeld begründen. In diesem Fall muss er seine persönlichen Daten erneut eingeben.

die Stufen auf einen Blick:

STUFE 1: Server speichert nur ab und teilt dies Einwohner mit. Gibt Passierschein raus (Handy / Ausdruck / Postalisch)

STUFE 2: Server teilt Info mit abfragendem Ordnungshüter. Gibt Passierschein raus, auf dem potentiell problematisches Verhalten vermerkt ist, Server rät bspw. Einwohner, dass es besser wäre später rauszugehen

STUFE 3: Server teilt Einwohner mit, ob ihm erlaubt ist rauszugehen (= potentiell ablehnender Verwaltungsakt) - Spätestens hier muss ggf. immer ein Mensch informiert werden, wenn ein ablehnender Bescheid Seitens des Systems rausgehen würde, damit es keine vollautomatisierten belastende Verwaltungsakte gibt. Ermessen muss weiterhin ausgeübt werden können.

Anwendung

Der Einwohner gibt seinen Namen und seine Ausweisnummer ins Formular ein. Diese Daten werden auf dem Server so in einer Hash-Nr. verarbeitet, dass die Informationen nicht mehr auslesbar sind. Diese Hash-Nr. wird mittels Pinnummer abgespeichert und nutzbar. Benötigt der Einwohner ein Ticket - bspw. zum Einkauf gibt er dem System die relevanten Informationen: Startort, Startzeit, Zielort. Zur Begründung wählt einen Grund aus, der laut den Vorgaben rechtfertigt, die eigene Wohnung zu verlassen. Er erhält daraufhin vom System den Passierschein und kann ihn bei Kontrollen vorlegen. Will der Einwohner nicht für eigene Zwecke (privater Einkauf), sondern zum Wohl anderer (Einkauf für Hilfsbedürftige / Arbeit etc) seine Wohnung verlassen, muss er seine Angaben mit der Freigabe durch den anderen verknüpfen. Er erhält dafür von seinem Arbeitgeber, seinem Nachbarn etc. einen Freigabecode, den er ebenfalls bei der Abfrage eingeben kann.

Unsere größten Erfolge sind auch was wir gelernt haben

Interdisziplinäres Zusammenarbeiten ist in Zeiten der Krise mehr denn je gefordert, von Erfolg gekrönt und steht für einen Zusammenhalt, der über die Entwicklung einer gemeinsamen Sache hinaus, symbolisch für die Bewältigung der Krise stehen sollte. Und wir haben interdisziplinär gearbeitet - Entwickler, Designer, Polizist und Jurist - alle haben zusammengewirkt. Das klappt toll, wenn man neugierig und wertschätzend bleibt. Ein tolles Team! Es hat viel Spaß gemacht und wir gehen mit dem Gefühl aus dem Hackathon, dass Zusammenarbeit interdisziplinär und unter Fremden funktioniert - auch wenn man unterschiedliche Arbeitsweisen hat. Als weitere Herausforderung kam hinzu, dass die wenigsten von uns bisher Erfahrungen mit einem Hackathon hatten - das haben wir mit Vertrauen in die Arbeit des Teams ausgeglichen!

Name und Logo

Es waren viele Namen im Gespräch: "Digitaler Ausgangsmanager" und "Passierschein 38A" waren mit "LocKEYfree" die härtesten Konkurrenten. Letztlich gab es gegen BMI SafeTicket die geringsten Widerstände im Team. Denn das BMI ist eben die Behörde, die unsere Plattform der Bevölkerung zur Nutzung (nach unserem Wunsch) anbieten soll - und auch jede Gemeinde und jedes Bundesland, das Interesse an unserem Projekt hat, soll unsere Arbeit verwenden, damit möglichst viele möglichst schnell profitieren.

Entwicklung

FREITAG

Grigorii kennt die Situation von seiner Schwester in Frankreich (Strasbourg) - sie erlebt die Ausgangsperre gerade life und vermisst ein praktisches Tool, um schnell an einen Passierschein zu kommen. Er sucht sich daher ein Team, das ihm dabei helfen soll, eine Plattform zu entwickeln, die bei den kommenden Ausgangsbeschränkungen hilft. Und er findet schnell sein Team: sieben weitere Entwickler, ein Polizist und eine Volljuristin treffen sich Freitag in einer ersten Videokonferenz. Was sie nicht wissen: Parallel haben sich fünf Kommilitonen rund um Marc zu einem Team zusammengeschlossen und machen sich ganz ähnliche Gedanken.

Während Grigoriis Team sich auf eine schnelle Umsetzung des Prototyps mit wenigen Basisfunktionen konzentriert, überlegt sich das Team von Marc welche Features mittelfristig drin sein müssen, damit das Tool alle Bedürfnisse erfüllt.

Ziel des Tages: Problemstellung definieren!

SAMSTAG

Lösungsfindung ist angesagt. Schnell stehen die Grundlagen.

Jetzt finden sich beide Teams, vergleichen ihre Skills und schließen sich kurzerhand zusammen.

Die Entwickler können sich nun voll auf die Technik konzentrieren, denn Marcs Team entwickelt kurz- und mittelfristigen Content. Eine erfolgreiche Fusion der Fähigkeiten, die allen einen riesen Spaß macht! Plötzlich sind es 15 Teammitglieder, die zusammenarbeiten, als hätten sie nie etwas anderes getan.

Samstag nachmittag stehen bereits Front- und Backend im Grundgerüst. Eine Powerpointpräsentation erzählt die Vision und die Menüführung ist vorbereitet. Die Aufgabenfülle auf dem gemeinsamen Trelloboard wächst weiter. Gleichzeitig wird ein Name gesucht. Was ist besser? Digitaler Augangsmanager? Schein 38A? Lockify? LocKEYfree?... Das Brainstorming läuft...Ach ja, es braucht noch ein Logo... Impressum... Unsere nächste Videokonferenz findet um 23:00 statt. Wir sind gespannt!

Gleichzeitig wurden ein StoryBoard und die Use Cases final erarbeitet.

Und wieder sind wir ein großes Stück weiter. Die Plattform nimmt Form an - noch fehlt die Anbindung ans Backend. Aber das wird morgen kommen.

Planung für Sonntag: 10:00 Youtube schauen - direkt danach: Besprechung in der großen VK - bis 12:00 über den Namen entscheiden per Doodle... - und dann natürlich rechtzeitig abgeben :-)

SONNTAG

Der Countdown läuft. Das Team ist seit 6 Uhr dabei - wahrscheinlich hat der ein oder andere auch durchgemacht. To Do:

  • Prototyp ans Laufen bringen
  • Video fertig machen
  • Devpost-Seite optimieren
  • Anleitungen fertigen

Stand 16:45 Uhr: Es wird knapp - soviel steht fest! Aber noch sieht es so aus, als würden wir den Prototyp fertig stellen können!

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Was kommt nach dem Hackathon?

Das Programm steht. Es muss nur genutzt werden.

Wenn das Projekt als erfolgreich bewertet wurde erfolgt eine kurze Pilotierung in einer Stadt, in der es bereits eine Ausgangssperre gibt, um so von den Erfahrungen der Bürger und der Polizei mit der App zu profitieren und Verbesserungen zu generieren. Wenn es nachgefragt wird, können die diversen Features, die oben in Aussicht gestellt wurden, implementiert werden. Schnittstellen mit anderen Einrichtungen wären sinnvoll - z. B. eine direkte Zusammenarbeit mit dem RKI und den Landesregierungen.

Was kommt nach dem Virus?

Das Programm wurde entwickelt, um in der Ausnahmesituation einsetzbar zu sein. Aber auch im normalisierten Leben, kann es Sinn ergeben. Hier ein paar Beispiele, wo unsere Plattform nach der Pandemie eingesetzt werden kann:

  • Für Freizeitparks - Ich registriere mich im Park mit meiner Ticketnummer und gebe meinen Weg zu den Attraktionen an. So kann jeder gucken, wo es schon wie voll ist und es ist anonym.
  • Großveranstaltungen mit mehreren Ständen usw., um so zu hohe Menschenaufkommen, Wartezeiten zu verringern und dabei konnten Sicherheitsdienste und Polizei auch ihre Stärken für einzelne Bereiche anpassen
  • kostenlose ÖPNV-Tickets (Schüler, Studenten, Rentner, Bezieher von Sozialleistungen)
  • bei dezentralen Festen

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