Challenges & Motivationen

Leute in Quarantäne sind zum heutigen Wissensstand 14 Tage physisch von der Außenwelt abgeschnitten. Das führt faktisch zu dem Problem, dass sie selber Dinge des täglichen Bedarfs nicht mehr einkaufen gehen können. Hierfür wollen wir eine Lösung erarbeiten die im Kern sich als sniorige Leute fokussiert aber trotzdem auch als Service für Jüngere genutzt werden kann. Der Anspruch einen human-centered und Accessibility Design Ansatz umzusetzen war hier wesentlicher Treiber.

Wir sehen in der aktuellen Krisensituation drei Herausforderungen für Menschen, die in Isolation leben müssen und auf Grundbedürfnisse wie Lebensmittel, Hygieneartikel und Medikamente angewiesen sind.

1. Verfügbarkeit

Aktuell sind Online-Lieferdienste für Lebensmittel überlastet. Anbieter wie Rewe Online, getnow können ihre Kunden in gewissen Liefergebieten erst in 2 Wochen wieder bedienen.

2. Zugänglichkeit

Wie können wir die mit der Isolation verbundenen Herausforderungen angehen, dass nicht alle Menschen Zugang zum Internet, mobilen/kontaktlosen Bezahlmöglichkeiten oder genügend Barmittel zu Hause haben?

3. Soziale Isolation

Es ist nicht immer möglich, dass Freunde und Verwandte auf Grund der geographischen Lage oder eigenen Einschränkungen füreinander sorgen. Von daher sind viele Menschen in Isolation auf die Hilfe Dritter angewiesen.

What it does

Karotten für Marie ist ein Lieferservice, der Menschen in Isolation Zugang zu ihren Grundbedürfnissen ermöglicht. Der ssentielle Untzerschied liegt darin, dass wir den Menschen in ihrem persönlichen Moment, ihren Lebensumständen und vorallem ihren Kommunikationstool begegenen.

  1. Wir ermöglichen es, Menschen in Isolation Bestellungen sowohl telefonisch als auch digital aufzugeben. Uns ist es wichtig, dass wir alle Menschen mit unserem Service erreichen können. Dabei setzen wir auf digitale Technologien, um die Helfer*innen so gezielt wir möglich einsetzen zu können.
  2. Wir bieten Freiwilligen eine Plattform an, um Menschen in Isolation helfen – und damit einen positiven Beitrag zur aktuellen Krisensituation zu leisten. Durch Einkauf und Lieferung von Lebensmitteln, Hygieneartikel oder Medikamenten kann Menschen in Isolation geholfen werden und die Helfenden leisten einen echten gesellschaftlichen Mehwert.

Zielgruppen

Isolated elderies Ältere Leute, welche meist alleine leben und im digitalen Zeitalter nicht angekommen sind und in ihrem letzten Lebensjahren ihre Gewohnheiten nicht mehr ändern wollen. Sie sind auf der Suche nach Menschen die für sie Besorgungen erledigen. Am liebsten nutzen sie aber gewohnte Kommunikationstools wie ihr Telefon.

Lonley Generation Y Jüngere Leute, welche durch eine Infizierung isoliert sind und dadaurch abgeschnitten sind, weil eltern und Freunde nicht in unmittelbarer Nähe wohnen. Sie sind auf der Suche nach Menschen die ihre Einkäufe übernehmen können. Sie fühlen sich in ihrem geowhnten digitalen Umfel wohl

Motivated stranger Menschen on deiner Nachbarschft, welche motiviert sind und gerne unterstützen möchten. Ihnen ist es wichtig einen ejhcten gesellschaftlichen Mehrwert zu leisten.

Process

1.Sorting

Sortieren und erste subjektive Bewertung der über 700 Challenges im Airtable

2.Voting

Dot-Voting der ersten Challenges um sich auf eine zu konzentrieren

3.Ideation

Ideensammlung für Features, Touchpoints etc.

4.Customer Journeys

Fokussierung auf 3 übergreifende Zielgruppen (Helfende, Hilfe-Suchende alt, Hilfe-Suchende jung)

5.Tech Stack

Fokussierung Festelegung auf Technologien

6.Tech-Test

Testing der ersten Prototypen

7.Creation

Entwicklung der Interfacedesigns, des Branding, etc.

8.Flow

Entwicklung von prototypischen Clickdummies

9.Develop

Entwicklung des technischen Plattform

10.Fly

Fly, fly high. Storyline für das Pitch-Video entwickeln, Footage Research, After Effects und geile Musik.

Customer journey: https://miro.com/welcomeonboard/ldT4m8t2bAtJozuJ5P2uP0nujzUJJ5VFi8bUBYayqjysFaMwW5hLS3AUDqrUuuOx

How we built it

Die Entwicklung hat wurde in zwei Bereiche aufgeteilt.

Twilio

Wir haben Twilio (https://www.twilio.com/) als Bridge zwischen dem Telefon und der Webapp benutzt. In Twilio haben wir eine Hotline Nummer erstellt, mit der ein Nutzer mit einen Bot telefonieren kann um eine Bestellung zu machen. Den Input des Nutzers wird durch Twilio's Voice API, von speech-to-text umgewandelt. Diese Texte werden via Webhooks, die auf unserer Nummer integriert sind, in einer Node JS Application bearbeitet. In dieser Application, entscheiden wir welche Kommunikation zwischen den Bot und den Nutzer stattfinden sollte, und leiten die Nutzer Input Daten (Name, Addresse, Telefonnunmmer und Bestellung) an unseren Express Node Server weiter.

  • Flowchart für das Telefonat
  • Telefonnummer: +1 855 712 6826 (ACHTUNG! Diese Nummer befindet sich in Amerika und es können hohe Gebühren durch den Telefonanbieter anfallen. Aus Zeitgründen ist es uns leider nicht gelungen eine deutsche Nummer zu organisieren. Um das Tool testen zu können kann man Alternativen wie Skype mit einen Abo für Calls nach USA nutzen)
  • Wir haben jetzt eine deutsche Telefonnummer: +498914367511

Plattform via Nodejs

Die per Twillio entgegengenommene Einkaufsliste wird an ein Backend gepostet, das mit Nodejs und Expressjs entwickelt wurde. Gehostet wurde es auf heroku. Um eine Idee der weiteren Verwendung der Einkaufsliste zu bekommen wurde eine zusätzliche Website mit Angular erstellt, die die per Twillio erstellten Einkaufslisten zu visualisieren.

Technischer Ausblick

Die weiteren Entwicklungen für diese App aus technischer Sicht sind:

  • Anbindung einer Datenbank
  • Auslesen der aktuellen Position des Nutzers
  • Anbindung einer kostenpflichtigen API für das Matching von Adresse zu Koordinate
  • Erstellung einer deutschen Hotline-Nummer, ggf. Anbieterwechsel zu deutschen Alternativen zu Twillio

Github repositories for the projects

Challenges we ran into

  • Kleines Team, wenig Vorbereitungszeit um tief in Data-Research einzusteigen
  • Ausfall eines Teammitgliedes wegen Krisen-Helfereinsatz
  • Unsere Kinder die uns auf Trab halten

Accomplishments that we're proud of

  • Aufsetzen einer Bot-basierten Hotline innerhalb eines Tages
  • Designentzwicklung innerhalb von einem halben Tag
  • Prototypisierung einer App innerhalb von einem halben Tag
  • Nutzung von online-basierten Kollaborationstools, die eine direkte Zusammenarbeit über verschiedene Standorte hinweg ermöglichen (Slack, Figma, Miro, …)
  • Ideation, CJ Mapping, Userflows, Design, Prototypen, Pitchvideo, Pitchdeck, Dokumentation und immer noch gute Laune nach 48h bei einem kleinen Kernteam von gerade mal 5 Leuten

What we learned

  • Leichtes publishen via Heroku
  • Phone + Bot in Twillio
  • Figma als kollaboratives Designtool

What's next

  • Fokus auf eine saubere Payment Solution
  • Fokusgruppen interviewen und Produkt schärfen
  • Zielgruppenspezifische Marketingmaßnahmen entwickeln
  • Co-Creation mit Partnern und anden Plattformen andenken

Additional potentials

  • Coins: Aufbau eines Incentivierungs-Services, durch welchen die Helfenden Coins sammeln
  • Local businesses: Integration des Matzger und des Tante Emma-Laden um die Ecke in welchem gesammlte Coins in Form von Rabattierungen eingelöst werden können und somitb der lokale Einzelhandel gestärkt wird
  • Partner Integration: Co-Working mit bspw. Ridehailing Services wie MOIA oder Carhasring Servives wie Uber, welche aktuell freie Kapazitäten für Fahrten hätten

Credits

Illustrationen: https://www.humaaans.com/

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