tl;dr

1. Gesellschaftlicher Mehrwert

Wir glauben daran, dass die Sars-CoV-2-Immunisierung schon bald sicher nachgewiesen werden kann. Die bisher noch kleine Gruppe an immunen Menschen, die sich freiwillig engagieren will, kann auf unserer Website ganz einfach erfasst werden. Deutschlandweit trägt das System dazu bei, diesen Menschen an den notwendigen Stellen eine Tätigkeit anzubieten und kommt damit der gesamten Bevölkerung zu Gute. Der Code ist frei verfügbar auf https://github.com/jomapp/immuneheroes.

2. Innovationsgrad

Unsere Innovation liegt in der Idee: Bisher schauen alle auf die erkrankten und im schlimmsten Falle verstorbenen Menschen. Wir sind schon einen Schritt weiter und stellen jetzt eine Plattform für die noch kleine Gruppe der Genesenen und nun immunen Personen zur Verfügung. Ein bestehendes Angebot in der Art ist uns nicht bekannt.

3. Skalierbarkeit

Unsere Website basiert auf einer einfachen Mechanik und ist in ihrer Nutzung nicht auf Deutschland beschränkt. Das Konzept lässt sich auf andere Länder und die gesamte Bevölkerung übertragen. Die Website kann jederzeit im Fall einer neuen Pandemie wiederverwendet werden. Sie ist leicht verständlich zugänglich und soll den Nutzer nichts kosten. Die Finanzierung speist sich aus Fördermitteln und Spenden von Unternehmen und Stiftungen. Eine mögliche Finanzierungsquelle könnte zukünftig sein, hilfesuchenden Organisationen kostenpflichtige Hervorhebungen Ihrer Gesuche anzubieten.

4. Fortschritt

Wir haben am Freitag bei null angefangen und kannten uns gegenseitig nicht. Nun sind wir ein gut eingespieltes und verlässliches Team, haben Arbeitsroutinen entwickelt und bringen unsere diversen Fähigkeiten und Perspektiven wertschätzend in den Entwicklungsprozess ein. Wir haben eine Website unter https://immuneheroes.de/ entwickelt, auf der sich Helfende und Hilfesuchende anmelden können und nach geografischer Nähe gematched werden. Außerdem werden hilfesuchende Organisationen auf einer Interaktiven Karte visualisiert (https://immuneheroes.de/map.html). Eine Kooperation mit dem Projekt ImmunSicht (https://wirvsvirushack-cc121.firebaseapp.com/#/) erlaubt dort von Ärzten als immun verifiziert gelisteten Personen, ihre Daten mit immuneheroes.de zu teilen (bisher nicht implementiert). Der Code der Webseite ist frei auf GitHub verfügbar und kann weiterentwickelt werden: https://github.com/jomapp/immuneheroes.

5. Verständlichkeit

Die Verständlichkeit unserer Idee hat bisher keine Hürde dargestellt, eher die Fragestellung ob und wann ein einfacher Nachweis der Immunisierung möglich sein wird. Auf unserer Website haben wir unseren Lösungsansatz einfach erklärt und in Kombination mit unserem Video https://www.youtube.com/watch?v=P5vx5jq9ORI&feature=youtu.be kommuniziert und dokumentiert!

Jetzt soll es weitergehen - sonst lautet, die einzige Verständnisfrage am Ende: "Warum habt Ihr noch nicht losgelegt?"

Und nun: The whole Story

Inspiration

Was wäre, wenn viele notwendige Dienstleistungen von Personen übernommen werden könnten, die immun gegen das neuartige Coronavirus sind, weil sie die Virusinfektion schon hinter sich haben? Mit unserer Website, die hilfesuchende Privatpersonen oder Organisationen mit immunen Freiwilligen verbindet, können wir dazu beitragen!

Unser Ziel: Genesene und damit immune Sars-CoV-2 Helfer:innen dorthin zu vermitteln, wo sie am dringendsten gebraucht werden und wo die Helfer:innen sich selbst gerne einbringen möchten und können.

In Zeiten, in denen Medizinstudierende zur Mithilfe in Krankenhäusern aufgerufen werden, die Großeltern im Altersheim nicht besucht werden können und es für viele Menschen riskant ist, im Supermarkt einzukaufen, sind die Einsatzmöglichkeiten von immunen Engagierten riesig!

Vernetzen wir sie also mit Krankenhausleitungen, Direktor:innen ehrenamtlicher Organisationen, Supermarktleitungen und vielen mehr. Wenn möglichst viele Tätigkeiten durch ImmuneHeroes ausgeführt werden, verlangsamen wir die Virusausbreitung und schützen diejenigen, für die eine Erkrankung besonders gefährlich wäre.

(#flattenthecurve)

Das ImmuneHeroes-Team:

  • Christine Eichkorn
  • Christian Kalkhoff
  • Christian Wutke
  • Dominik Golle
  • Heike Borst
  • Johannes Münichsdorfer
  • Leon Haechle Maechler
  • Oke Bahnsen
  • Sandra Wiegand-Landgraf
  • Stefan Gränitz

Unsere Zielgruppen

Wir haben zwei große Zielgruppen: engagierte Immune und hilfesuchende Personen und Organisationen.

Hilfesuchende Personen und Organisationen gibt es jede Menge!

Die große Herausforderung wird darin bestehen, dass genug von ihnen und genug verifiziert Immune, die sich engagieren wollen, unsere Website kennenlernen.

Die potentielle Zielgruppe der ImmuneHeroes ist groß. Führende Wissenschaftler:innen, darunter auch der Virologe Christian Drosten, gehen von einer Durchseuchung von 60-70% der Bevölkerung in Deutschland innerhalb der kommenden ein bis zwei Jahre aus. Nehmen wir auf Grundlage konservativer Progosen (DGEpi 2020) an, dass sich etwa 30% der Bevölkerung innerhalb des nächsten Jahres infizieren und davon etwa ein Fünftel ein Testergebnis erhält (nicht jeder kann in einer solchen Krise getestet werden und viele haben unspezifische, milde Symptome). Unter diesen ca. 5 Millionen Menschen, die zunächst nachweislich infiziert und später immun sind, wollen wir diejenigen erreichen, die sich sozial engagieren und das Internet nutzen. Laut Statista sind rund 20% der über 14-Jährigen in Deutschland ehrenamtlich tätig (Deutschland ehrenamtlich tätig (https://de.statista.com/themen/655/soziales-engagement/).

Unser Angebot kann also in nächster Zeit für potentiell 1 Million verifiziert Immune interessant sein!

Wie die Website funktioniert

Gesundete Covid-19-Patient:innen können auf der Website Ihre Hilfe anbieten. Hilfesuchende können Bereiche beschreiben, in denen sich die Freiwilligen einsetzen können. Die eingetragenen Postleitzahlen helfen bei der Eingrenzung von Gebieten, die zum eigenen möglichen Wirkungsradius passen.

Wer sich registriert, muss seinen Namen und eine E-Mail-Adresse hinterlassen. Als freiwillig Helfende*r kommt dann zunächst die Frage nach dem Immunitätsnachweis (siehe "Herausforderungen")

Wie wir das umgesetzt haben

Projektmanagement

Wir haben am Freitag bei null angefangen. Es fing etwas chaotisch an, auch weil sich noch nicht alle kannten. Und es gab es noch mindestens 2 ähnliche Projekte/ Channels, weshalb die Frage im Raum stand: zusammenlegen oder getrennt loslaufen, um sich nicht durch zu viele Köche den Brei zu verderben? Aber nach einiger Zeit haben wir uns in einem Slack-Channel zusammengefunden. Nach unserem ersten größeren gemeinsamen Call haben wir in einer auf CryptPad geteilten Liste gemeinsam die wichtigsten Aufgaben definiert, zu denen sich dann alle je nach Interesse und Kompetenzen einteilen konnten. So konnten wir in Kleingruppen an unseren jeweiligen Aufgaben arbeiten. Wir haben uns parallel über unseren Slack-Channel ausgetauscht, uns über die verwandten Projekte auf dem Laufenden gehalten und uns zu regelmäßigen Gruppencalls verabredet. In den Gruppencalls ging es vor allem darum, die erledigten Aufgaben zu besprechen und immer wieder neue zu definieren. Denn je mehr man sich bespricht, desto mehr neue Herausforderungen entdeckt man, die es zu überwinden gilt.

Aufbau der Prototyp-Website

Der Prototyp des Projekts besteht aus mehreren Teilen:

  1. Backend zur Datenhaltung und -Organisation: im Prototyp realisiert mit Google Firebase

  2. Frontend für Projektbeschreibung und Dateneingabe: einfache Single-Page Webseite

  3. Interaktive Karte zur Visualisierung der Anfragen für ImmuneHeroes: Leaflet.js für die Darstellung, OpenStreetMaps für Kartendaten, LocationIQ für das Mapping von Adressen auf Koordinaten

Herausforderungen

Es gibt einige Frage, die wir uns stellen und die sich (noch) nicht vollständig beantworten lassen. Aber das hält uns nicht ab, an der Idee zu arbeiten und sie soweit vorzubereiten, dass es sofort losgehen kann, wann immer die Antworten gefunden sind:

  1. Wie lässt sich Immunität sicher herausfinden - und v.a. beweisen? Dazu kooperieren wir mit dem Projekt https://devpost.com/software/immunitatsnachweis, die eine nationale Sars-CoV-2-Immunitäts-Datenbank aufbauen. Personen, die dort ärztlich verifiziert als immun registriert sind, können ihre*r Ärzt*in erlauben, ihre Daten an uns weiterzugeben.

  2. Wie sorgen wir für einen maximalen gesellschaftlichen Impact? Wir gehen davon aus, dass sich leider viele mit dem neuartigen Coronavirus infizieren - und zum Glück danach viele gesunden und immun werden. An potentiellen ImmuneHeroes mangelt es also nicht. Aber wie schaffen wir es, dass genug Hilfesuchende und Helfende unsere Website kennenlernen? Und sich genug Immune über unsere Website engagieren?

  3. Umso mehr Daten wir abfragen, umso besser funktioniert das Matching - aber auch die Anforderungen an technische und organisatorische Datenschutzmaßnahmen steigen. Dazu sind wir in Kontakt mit einem Professor für IT-Recht und einer Datenschutzberatung.

  4. Wie erreichen wir die Personen und Organisationen, die auf der Suche nach Unterstützung sind? Wir wollen keine zusätzlichen Hürden aufbauen, sondern schnell helfen.

Bereits beantwortet haben wir die Frage nach einer Art Belohnungssystem, um Teilnehmer zu gewinnen. Dies haben wir nach kurzer Überlegung und schneller Übereinkunft nicht eingebaut. Unsere Teilnehmer sollen gerade aus altruistischen Beweggründen mitwirken und benötigen daher keine Entlohnung und einen besonderen Status.

In der Zusammenarbeit war es herausfordernd, dass für Einzelne im Team die verwendeten Tools, wie Slack und Devpost noch ungewohnt in der Handhabung waren. Wir haben uns gut gegenseitig unterstützt und jede*r hat das beigetragen, was ihr/ihm möglich war – davon haben alle profitiert.

Unsere größten Erfolge

  1. In kürzester Zeit haben wir eine ganze Website auf die Beine gestellt und in wenigen Stunden wurde aus einer Idee Realität!

  2. Durch den Austausch mit anderen Projekten aus dem Hackathon, haben sich bereits jetzt Potentiale zur weiteren Zusammenarbeit ergeben.

  3. Wir haben uns um einen prominenten (selbst an Covid-19 erkrankten) Fürsprecher bemüht. In der Kürze der Zeit haben wir eine Interessensbekundung für unser Projekt vom MdB Thomas Sattelberger erhalten!

Was wir gelernt haben

  1. Dass es wichtig ist, Absichten sauber zu formulieren, um negative gesellschaftliche Folgen zu verhindern (Immunstatus darf kein Sozialstatus werden!)

  2. Wie hilfreich die Zusammenarbeit mit anderen Projekten ist

  3. Je interdisziplinärer das Team, desto besser!

Was kommt nach dem Hackathon?

Am liebsten möchten wir unser MVP mit professioneller und finanzieller Unterstützung ausbauen, umsetzen und unter die Leute bringen! Eine Weiterentwicklung in Anlehnung an bestehende Plattformen wie z.B. Immoscout ist technisch möglich, um noch mehr Filterkriterien sowie ein abgestuftes Notifikations-System zu implementieren.

Ein sehr wichtiger Aspekt unseres Matching-Prozesses ist, dass wir Hilfesuchende mit möglichst vielen und mit möglichst verifiziert Immunen zusammenbringen. Zum Nachweis der Immunität soll es für die Helfenden mehrere Möglichkeiten geben. In Zukunft soll es auf unserer Website möglich und erforderlich sein, bei der Anmeldung anzugeben, welcher Immunitätsnachweis vorliegt. Dafür soll es drei Optionen geben:

  1. Die Registrierung auf der Website unseres Partnerprojekts "Immunitätsnachweis" https://devpost.com/software/immunitatsnachweis. In diese Datenbank werden Personen aufgenommen, deren Immunität ärztlich bestätigt ist.
  2. Ein positiver Test auf das Coronavirus SARS-CoV-2 und der Ablauf von mindestens 3 Wochen nach dem Abklingen der Krankheitssymptome, da aktuell stark davon auszugehen ist, dass Personen nach einer durchlebten Infektion mit dem neuartigen Coronavirus schnell wieder immun sind (siehe "Was heißt hier immun?). Es handelt sich daher auch um einen sehr sichereren Immunitätsnachweis. Bei dieser Option sollen die Helfenden den Test und ihren Personalausweis (zum Datenabgleich) der Hilfesuchenden Person oder Organisation nicht über unsere Website, sondern beim ersten Kontakt vorlegen.
  3. Ein begründeter Verdacht auf eine überstandene Infektion mit dem neuartigen Coronavirus. Helfende, die diese Option angeben, sollen nur in bestimmten, weniger kritischen Bereichen und wenn wenig physischer Kontakt erfolgt, eingesetzt werden, z.B. bei der Zubereitung von Speisen für die Tafel. Ob ein Verdacht begründet ist, soll über ein Kurzformular im Stil eines Fragebogens ermittelt werden. Dabei sollten ein Aufenthalt in einem Risikogebiet und eine überstandene Erkrankung mit den Symptomen Fieber und Husten oder Kontakt zu einer infizierten Person und eine überstandene Erkrankung mit den vorliegenden Symptomen einen begründeten Verdachtsfall ausmachen.

Eine weitere Option könnte sich längerfristig ergeben, wenn verlässlichere Schnelltests auf das Coronavirus SARS-CoV-2 auf den Markt kommen. Die Website soll außerdem weiteren Fortschritten in Forschung und Entwicklung dynamisch angepasst werden.

Weitere Verwendbarkeit der fertigen Website

Kurzfristig können wir mit den erhobenen, von den Engagierten freiwillig mitgeteilten Daten dazu beitragen, auch die Genesenen in Deutschland zu erfassen. Diese Daten könnten Gesundheitsämtern, Gesundheitsministerien der Bundesländer und dem RKI anonymisiert zur Verfügung gestellt werden. Damit könnte man Aussagen zur Herdenimmunität treffen und letztlich dazu, welche Maßnahmen zur sozialen Distanzierung nötig sind. Und nicht zu vergessen, auch ein paar gute Nachrichten in dieser schwierigen Zeit verbreiten.

Unsere Lösung ist skalierbar! Wenn die Plattform gut funktioniert, könnte sie auch in weiteren Ländern implementiert werden.

Steht längerfristig (hoffentlich noch Anfang bis Mitte 2021) ein Impfstoff zur Verfügung, der zunächst nur für die Risikogruppen erhältlich ist, erweitert das wahrscheinlich den Kreis der Immunen (und eventuell unsere Zielgruppe der Helfenden) und schützt diejenigen, denen eine Erkrankung am gefährlichsten werden kann. Aber auch die restliche Bevölkerung soll geschützt werden, wozu die Website beitragen kann.

Sollten langfristig weitere Viruspandemien auf uns zukommen, wovon wir leider ausgehen müssen, hätten wir immerhin schon eine Blaupause dafür, wie sich bereits Immunisierte mit Hilfesuchenden verbinden können, um lebensnotwendige Dienstleistungen aufrecht zu erhalten und die Virusverbreitung zu verlangsamen.

...doch was heißt hier eigentlich immun?

Nach dem jetzigen Forschungsstand sind Personen, die an COVID-19 erkrankt sind, nach ihrer Genesung gegen das Virus Sars-CoV-2 immun. Diese Immunität stellt sich eine Woche nach Abklingen der Symptome ein. Zu dieser Zeit sind die Gesundeten auch nicht mehr ansteckend (NDR, Coronavirus-Update mit Christian Drosten, Folge 15 https://www.ndr.de/nachrichten/info/15-Coronavirus-Update-Infizierte-werden-offenbar-immun,podcastcoronavirus136.html#genesene)

Eure Sicherheit geht vor! Und weil wir extra vorsichtig sind, können sich unsere Freiwilligen erst drei Wochen nach Abklingen ihrer Symptome als ImmuneHeroes engagieren, dann, wenn sie sich hoffentlich auch wieder richtig fit fühlen.

Außerdem können sich Personen registrieren, deren Immunität über Immunsicht (https://wirvsvirushack-cc121.firebaseapp.com/#/) ärztlich bestätigt wurde.

Aber das Virus mutiert doch? Richtig! Aktuell sind weltweit zwei verschiedene Hauptstränge des Coronavirus SARS-CoV-2 im Umlauf, L-Typ und S-Typ. Sie unterscheiden sich nur sehr wenig voneinander. Der L-Typ kommt dabei rund doppelt so häufig vor und scheint sich aus dem S-Typ, der vor allem in Wuhan gefunden wurde, entwickelt zu haben.

Bei der Erforschung des Coronavirus führende Wissenschaftler:innen, wie der Virologe Christian Drosten oder der Mikrobiologe Dr. Stephen Griffin, sehen diese kleineren Virusmutationen als normalen Anpassungsprozess an einen neuen Wirt an – das Virus ist nämlich von Tieren auf uns Menschen übergesprungen.

Bei der Impfstoffentwicklung müsste laut Dr. Griffin getestet werden, ob die bisherigen Prototyp-Impfstoffe auch diese Mutationen abdecken würden. Er meint aber auch, dass diese kleinen Variationen wahrscheinlich keine große Hürde darstellen.

(https://www.telegraph.co.uk/science/2020/03/04/coronavirus-has-mutated-aggressive-disease-say-scientists/; https://www.focus.de/gesundheit/news/in-l-typ-und-s-typ-coronavirus-ist-bereits-mutiert-virologe-drosten-sieht-studie-kritisch_id_11742595.html)

Sowohl bei einer Impfung als auch nach einer durchgestandenen Infektion spielt die Bildung von Antikörpern die entscheidende Rolle bei der Immunisierung. Es gibt also begründete Hoffnung dafür, dass wir nach einer Ansteckung mit einem Virusstrang nicht nur gegen diesen, sondern auch gegen den anderen immun sind.

Noch ist allerdings ungewiss, wie lange diese Immunität anhält. Man kann aber von einer längeren Zeitspanne ausgehen. Bei dem eng verwandten Coronavirus Sars sind Antikörper zwischen drei und fünf Jahre lang nachweisbar (https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-affen-nach-ueberstandener-covid-19-erkranknung-immun-a-17d7d217-433d-4851-81fd-cb52f74506cd).

Wir wollen ganz ehrlich sein: Ein gewisses Restrisiko für einzelne Personen wird sich nicht hundertprozentig ausschließen lassen. Und wir finden, dass jeder selbst entscheiden sollte, ob er bereit ist, das in Kauf zu nehmen. Eins ist klar: Das Gesamtrisiko für alle lässt sich durch den Einsatz unserer ImmuneHeroes deutlich verringern!

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