Was wollen wir erreichen?
- Bildungsgerechtigkeit und Fairness für alle Kinder
- es werden Türen geöffnet und nicht geschlossen
- Förderung der Persönlichkeitsentwicklung und Selbstbestimmtheit
Was werden wir ändern?
- Schüler und Lernbegleiter sind ein Team
- Prüfungen finden (extern) statt bzw. werden unabhängig von Lernbegleitern abgenommen
- Durch die Trennung der Personen in Lern- und Prüfungsphasen, werden Lernbegleiter von Dokumentationspflichten entlastet was mehr Zeit für das Kind ermöglicht.
- Zusätzlich sind durch die einheitlichen Tests auch keine weitere Dokumentation nötig.
- Es gibt ähnliche Lösungen aus der freien Wirtschaft (z.B. für Zertifizierung von Produkten) aber nicht für Schulen
- Diese Methode erweitert das Konzept der individuellen Lernbausteine
- Wir wollen den Schülern MEHR Möglichkeiten für die Zukunft anbieten, sodass dieser seine Zukunft viel kreativer nach seinen persönlichen Fähigkeiten gestalten kann
Wie kann es umgesetzt werden?
- Das Konzept ist offen und soll erst parallel unterstützend, dann integrierend und nach Bewährung alternativ eingeführt werden. Es ist von Anfang an zwar unabhängig aber immer mit dem Fokus der Integration in bestehende Systeme gedacht.
- Es soll ein neuer Blick auf die Bildungsbiografie gesetzt werden und es ist klar dass das viele Bereich betrifft (nicht nur für die Schule). Wir haben keine konkrete Visualisierung (UI, App, Platform, etc.) entworfen, da später diese situationsbedingt (Schule, Eltern, Bewerbung, etc.) so erstellt wird, das sie auf den konkreten Fall bezogen informativ und einfach verständlich ist. Wir haben hier den Focus auf den Prozess gelegt, wohl wissend das eine geeignete Visualisierung denn später über die erfassten Daten möglich ist.
- Eine konkrete Umsetzung ist nur möglich mit mehr Input von Beteiligten aus allen Rollen (Kindern, Eltern, Lehrern, Leitung, Behörden) möglich. Deshalb wurde noch kein konkreter Projektplan/Umsetzungsplan skizziert. Nächste Schritte wurden aber im Team diskutiert.
- Als Beispiel ist für die Kompetenzkarte nur ein Moodboard/Inspirationsboard erstellt worden.
Wer wird uns wohl unterstützen? -Die Kinder: die Angst vor einer Prüfung wird genommen, da Prüfungen immer dann durchgeführt werden, wenn die Kinder und ihre Lernbegleiter denken das sie den Meilenstein nehmen können. Vermeidung von Frust und Zeitdruck, statt dessen Erzeugung von Motivation und Eigenverantwortung!
- Die Eltern: Kennen die individuellen Ziele ihrer Kinder. Idealerweise legen sie diese auch zusammen mit den schulischen Lernbegleitern fest. Dadurch entsteht ein ganz anderes Team. Kind, Eltern und Pädagogen arbeiten zusammen! Lehrer sind damit nicht mehr in Opposition zum Kind/Eltern.
- Die Pädagogen: Die werden von einer übermäßigen Dokumentationspflicht entbunden. Es steht mehr Zeit für die Arbeit mit den Kindern zur Verfügung
- Die Schulleitung: Durch die Definition von übergreifenden Meilensteinen bei gleichzeitiger Entlastung der Dokumentationspflichten der Pädagogen entstehen Organisationsspielräume für die pädagogische Ausrichtung und Spezialisierung jeder einzelnen Schule.
- Die Behörden: Es gibt schulübergreifende Standards.
Wo kann es Widerstände geben? Wir sehen den Widerstand aufgrund von historischer, technischer usw. Entwicklung bereits im alten Bewertungssystem gegeben. Daher wollen wir ihn auflösen. ABER, dieses soll nicht das bestehende System ersetzen, sondern erst ergänzen und sich damit beweisen.
Was gab es schon?
- Es gab keine fertigen Lösungsansatz bzw. Konzept.
- Wir habe eine wirklich Vision und Alternative zum bestehenden Bewertungssystem erschaffen
Wie lautet der Name eures Projekts?: Kompetenzlandkarte für den Lebensweg
Wie heißt euer Team Slack Channel?: #umsetzung_aktionsfeld_014_af1
Wie groß ist euer Team (als Zahl)?: 4
Welches Aktionsfeld adressiert ihr?: Schulentwicklung und Mindset
Welche Herausforderung adressiert ihr?: Prüfungs- und Bewertungskultur neu denken
Was ist das Problem, das ihr mit eurer Lösung für die Schule von Morgen lösen/verbessern wollt?: Durch aktuelle Bewertungskultur (Arbeiten, Tests und Zeugnisse) werden die Lernenden durch einen von außen vorgegebenen Rhythmus bewertet. Dies führt insbesondere bei Lernenden, die noch nicht die Kompetenzen erworben haben zu Zeitdruck, Frust und Demotivation. Unser Konzept bricht dies auf und ermöglicht sowohl Schülern als auch Lernbegleitenden im Team selbstverantwortlich den individuell besten Lernentwicklungsweg für jedes Kind zu finden.
Wer ist von dieser Problematik betroffen, und auf welche Weise? Wieso ist das ein kritisches Problem?: Alle Teilhabenden auf dem Lebensweg: Mensch/Lernender: Das aktuelle System ist selektierend und nicht gleichstellend und gleichberechtigt. Wir wollen Leute befähigen zukünftig immer nach Erwerb einer Kompetenz die gleichen Chancen im Leben zu haben wie jeder andere mit der gleichen Kompetenz! Lehrender: Im aktuellen System ist der Lehrende immer auch der Beurteilende. Dadurch gerät er automatisch in einen Gewissenskonflikt, der im aktuellen System nicht aufgelöst werden kann. Dadurch kann langfristig das Vertrauen zwischen Lehrendem und Lernenden zerstört werden. Schulorganisation: Die Schule kann den oben erwähnten Vertrauensverlust nur durch gute (am besten rechtssichere) Dokumentation ausgleichen. Dies reduziert das Gesamtvertrauen und die Leistungsfähigkeit einer Schule und natürlich damit die Möglichkeit mehr Zeit mit den Kindern zu verbringen.
Was ist euer Lösungsansatz?: Wir unterscheiden drei Arten von Rückmeldungen: 1. Das direkte Feedback zwischen Lernbegleitern und Lernenden. Dies dient zukünftig einzig der Motivation und hat keine Relevanz für andere Personen insbesondere die externe Bewertung. Stellt zum Beispiel ein Lernbegleiter einen Test, dann hat das Ergebnis niemals Auswirkungen auf eine Beurteilung oder Kompetenznachweis. 2. Das vertrauensvolle Lernbegleitungsgespräch das die unterschiedlichen Akteure untereinander koordinieren soll. Dies dient der Gesamtmotivation für zukünftige Lernherausforderungen. Auch die Inhalte dieser Gespräche fließen nicht in eine Bewertung und die Beurteilung einer Kompetenz ein. 3. Prüfungen finden (extern) statt bzw. werden unabhängig von Lernbegleitern abgenommen. Der externe Kompetenznachweis soll neutral, nachvollziehbar und vorurteilsfrei erfolgen. Diese Ergebnisse kann dann der "Eigentümer" der Kompetenzen an externe Partner weitergeben. Jeder entscheidet selbst welche Facetten er preisgibt. Das System zertifiziert im Gegenzug, das die erworbenen Kompetenzen wirklich durch diese Person zum angegebenen Zeitpunkt erworben wurden. Wir entbinden damit Lernbegleiter von der Pflicht der Kompetenzprüfung und ermöglichen damit die Bildung eines Teams aus Lernenden und Lernbegleitenden. Insbesondere sollen durch die Trennung der Personen in Lern- und Prüfungsphasen insgesamt die Dokumentationspflichten auf das wirklich Nötige reduziert werden. Wir wollen die Methode der individuellen Lernbausteine durch den neutralen Kompetenznachweis erweitern. Dieser soll angelehnt an Zertifizierungsprozesse, wie sie aus der freien Wirtschaft bekannt sind, auf die Schule übertragen.
Von welchen Annahmen geht Ihr bei eurem Lösungsansatz aus?: Wenn Lernbegleiter und Bewertender nicht die gleiche Person sind, entsteht kein Rollenkonflikt. Vertrauen kann dadurch leichter in allen Ebenen erreicht werden: Lernprozess zwischen Kind und Lernbegleiter. Prüfungsprozess: Nachvollziehbarkeit und neutral Gesamtprozess
Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung?: Die Kinder: Die Angst vor einer Prüfung wird genommen, da Prüfungen immer dann durchgeführt werden, wenn die Kinder und ihre Lernbegleiter denken, dass sie den Meilenstein nehmen können. Vermeidung von Frust, Erzeugung von Motivation! Die Eltern: Kennen die individuellen Ziele ihrer Kinder. Idealerweise legen sie diese auch zusammen mit den schulischen Lernbegleitern fest. Dadurch entsteht ein ganz anderes Team. Kind, Eltern und soziales Umfeld arbeiten zusammen! Lehrer sind damit nicht mehr in Opposition zum Kind/Eltern. Die Pädagogen: Die werden von einer übermäßigen Dokumentationspflicht entbunden. Es steht mehr Zeit für die Arbeit mit den Kindern zur Verfügung. Konflikte mit Eltern nehmen ab. Die Schulleitung: Durch die Definition von übergreifenden Meilensteinen bei gleichzeitiger Entlastung der Dokumentationspflichten der Pädagogen entstehen Organisationsspielräume für die pädagogische Ausrichtung und Spezialisierung jeder einzelnen Schule. Die Behörden: Es gibt schulübergreifende Standards.
Welche Wirkung soll eure Lösung erzielen? Wie soll eure Lösung die Situation verändern? Was ist der langfristige Wert eurer Lösung?: Bildungsgerechtigkeit und Fairness für alle Kinder Motivation für Lernende und Lernbegleiter Transparenz und Nachvollziehbarkeit Förderung der Persönlichkeitsentwicklung durch individuelle Lerngeschwindigkeit Es werden Türen geöffnet und nicht geschlossen Chancengleichheit
Welche Voraussetzungen oder Rahmenbedingungen braucht es für die Umsetzung eurer Lösung? Sind diese bereits gegeben?: Das Konzept ist offen und soll erst parallel unterstützend, dann integrierend und nach Bewährung alternativ eingeführt werden. Es ist von Anfang an zwar unabhängig aber immer mit dem Fokus der Integration in bestehende Systeme gedacht, deshalb benötigen wir nur folgendes: 1. eine Gruppe von engagierte, innovationsoffenen Lernbegleiter:innen 2. ein oder mehrere Schulen, die sich dem Konzept öffnen
Wie habt ihr die Lösung entwickelt? Welche Aspekte habt ihr dabei berücksichtigt?: Unser Entwicklungsprozess gliederte sich in die Phasen: 1. Brainstorming 2. Problemidentifikation 3. Benennen von Chancen und Risiken (Walt-Disney-Methode) 4. Benennung von Zielen 5. Diskussion von Zielkonflikten und Konstruktion eine konsensfähigen Modells 6. Konkretisierung und Abgleich
Habt ihr bei Null angefangen oder hattet ihr bereits einen vorher bestehenden Ansatz? Was war euer Fortschritt in der Hackathon Woche?: Ja, jeder von uns hat seine eigene Bildungsbiographie und hat diese mit eingebracht.
Auf welchen zeitlichen Rahmen ist die Umsetzung der Lösung angesetzt? Was wären die nächsten Schritte?: Dauer der Umsetzung nicht bekannt. Der nächste Schritt ist eine Pilotphase mit geeigneten Kooperationspartnern aus Schulen, Universitäten, etc. Aufgabe der Pilotphase ist: 1. Bestätigung der Projektannahmen 2. Ermittlung ein oder mehreren möglichen Organisationsformen 3. Ermittlung eines Ressourcenbedarfs
Was benötigt ihr an Ressourcen (Wissen, Wo/Men-Power, Budget etc.) für eine erfolgreiche Umsetzung?: Fachleute aus Schulen und Universitäten Für die Pilotphase wird vorraussichtlich kein großes Budget benötigt.
Wer sind die relevanten Stakeholder in der Umsetzung und müsste mit „ins Boot“ geholt werden?: Partner aus der Bildungslandschaft.
Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit eurer Lösung?: Die "Schule von Morgen" sollte zwingend den Aspekt der Trennung von Lernphase und Prüfung enthalten. Daher stellt sich nicht die Frage der Skalierbarkeit sondern lediglich die beste Organisationsform.
Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team?: JA, wir sind ein Team!
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