Gesellschaft gemeinsam gestalten - wie soll das gehen in dieser komplexen Welt?

Problem

Genau damit befassen wir uns. Wir bekommen von allen Seiten zu spüren, dass die Gestaltung der Gesellschaft neue Instrumente und Arbeitsweisen benötigt. Corona hat uns eingeschränkt in bisheriger demokratischer partizipativer Mitbestimmung wie unsere Demonstrationen oder Bürgerversammlungen. Die Welt ist sehr komplex geworden und ändert sich so stark in allen Lebensbereichen, dass es nicht möglich ist mit Entscheidungen den größtmöglichen Konsens in der Bevölkerung zu bekommen. Macht und Geld spielt leider beim Durchsetzen immer noch eine sehr große Rolle. Kinder, Familien, Kleinunternehmer und Randgruppen haben es da eher schwer gesehen zu werden und fühlen sich allein gelassen. Das Vertrauen ist fragil. Es finden jetzt in der Corona Krise so viele unterschiedliche Lockerungen gleichzeitig statt - und unsere Laster und Versäumnisse der Vergangenheit werden extrem sichtbar. Doch die Experten ihres eigenen Lebens sind die Bürger selbst mit all ihrer Vielfalt und ihren Perspektiven. Und hier wollen wir ansetzen.

Vision

*Die neue Normalität unserer Gesellschaft mit und nach Corona gestalten - so binden wir die Zivilgesellschaft und ihre Organisationen konstruktiv in wichtige Gestaltungen und Entscheidungen ein und machen sie für die politischen Entscheider nutzbar. Wir wollen die gemeinsame Gestaltung der Gesellschaft mit Hilfe der Zukunftskompetenzen stärken. *

Wie wäre es, wenn zukünftig Angela Merkel als Bundeskanzlerin in den Nachrichten die Bevölkerung aufruft über die nächsten Maßnahmen zu debattieren. Sie schlägt den Bürger vor es in ihrem Umfeld, aber auch auf der #humanity co:lab-Plattform zu tun. Sie kündigt an, dass sie sich schon auf das Ergebnis der BürgerExperten freut und sich gerne von ihnen beraten lässt.

Es sind zwei Szenarien vorstellbar: Erstens die Bürger werden von staatswegen ausgewählt (Losverfahren) um einen hohen Diversitätsfaktor der Gesellschaft abzubilden (ähnlich wie bei Wahlhelfern und Schöffen), oder zweitens die Bürger gehen mit ihrer intrinsischen Motivation auf diese Kollaborations-Plattform. Der Bürger wird auf der #humanity co:lab-Plattform einen Prozess durchlaufen, in dem er an das offene, komplexe Denken herangeführt wird und ein Thema aus mehreren Perspektiven kennenlernt. Am Ende kann der Bürgerberater eine weitreichendere Entscheidung, seine Argumente oder ggf. auch seine Vorschläge weiter geben. Diese werden ausgewertet und der Politik (hier als Themengeber) zur Verfügung gestellt.

Einige Zeit später wird Frau Merkel das Ergebnis in den Nachrichten verkünden (Transparenz ist hier sehr wichtig), sowie auch die Entscheidung der Politik aufgrund dieser Fakten von den Bürgerberatern mitteilen. Die Bürger bekommen nicht nur das Gefühl an der Gestaltung ihres eigenen Lebens mitwirken zu können, sondern Entscheidungen werden durch sie bewegt. Die Politiker rücken näher an ihre Bürger und umgekehrt und schaffen somit stabileres Vertrauen.

Unsere #humanity co:lab Plattform

Wir nähern uns der Plattform Schritt für Schritt an. Angefangen mit einer Nutzeranalyse wollen wir über den Problem-Solution-Fit prüfen ob und wie die Menschen auf unserer Plattform kollaborieren wollen. Angestrebt ist mit mit herkömmlichen Tools einen Demonstration (Prototyp) unseres Konzeptes zu ermöglichen, der unsere Idee von der Zusammenarbeit zwischen Bürgern und politischen Entscheidern aufzeigen kann. Wir sehen dieses Instrument nicht als Ersatz für bisherige Entscheidungsformate, sondern lediglich ein an die Zeit angepasstes zusätzliches Format um Komplexität mit kollektiver Intelligenz nutzen zu können.

Unsere Herausforderung

Den Bürger auf dem Weg zu einem kompetenten Bürgerberater niederschwellig zu begleiten und die Ergebnisse der Bürgerberaterthemen für politische Entscheider attraktiv nutzbar machen. Das Zusammenarbeiten zwischen Bürgern, zivilgesellschaftliche Organisationen und Politik soll gelingen.

Unsere Fans

Wir sind besonders stolz auf die vielen Menschen, die uns gezeigt haben, dass die #humanity co:lab-Plattform den Nerv der Zeit trifft. Das motiviert uns. DANKE, DANKE, DANKE

Wir lernten

... in diesem Hackathon, dass kollektive Intelligenz etwas wunderbares ist. Wir lernten, dass man damit umgehen können muss. Wir lernten, dass es möglich ist Online Projekte zu stemmen. Wir lernten, dass das nicht von allein gelingt.

Next Steps

Derzeit wollen wir unsere Nutzergruppen sehr genau kennenlernen und gehen mit ihnen in Kontakt. Die Übersetzung vom analogen, psychologisch, anspruchsvollem Begleiten des Menschen in eine digitale Form ist eine große Herausforderung. Sie bedarf einer sensiblen Vorbereitung.

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