Inspiration

Die besondere Situation in der wir uns zurzeit befinden ist für den einen ein Anlass zu verzagen und zu fürchten, für den anderen ein Anlass zu kämpfen und für manche ein Anlass zu Höchsttouren aufzulaufen und anzupacken. Die Ausschreibung des Hackathon war für all diejenigen eine tolle Möglichkeit einen Beitrag zu leisten, die Ideen hatten oder ihre Skills zur Verfügung stellen wollten. Wer aber hätte gedacht, dass es so eine Menge von Menschen schaffen würde sich zusammen zu finden. Jetzt mitten in der Arbeit ist das Wissen ein Teil des großen Potenzials zu sein, eine der größten Inspirationen.

Aber natürlich hat uns auch die Krise selbst inspiriert, die Auswirkungen, die wir alle sehen und der Wunsch etwas dagegen tun zu können.

Aus unserer Sicht ist das wichtigste in der Krise die Grundbedürfnisse der Menschheit sicherzustellen. Um das für möglichst viele zu ermöglichen, müssen die Menschen die Möglichkeit haben für ihr tägliches Brot zu arbeiten.

Der lokale Einzelhandel ist eine der Gruppen, die es in dieser Zeit schwer trifft. Viele Geschäfte können nicht lange ohne ihren treuen Kundenstamm überleben und sind heute schlecht oder gar nicht aufgestellt, um einen Online Handel zu betreiben.

Nachhaltigkeit verliert in der Krise an Bedeutung, dem wollen wir kurze und optimierte Lieferwege (auf der letzten Meile) entgegenstellen und damit auch besonders die lokalen, kommunalen Strukturen stärken.

Aus diesem Grund arbeiten wir gemeinsam an einer Lösung, die sowohl ökologisch nachhaltig ist als auch langfristige Perspektiven für die Händler bieten kann. Wir rücken alle wieder ein Stück näher zusammen, obwohl wir weiter auseinander sind denn je.

What it does

Unsere Grundidee beinhaltet das Upcycling bestehender/bekannter Geschäftsmodelle mit dem Ziel zur Kontaktreduzierung sowie zur Förderung des lokalen/dezentralen (Einzel-) Handels bzw. die Adaption eines globalen „digitalen Handelsplatz“ als lokalen „digitalen Handelsplatz“. Dies schließt eine Liefer-/Logistikstruktur, welche von „jetzt auf gleich“ auf eine „sichere / kontaktlose“ Auslieferung von Waren umgestellt werden kann, ein.

... während einer Pandemie:

  • Kontaktreduzierung
  • Schadensbegrenzung: lokalen/regionalen Einzelhandel vor massiven Umsatzeinbrüchen/Insolvenz schützen (da die Waren entweder gar nicht oder nur über große Player wie Amazon erhältlich sind)
  • Versorgung: Gewährleistung einer „normalen“ Versorgung mit Waren/Lebensmitteln über einen längeren Zeitraum – auch ohne dafür persönlich in den Supermarkt/Handel gehen zu müssen

Vorteile während einer Pandemie:

  • Unabhängig von „Lieferketten/Infrastrukturen“ anderer Regionen, die ggf. zeitweise „abgeschnitten“ werden müssen Bei möglichen „Shutdowns / Ausgangssperren“ innerhalb der betroffenen Region, bleibt der lokale Handel über einen digitalen Marktplatz weiterhin (soweit möglich) in Betrieb
  • Hilfspakete der Bundesregierung zur Stützung der Wirtschaft während einer Pandemie „reichen“ über einen wesentlich längeren Zeitraum aus

... unabhängig einer Pandemie:

  • Wirtschaft: Förderung & Sicherstellung von lokalen/dezentralen Märkten und somit Stärkung einer Marktwirtschaft innerhalb eines ganzen Landes.
  • Wirtschaft: Förderung von lokalen/dezentralen Produktionsstätten besonders im Bereich „Lebensmittel-Frischwaren“ Ökologie/Umwelt: kurze Lieferwege, besonders im Bereich „Lebensmittel“

Unser Projekt hat sich mit der Gestaltung eines Online-Shops befasst, der ...
... die Angebote der lokalen Geschäfte bündelt, den Einzelhändlern ermöglicht sich zu vernetzen sowie ein Schritt in eine Solidargemeinschaft lokaler Händler ist
... den Kunden die Möglichkeit gibt, ihre lokalen Händler zu unterstützen, gezielt in ihrer Nähe zu kaufen und Waren aller Art zeitnah zu bekommen
... Lieferdiensten, Taxiunternehmen oder Privatpersonen die Möglichkeit bietet auch in der Krise im lokalen Umfeld Dienstleistungen zu erbringen

Händlerunterstützung:

  • Digitalisierung des Warenbestandes
  • Weiterhin bekanntes Kundensegment mit Stammkunden
  • Nutzung auch für Dienstleister (Reinigung, Schneiderei,...)

Kundensupport:

  • Chatmöglichkeiten mit dem Shop für die gewohnte Beratung im Einzelhandel (wenn vom Händler angeboten)
  • Kunden müssen nicht auf ihre gewohnten lokalen Produkte verzichten und können für ihren Händler "etwas tun"
  • Nachhaltigkeitswünsche können erfüllt werden (z.B. ich möchte die Lieferung mit dem Rad erhalten; Ich möchte nur Bio-Ware kaufen; ...)

Carrier Dienste:

  • Tourenplanung im Milk-Run style für nachhaltige kurze Lieferketten (z.B. Einsatz von Lastenfahrrädern)
  • Transporte in beide Richtungen (d.h z.B. zu reinigende Kleidung abholen)
  • pick a job (annehmen von Touren aus einem Portfolio)
  • Selbstabholung möglich (im Rahmen der größtmöglichen Kontaktvermeidung)
  • Verteilzentren wenn erforderlich
  • lokale, kommunale Gegebenheiten entscheiden über den Transportweg, so können individuell die besten Lösungen angewendet werden (NICHT one size fits all)

Optionale Funktion (könnte zukünftig eingebunden werden):

  • Kundenkontakt-Center für Menschen ohne Online Zugang (telefonisches Kundencenter erforderlich)
  • Schnittstellen zu anderen lokalen Initiativen (z.B. nebenan.de)
  • Einbindung anderer Initiativen aus dem Hackaton (z.B. Gutschein Nutzung, Pay now Buy later, Lieferkettenlösungen)

How we built it

Wir starteten mit ein Ideenaustausch und einem gemeinsamen Commitment. Eine Focussierung auf ein gemeinsame Richtung war schnell gegeben und die Domaine LocalShop24.de wurde umgehend gesichert. Um die Ideen abzusichern haben wir uns über devpost einen Mentor gesucht und werden seitdem von “unseren” Mentorin tatkräftig unterstützt.

Um effizienter zu Arbeiten haben wir uns in zwei parallele arbeitende Teams für ein erstes Konzept aufgeteilt. Parallel zu unseren Diskussionen hat "unser" Entwickler schon mal einen Mock-Up mit Pencil zusammengestellt, so dass wir am Samstag bereits eine visuelle Vorstellung von unserem Projekt hatten. Nach der Fertigstellung haben wir die Teams wieder zusammengeführt, uns auf eine gemeinsame Konzeptidee verständigt und uns erneute arbeitsteilig organisiert: Ein Team vervollständigte das Konzept, ein Team schrieb ein Storyboard für den Film, ein Team entwickelte unseren ersten Prototypen und ersten Funktionalitäten auf unserer Webseite. Die UI/UX wurde anhand von Adobe XD visualisiert und später mit Angular realisiert. Die Nicht-Entwickler im Team haben sich als Sparringspartner und Tester zur Verfügung gestellt.

Challenges we ran into

A) Herausforderungen an das Team im Rahmen des Hackathon Die erste Herausforderung für uns alle war: Wie kommt ein Team zusammen. Erstaunlicherweise stellte sich das als relativ leicht heraus, dank der slack channel und der Fähigkeit aller Teilnehmer im Rahmen von Chats zu kommunizieren. Für manch einen waren die neuen Technologien eine Herausforderung für sich, denn nicht jeder kannte Slack oder devpost oder wie die Tools nicht alle heißen. Eine weitere Herausforderung für uns war eine für alle funktionierende Sprach-Kommunikationsplattform zu finden. Leider konnte nicht jeder Slack-Calls beitreten und auch Hangout stellte sich nicht als kompatibel für alle heraus. Mit Skype endlich haben wir aber ein für alle stabiles Instrument gefunden. Man sollte meinen wenn sich wildfremde Menschen treffen, sei es eine Herausforderung eine gemeinsame Idee zu entwickeln. War es aber nicht. Erstaunlicher Weise war das Team von Männern und Frauen, Jungen und Älteren, Nord- und Süddeutschen (und anderen Regionen :-) sehr schnell in der Lage Diskussionen auf einen konstruktiven Weg zu bringen und sich nicht auf endlose Nebengefechte zu begeben.

B) Herausforderungen daraus ein Projekt entstehen zu lassen Wir alle in unserem Team haben keine Erfahrung damit ein Unternehmen zu gründen und Gelder einzusammeln. Wir hoffen mit unserer Beschreibung Interesse und Neugierde zu wecken und auf die Bereitschaft unsere Idee zu unterstützen.

Accomplishments that we're proud of

Wir sind stolz ...
… auf unser Ergebnis, das wir in kürzester Zeit produziert (von zero to hero) haben und das uns allen sehr gut gefällt
… auf ein Team mit tollem Team Spirit, welches innerhalb weniger Stunden zusammengewachsen ist
… darauf, lösungsorientiert arbeiten zu können, ohne uns vorher gekannt zu haben
… dass wir unsere unterschiedlichsten Kompetenzen vereinen konnten, und damit ein tolles gemeinsames Ergebnis geschafft haben, welches keiner von uns alleine geschafft hätte.
..., dass wir so mutig waren unsere innere Motivation in diesem Rahmen auszuleben.

Wir sind stolz darauf anderen Menschen Hoffnung zu geben!

What we learned

Wir haben ...
... gelernt, dass “Schwarmintelligenz” statt hierarchischen Projektmanagements ein Key success factor war, dessen Funktionalität uns begeistert hat.
... uns neues Allgemeinwissen angeeignet und die eine oder andere neue technische Plattformen kennen gelernt.
... erlebt, dass wir gemeinsam viel bewegen können.

Social Distance hat uns zusammengebracht.

What's next for LocalShop24.de

  • Finanzierung sichern
    • Erstellung eines detaillierten Finanzplans
    • Woher bekommen wir die Gelder
    • Welche Sponsoren können wir gewinnen
    • Vergütungsmodell Carrier
  • Leitung des Vorhabens definieren
  • Webshop 1.0
  • Auswahl Testregion, Kunden und Carrier
    • Überzeugung der Kommunen / State
    • Betreuung der Infrastruktur
    • Know-How in den Kommunen sicherstellen
    • Pilotkunden anwerben
    • Carrier einbinden
    • rechtliche Fragen klären
  • Einzelhändler (EH) gewinnen
    • Ansprache? Wie erreichen wir die EH?
    • Wie können EH an die Technologie herangeführt werden?
  • Marketing schalten

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