Inspiration

Überfüllte Supermärkte - und das in Zeiten von Corona. Ungünstig, denn gerade Menschenansammlungen sollten momentan vermieden werde. Trotzdem müssen wir alle einkaufen gehen. Deshalb wollen wir dafür sorgen, dass die Kunden schon im Voraus wissen, wie voll die Supermärkte und Drogerien in ihrer Nähe sein werden. So können Einkäufe besser geplant und Überlastung der Märkte verhindert werden.

What it does

Was genau soll unsere Anwendung also können?

Die User können auf einer Karte die Supermärkte bzw. Drogerien in ihrer Umgebung und deren Auslastung auf einen Blick sehen. Diese ist durch ein Ampelsystem gekennzeichnet – grün: Der Laden ist gerade wenig ausgelastet; gelb: der Laden ist mäßig ausgelastet; rot: der Laden ist sehr voll und sollte zum aktuellen Zeitpunkt lieber gemieden werden. Auf diese Weise ist sowohl den Kunden als auch den Marktbetreibern geholfen: Eine bessere Verteilung der Kunden über den Tag und eine damit einhergehende niedrigere Ansteckungsgefahr gilt für die Kunden genauso wie für das Personal im Einzelhandel.

Auch können die User ihre Einkäufe für die nächsten Tage mithilfe der App planen. Die voraussichtliche Auslastung wird aus bisherigen Daten errechnet. Außerdem geben wir Märkten die Möglichkeiten, "Sperrzeiten" oder andere spezielle Öffnungszeiten einzurichten. Zu diesen Zeiten sollten die Märkte besonders leer gehalten werden, damit Senioren und andere Risikogruppen angstfrei einkaufen können. Um diese Funktion zu realisieren gibt es für die Betreiber der Märkte die Möglichkeit, sich zu registrieren und weitere Informationen an ihre Kunden weiterzugeben.

Als User: Der Nutzer gibt bei Benutzung der App seine Postleitzahl an, die dafür verwendet wird, eine Übersicht der nächstgelegenen Märkte anzuzeigen. Die angezeigte Tabelle enthält die Adressen aller nahegelegenen Lebensmitteleinzelhändler (LEH) und einen aktuellen Auslastungsindex, berechnet aus den Angaben des Marktbetreibers und anderer Kunden. Ein Klick auf den Listeneintrag führt zu einer Detailseite, auf der Öffnungszeiten, Spezial-Öffnungszeiten für Risikogruppen, Auslastungsindex und vorhergesehene Auslastung in zwei Stunden angezeigt werden. Außerdem kann auf dieser Detailseite ein Besuch des Ladens geplant werden – die anonymisierten Zeitangabe hilft dabei, die Berechnung des Auslastungsindex zu verbessern und den Marktbetreibern eine Übersicht zu bieten, wann Kunden planen, in den Laden zu kommen.

Als Betreiber: Um einen Laden zu claimen, können sich Marktbesitzer mit ihrer Ladenadresse registrieren und erhalten eine Markt-ID, mit der sie sich später einloggen können. Nach dem Login können sie den Status des Marktes aktualisieren, die aktuelle Auslastung angeben und die Informationen des Ladens einsehen.

How we built it

Die App ist für Android konzipiert und basiert auf einer Datenbank der gb consite GmbH. Die gb consite GmbH pflegt und vertreibt die bundesweit einzige vollständige und qualitativ hochwertige Datenbank von Standorten des Lebensmitteleinzelhandels (LEH) in Deutschland. Für den Hackathon wurden uns die vollständigen Daten für einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung gestellt. Die hauptsächlich verwendeten Sprache sind Java und Gradle, sowie xml für das Layout der App. Die verwendete IDE ist Android Studio und die database basiert auf firebase und Android Library.

Challenges we ran into

Unser ursprünglicher Plan war eine WebApp gewesen – allerdings stellte sich schnell heraus, dass mit unserem Hintergrund die kurze Zeit nicht gereicht hätte, um die Funktionen umzusetzen, die uns wichtig waren. Stattdessen haben wir uns entschieden, eine App für Android zu entwickeln und unsere Fähigkeiten so effektiv wie möglich einzusetzen.

What's next for Shopping Time

Die Entwicklung bei ShoppingTime ist definitiv noch nicht vorbei! Toll wäre eine Verbindung mit weiteren Attributen der Datenbank sowie anderen Daten (z.B. Smartphone Location-Daten), um unsere Vorhersagen genauer und verlässlicher zu machen. Auch die Funktionen für Marktbetreiber ließen sich noch ausweiten. Hier wären z.B. eine erweiterte Angabe zu den verfügbaren Haushalts- und Lebensmitteln denkbar. Zusätzlich wären Security-Features und ein ausführlicheres Login-Verfahren wichtige Schritte für die App. Visuelle Updates mithilfe von Google-Maps oder Timeslots in einem Zeitplan wäre für die Zukunft ebenfalls möglich. Da die App eine persönliche Anbindung für Verkäufer über Accounts ermöglicht, wären Bestellungen bei einem bestimmten Händler durchaus realisierbar.

Disclaimer: Die App im Video verbindet sich mit einem lokalen Server, welcher die Informationen der Supermärkte bereit stellt. Die Anbindung über das Internet folgt.

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