Wie können wir zusammen mit jungen Menschen, zivilgesellschaftlichen Initiativen und politischen Meinungsführer:innen im Vorfeld der Bundestagswahl eine wirkungsvolle multimediale Kampagne für die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre initiieren? (Bertelsmann-Stiftung, ID 100335)
Die Initiative “Jugend wählt” setzt sich für die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre ein. Dafür planen wir verschiedene Aktionen wie Podiumsdiskussionen, Demonstrationen und Plakataktionen, Kooperationen mit anderen Initiativen, die sich mit der politischen Beteiligung von Jugendlichen beschäftigen sowie eine große Öffentlichkeitskampagne zur Werbung von Unterstützer:innen.
Die Zielgruppe der multimedialen Kampagne sind sowohl a) direkt Betroffene, also 16- und 17-Jährige, als auch b) politische Akteure wie die einzelnen Parteien, deren Jugendparteien und c) natürlich die breite Öffentlichkeit, die für die Erreichung dieses Zieles letztendlich den nötigen politischen Druck aufbauen muss. Auch Jugendbewegungen wie Fridays for Future planen wir in der Kampagne ein.
Wir bedanken uns bei Follow the Vote, Facts for Friends, Democracy Deutschland e.V., Electric Vote und Monika Owczarek.
Erreichbar sind wir unter info@jugend-waehlt.de Allgemeine Infos zu Jugend Wählt als bestehende Initiative:
Wer sind wir?
Wir sind die Bundesinitiative Jugend Wählt - ein überparteilicher und bundesweiter Zusammenschluss junger Menschen aus unterschiedlichsten Altersklassen, Hintergründen und Interessengruppen. Wir setzen uns für eine Herabsetzung des Wahlalters auf 16 Jahre.
Was wollen wir?
Wir fordern die Absenkung des Wahlalters für das aktive Wahlrecht auf 16 Jahre auf allen politischen Ebenen sowie die Absenkung des passiven Wahlalters auf 16 Jahre bei den Kommunalwahlen. Des Weiteren arbeitet Jugend Wählt auf die Stärkung von direkter Jugendbeteiligung durch demokratische Jugendvertretungen hin.
Warum stehen wir dafür?
Das Wahlrecht ist gemäß unserem Grundgesetz ein grundrechtgleiches Recht. Das einzige Kriterium zum Wahlrechtsausschluss ist nach Auffassung des Bundesverfassungsgerichtes, dass eine Personengruppe das Wesen und die Bedeutung von Wahlen nicht versteht. Jugendliche zeigen nicht erst seit Fridays For Future, dass sie dazu bereit sind, an politischen Prozessen teilzuhaben. Es wird Zeit, dass sie diese auch in Wahlen ausdrücken dürfen! Nur eine Absenkung des Wahlalters, garantiert eine nachhaltige Beteiligung der Jugend und eine tatsächliche Gleichberechtigung mit Erwachsenen im politischen Diskurs. Eine ausführliche Argumentation findet ihr auf unserer Website: www.jugend-waehlt.de/argumente
Was wir bisher erreicht haben
Im September 2020 war eine Delegation der Initiative für eine Woche im politischem Berlin und führte zahlreiche Gespräche mit Politiker:innen, darunter auch Saskia Esken, Robert Habeck, Konstantin Kuhle oder Gregor Gysi. Um unserem Ziel näher zu kommen, haben wir eine Petiton gestartet, um eine breite gesellschaftliche wie politische Debatte zu einer Absenkung des Wahlalters anstoßen. In Hessen werden wir gegen das aktive Wahlalter für die hessischen Kommunalwahlen klagen, da dieses nicht durch die Landesverfassung legitimiert und somit verfassungswidrig ist.
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