Aufgabengebiet 9 d: Welche neuen Inhalte und Strukturen braucht die Lehrer*innenbildung, um Medienkompetenz in das Lehramtsstudium, das Referendariat und das Berufsleben zu integrieren?

  1. Video

  2. Problembeschreibung zum Thema

2.1. Warum haben wir uns für den Themenbereich entschieden?

• Es gibt kein kollaboratives Arbeiten unter Lehrern oder eine sogenannte Wissensteilung und Arbeitsmittelteilung von bestehenden Unterrichtsmaterialien • Lehrer müssen sich selbst mit privater und selbst bezahlter Hardware ausstatten und die Kosten dafür selbst tragen • Somit arbeiten alle Schulen und Lehrer mit unterschiedlicher Hard- und Software, je nach Ausstattung und Kenntnisstand des einzelnen Lehrers • Thema Datenschutz ist nicht klar definiert und die Lehrer bewegen sich daher in einem teilweise nicht geschützten Raum • Medienräume, digitale Tafel und anderes ist teils nicht einsatzbereit oder kann nicht bedient werden z.B. keine Schulung oder Einführung durch Kollegen oder IT-Support vor Ort • Einstieg neuer Lehrkräfte ist kompliziert und langwierig (Anmeldung ans WLan der Geräte, E-Mail-Einrichtung )

Als interdisziplinäres Team aus IT, Marketing, Design und Lehramt haben wir eine Lösung ähnlich der Herangehensweise aus der freien Wirtschaft und anderen staatlichen Behörden ausgearbeitet. Idee: Eine Stabile Infrastruktur als Fundament für Digitalisierung der Schule Ein externer Dienstleister ist verantwortlich für die Auswahl, Anschaffung und Wartung aller digitaler Komponenten (Hard & Software).

2.2. Wer ist davon betroffen?

• Alle Lehrer und Schulleiter • Das Kultusministerium der Länder • Kultusministerium des Bundes • Indirekt auch die Schüler • Indirekt auch die Eltern

  1. Lösungsbeschreibung

Es wird ein skalierbares Konzept erarbeitet, wie die Ausstattung an allen Schulen bundesweit vereinheitlicht und dadurch auf gleichem Niveau basierend stattfinden kann. Damit ist gewährleistet, dass alle Lehrer und Schulen das gleiche digitale und medientechnische Grundwissen und -ausstattung haben und dadurch der Unterricht auf gleichem Niveau gehalten werden kann. Die technische Grundausstattung sollen als Arbeitsmittel für jeden Lehrer kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Lehrer müssen sich somit nicht um operative und technische Themen kümmern, sondern können ihre Energie in ihre eigentliche Arbeit das Lehren stecken. Wissen und die Wartung über die neueste Hard- und Software werden von externen Experten eingekauft und somit auf dem neuesten Stand gehalten.

3.1 Wie könnte man dies erreichen?

• Landesweite Ausschreibungen für einen zentralen Dienstleister • Klare Regeln und Vorgaben zur Auswahl (Software und Hardwarekataloge) • Bei digitalen Themen kommen IT-Expertise und Lehrer-Experten zusammen und erarbeiten gemeinsam ein Medienkonzept (im Moment gibt es wenig oder kaum Zeit seitens des Lehrerkollegiums, um diese Konzepte sorgfältig zu erarbeiten. Daher können Mittel aus dem Digitalpackt nur unzureichend abgerufen werden und die Ausstattung ist nicht auf dem neuesten Stand) • Externer Dienstleister kümmert sich um Auswahl, Anschaffung und Wartung aller digitaler Komponenten (Hard & Software) • Lehrer werden einheitlich geschult von Experten • Experten gewährleisten den neuesten Stand der Technik • Für die Ausbildung unserer Kinder und Arbeitnehmer von morgen müssen finanzielle Mittel aufgebracht werden, um sie in diesen wichtigen Themen fit zu machen für die Zukunft und den Wissenschaftsstandort Deutschland zu festigen • Die Investition in Bildung zahlt sich in der Zukunft durch höhere Wirtschaftsleistung, höhere Innovation und einen höheren Wissenstand der Schüler von heute aus

4. Lösungsbeschreibung

4.1. Welche Erleichterung ergibt dieser Ansatz für alle Lehrer?

• Bei einer kompetenten Systemlandschaft wären Projekte wie unten erst möglich • Digitales Klassenbuch • Digitale Ablage des Arbeitsverlaufes pro Klasse oder Kind • Historie von Lernfortschritten • Besserer Vernetzung hat Vorteile • Nahtlose und einfachere Übergabe von Klassen bei Vertretung oder Ausfall von Lehrern • Weniger Aufwand bei der Erstellung der Unterrichtsmaterialien durch Teilen von bereits bestehenden Skripten => gleichbleibend hohes Niveau • Klarere Übersicht über Schüler und deren Lernfortschritt • Bessere individuelle Förderung • höhere Flexibilität und kurzfristige Lösungsansätze bei Ausnahmesituationen, wie z.B. der Corona-Pandemie oder Unwetter durch das Digitalisieren von schulischen Daten und Unterrichtsmaterialien • Sicherung von gleichbleibend hohem Bildungs-Niveau an allen Schulen

Zusammenfassend: Alle Lehrer können sich auf ihre Kernkompetenzen, das Unterrichten und die pädagogische Arbeit konzentrieren. Arbeiten, die nicht zu den Kernkompetenzen gehören werden an Experten outgesourct. Jede Schulleitung hätte einen zentralen Prozess, der überall einheitlich ist und sich mittelfristig zeitlich und auch finanziell auszahlen wird. Eine zeitnahe Ausschreibung und die Erstellung eines Katalogs für Ausstattung könnte direkt angegangen werden.

  1. Vorgehen und Fortschritt in der Hackathon Woche.

Montag: Zusammenstellung der Teilnehmer und Findungsprozess, erstes Brainstorming an Ideen Dienstag: Abtrennung von 3 Studenten für eigenes Projekt "Digitales Modul innerhalb des Lehramtsstudiums" und Zielvereinbarung, welches Kernprojekt des 2. Teams erarbeitet wird. Mittwoch: Ausarbeitung der Ideen und Recherche, erste Entwürfe des Videos Donnerstag: 3 Kernteammitglieder besprechen final das Konzept und erstellen das Paper und Video Freitag: Finale Abstimmung der Ergebnisse und Freigabe durch Kernteam, Einreichung Video und Paper

  1. Prototyp In unserem Projekt ist die Erstellung eines Prototyps nicht möglich. Austausch in der Community, ob es schon bestehende Schulen in Deutschland gibt, konnte nicht abschließend herausgefunden werden. Fehlende Auskunft anderer Teams über eventuelle Überschneidung zu anderen Themengebiete Kleinste nutzbare Version: Erstellung eines Hardware- und Softwarekatalogs in Abstimmung mit IT Experten, Vorlage für eine Ausschreibung, Erstellung eines Lasten und Pflichtenhefts für IT-Support

  2. Nächste Schritte Recherche, ob es in Deutschland schon Schulen gibt, bei denen ein entsprechendes Konzept bereits vorliegt. Auswertung der Ergebnisse und Test für mindestens 1 Grundschule, 1 Gesamtschule, 1 Realschule, 1 Mittelschule und 1 Gymnasium in unterschiedlichen Bundesländern, um ein aussagefähiges Ergebnis zu erhalten. Was wird benötigt an Ressourcen, Budget, Know-How um das Projekt umzusetzen? • 1 Projektleiter aus der IT, der die Schnittstelle zu den Testschulen bildet und 1 Schulleiter oder ausgewählter Lehrer, der die Anforderungen der jeweiligen Schulart darlegt • Budget kann auf oben ausgearbeiteten Daten ausgearbeitet werden • Kalkulation von IT Experten aus der Wirtschaft in Anlehnung an die Ausstattung der jeweiligen Schulgröße • Erstellung eines Medienkonzeptes durch externen digitalen Experten mit entsprechendem Know-how

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